Anna Maria Köllerer (@schau_ma_mal_)
berichtete gestern auf Twitter über Büchertauschstellen, die mittlerweile im
öffentlichen Leben doch häufiger zu sehen sind. Mir sind im letzten halben Jahr
auch zwei Stellen besonders aufgefallen.
Niedeggen
In Niedeggen in der Eifel stieß ich auf diese
Tauschstelle:
Die Tauschstelle ist gut
plaziert. Sie ist wetterfest gestaltet. Und die Bank in der Sonne an der
Stadtmauer läd ein, sich mit einem Buch hinzusetzen und einfach zu lesen.
Spiel, Satz und Sieg!
Almaty
In Almaty (Kasachstan)
wunderte ich mich vor nicht einer Woche über dieses Vogelhäuschen. Es waren
mehrere aufgestellt und zwar im Panfilow Park zwischen der orthodoxen Kirche
(Zenkov Kathedrale) und dem Kriegdenkmal. Hier sollen Jugendliche angeregt werden,
Lesestoff auszutauschen. Die Einrichtung ist ganz neu, höchstens ein bis zwei
Wochen alt.
Die Gründe in Kasachstan
und Deutschland mögen sich in Kleinigkeiten unterscheiden, aber der wesentliche
Grund ist, Menschen zum Lesen zu bringen. Und da ist jedesProjekt ein Gewinn.
Mittlerweile gibt es
sogar auf Wikipedia eine (unvollständige) Liste mit diesen Büchertauschstellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_%C3%B6ffentlicher_B%C3%BCcherschr%C3%A4nke.
Häufig werden alte Telefonzellen genutzt, wie das auch schon Anna Maria
Köllerer gestern mitgeteilt hat.
Neben Bookcrossing haben
sich in den letzten 10 Jahren diese öffentlichen Bücherschränke etabliert;
siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96ffentlicher_B%C3%BCcherschrank.
Ich sehe darin eine Antwort auf die schwindende Zahl der Antiquariate. Bücher
wirft man nicht gerne weg; ich jedenfalls. Ich meine nämlich, dass viele Bücher nicht wegen des
Geldes ins Antiquariat gebracht wurden, sondern weil es jemand nicht übers Herz
brachte, sie wegzuwerfen.
06.07.2015
Am Wochenende war ich wieder einmal unterwegs und habe auch verschiedene Bücherschränke besucht. Ich war etwas enttäuscht, denn ich fand z.B. alte Testberichte (Stiftung Warentest 1984) oder die Verhöhnungen der Literatur von Reader's Digest neben Uraltbänden der Lesezirkel, Bücher, die es in jedem zweiten elterlichen Haushalt gibt.
Die Idee der Bücherschränke ist nicht, sie mit Altpapier zu füllen, sondern man sollte Bücher hineinstellen, die auch noch jemand lesen könnte. Ich hoffe, dass ich in den nächsten Tagen in Köln ein paar Bücher einstellen kann, aber ich möchte mir auch etwas mitnehmen können.
06.07.2015
Am Wochenende war ich wieder einmal unterwegs und habe auch verschiedene Bücherschränke besucht. Ich war etwas enttäuscht, denn ich fand z.B. alte Testberichte (Stiftung Warentest 1984) oder die Verhöhnungen der Literatur von Reader's Digest neben Uraltbänden der Lesezirkel, Bücher, die es in jedem zweiten elterlichen Haushalt gibt.
Die Idee der Bücherschränke ist nicht, sie mit Altpapier zu füllen, sondern man sollte Bücher hineinstellen, die auch noch jemand lesen könnte. Ich hoffe, dass ich in den nächsten Tagen in Köln ein paar Bücher einstellen kann, aber ich möchte mir auch etwas mitnehmen können.
Etwas übersichtlicher sind die Bücherschränke auf http://www.openbookcase.org gelistet.
ReplyDeleteKlasse Link! Danke!
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