Sunday, August 16, 2026

Altargesteck zum Elften Sonntag nach Trinitatis 2026


Und unter den geschloss'nen Lidern fahren
Die Schatten alter Sünden hin und her.
Annette von Droste-Hülshoff [1]
 

Der Der heutige Sonntag ist der elfte Sonntag nach dem Trinitatis-Fest [2]. Nun war ich gerade aktuell nicht im Gottesdienst in Köln, aber das sollmich nicht abhalten, etwas zu Köln und der Zahl 11 zu sagen. Köln ist die Stadt der Zahl Elf. Wer denkt nicht an die 11 Flammen im Wappen, die für die 11.000 Jungfrauen stehen, die von den Hunnen vor den Toren Köln gemeuchelt worden sein sollen. 11.000 Jungfrauen! Elf hätten schon gereicht. Der Hunnenprinz bot Ursula der Leben an, wenn sie ihn heiraten würde, aber sie lehnte ab und wurde zur Märtyrerin und damit zur späteren Heiligen von Köln [3]. Die Wochenspruch lautet [4]: „Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.“ Dieser Sonntag stellt die Demut als Tugend in den Mittelpunkt. „Mein Haus, mein Auto, mein Jacht“ mögen am Stammtisch zählen, aber sie zählen nicht vor Gott. Wir können uns nicht mit unseren Werken vor Gott brüsten.

Gehen wir doch einmal dem Satz „Wir können uns nicht mit unseren Werken vor Gott brüsten“ nach. Im zweiten Brief an die Galater lesen wir [5]: „Doch weil wir wissen, dass der Mensch durch Werke des Gesetzes nicht gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, sind auch wir zum Glauben an Christus Jesus gekommen, damit wir gerecht werden durch den Glauben an Christus und nicht durch Werke des Gesetzes; denn durch des Gesetzes Werke wird kein Mensch gerecht.“ Paulus spricht sich gegen eine Restauration jüdischer Gesetzestreue in der jungen heidenchristlichen Gemeinde aus, die nach seiner Weiterreise durch Judenchristen propagiert worden war. Schon im Kontext der frühchristlichen Gemeinschaft war die Schärfe dieses Satzen offensichtlich, aber erst im 16. Jahrhundert arbeitete Martin Luther aus dem „gerecht werden durch den Glauben“ das „allein aus Glauben“ heraus [6]. Dies aber führte zur Kirchenspaltung.

Das Evangelium für den heutigen Sonntag steht bei Lukas und darin wird das Gleichnis von Pharisäer und vom Zöllner [7]: Der Pharisäer betete: „Ich danke dir, Gott, dass ich nicht bin wie die andern Leute, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme. Der Zöllner aber stand ferne, wollte auch die Augen nicht aufheben zum Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig!“ Einige Dinge macht er schon richtig, denn wenn seine Frömmigkeit Fasten und das Abgeben des Zehnten umfaßt, ist dem nichts entgegen zu stellen. Aber er vergleicht sich und dabei kommen die anderen schlecht weg; darin liegt sein Fehler. Er nimmt sich also ein Urteil, das nur Gott zusteht, heraus. Der Zöllner ist sich aller seiner Sünden oder Verfehlungen bewußt. Er wagt nicht zum Himmel und Gott aufzusehen. Aber dann macht er etwas richtig. Er überläßt sich Gottes Urteil und Gnade.

Das Gesteck in Kall ist wieder mit viel Freude zusammengestellt worden. Jona springt nur scheinbar und auch ganz zufällig aus ihm hervor. Die Sonnenblume zeigt den aktuellen Sommer auf, ist aber auch eine Blume, die gerne zum Erntedank aufgestellt wird. Die Natur eilt durch die Dürre auf Herbst und Erntedank zu. Ich möchte nicht versäumen, auf das zarte Grün (liturgische Farbe) im Gesteck hinzuweisen.


Inspiriert vom täglichen Blumenstrauß
auf einem Fahrrad von Ai Weiwei (艾未未).

Links und Anmerkungen:
[1] Annette von Droste-Hülshoff: Das geistliche Jahr. Union Verlag, Berlin 1952. S. 122-123. Am XII. Sonntage nach Pfingsten.
[2] https://kirchenjahr-evangelisch.de/11-sonntag-nach-trinitatis/ 
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_von_K%C3%B6ln 
[4] 1. Petr 5,5b 
[5] https://www.die-bibel.de/bibel/LU17/GAL.2 Gal 2,16–21 
[6] Jürgen Kaiser: Pure Provokation. Zentraler Eckstein. In:
zeitzeichen 8/2024, ISSN: 1616-4164. S. 58. 

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Gedichte anläßlich der Reise durch die Mongolei im Juli 2026 – Teil 4


Die Gedichte hier haben nicht unbedingt mit der Mongolei zu tun, aber sie sind während einer sehr beschwerlichen Reise im Nordwesten des Landes entstanden. Dieser Bereich ist noch sehr ursprünglich mit wenigen Ger Camps [1], so daß man zelten muß. Unsere Zelte wurden mehrfach niedergeweht. Im Wüstensand sind die Furgons [2] stecken geblieben oder die Route mußte geändert werden, da Gebiete unter Quarantäne standen. Oft gab es tagelang keine Elektrizität und schon gar keinen Internet-Zugang. Es war eine sehr schöne Reise. Hier aber geht die lyrische Reise weiter.

Nebel
    das Sonnen-
Licht
Fängt
Sich
Im
Nebel
Und
Die Lärchen
    Schweigen
Schwarz daVor 

FeuerStelle
    die Glut
In
Der
FeuerStelle
Hat 
Die 
Nacht 
ÜberDauert
Nun
Steigt
Weißer Rauch
    Auf in
Die MorgenRöte

Der Kuss
    voller Sehn-
Sucht
Streckt
Sich
Der
Fels
In 
Den 
Himmel
Unter ihm zartes Grün im GeRöll
Da senkt sich eine wirre Wolke
Streift 
VorBei
Und
DaBei küsst
    Sie
Ihn sanft

ZurückGelassen
    du hast
Uns
VerLassen -:
Durch
Die
Pappeln
Her
Läßt
Du
Wind
Wehen
Aber
Wir verStehen
    Dich
Nicht mehr

Klirrend
    in der
Klirrend
Kalten
Nacht
Klirrten
Die Gläser
Und 
Wir
Tranken
Den Schampus
    BeVor
Er geFror

Kerze
    sei wie
Die
Kerze
AufRecht
Gerade
KerzenGerade
Und 
Lebe
Nicht
Nur
Wenn du
    Brennst
Und verGehst

SchienenStrang

Ich liebe die Freiheit des SchienenStrangs
Auch wenn sie nur eine Illusion ist
Die AutoBahn hat ihre Freiheiten
Und die Routen der Schiffe und FlugZeuge
Ich liebe die Freiheit des SchienenStrangs
Die von Jack London als Hobo
Und die als Interrailer




Links und Anmerkungen:
[1] Ger Camps bestehen aus Gers (die Jurten der Mongolen) und sanitären Anlagen. Hierzu aber habe ich schon einmal geschrieben:
Mongolia – Staying in the Ger 
https://rheumatologe.blogspot.com/2022/10/mongolia-staying-in-ger.html 
Mongolia – Some Petroglyphs in the Orkhon Valley https://rheumatologe.blogspot.com/2024/04/mongolia-some-petroglyphs-
in-orkhon.html

[2] Furgons sind geländegängige Fahrzeuge und haben kaum Elektronik sondern alles ist Mechanik, so daß die Fahrer Reparaturen während der Tour durchführen können. Der russische Begriff Furgon (фургон) bedeutet Kastenwagen oder Transporter, auch der Begriff Buchanka (Буханка) – Laib Brot wird benutzt. Die korrkte Bezeichnung ist UAZ-452 (russisch УАЗ-452), also ein Kleintransporter des sowjetischen/russischen Herstellers UAZ, der seit 1965 gebaut wird. Übrigens wurde ein Motor völlig auseinander genommen.
https://de.wikipedia.org/wiki/UAZ-452 

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Saturday, August 15, 2026

Haiku for National Haiku Writing Month – August 2026 First Half


National Haiku Writing Month has been founded by the well known haiku poet Michael Dylan Welch. The goal is to write at least one haiku a day. National Haiku Writing Month is in its 14th year. [1] I enjoy writing to the prompts on Facebook. Here are some interesting links: [2]. Our prompter this month is Mark Stuart Farrar [3], who has done so previously in March 2023, June 2024, and December 2025. Thanks a lot for prompting, Mark! 


while we kiss 
it is raining 
not minding 
~ While

Or maybe:
it is raining 
while we kiss 
not minding 
~ While

this summer 
heat, heat and drought 
enough is enough 
~ Enough

somehow 
we survive
i guess 
~ Somehow

the wind churns in the tree 
and the cherries fall 
all but one 
~ Except

the fresh linen 
smells of childhood 
only sometimes 
~ Only

in the attic 
old boxes lingering 
and your fragrance 
~ Lingering

before sunrise 
all dreams come true 
keep dreaming 
~ Before

wild things leap 
without thinking 
-: MAGA does, too
~ Without

too dry 
and too much rain 
every summer 
~ Always

listening to 
resonating silence 
perhaps a revelation 
~ Perhaps

in my garden 
cherry, plum, apple blossoms 
 are white, but … 
~ Unlike 

eventually 
even boys grow up 
-: or not 
~ Eventually

no people 
in the old church 
but prayers stay 
~ Silent

the family 
on the faded picture 
not beyond repair 
~ Beyond

and kilometers 
to go before I sleep 
frost vs. metric 
~ Versus 





Links and Annotations:
[1] National Haiku Writing Month https://www.facebook.com/NaHaiWriMo  
[2] „To help with haiku fundamentals, please have a look at "Becoming a Haiku Poet" at https://www.graceguts.com/essays/becoming-a-haiku-poet. Please review the "Haiku Checklist" at https://www.graceguts.com/essays/haiku-checklist. I also recommend to read: https://www.nahaiwrimo.com/why-no-5-7-5 
[3] https://www.nahaiwrimo.com/meet-the-prompters/mark-stuart-farrar  

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Brände in der Eifel - von Diefenbach aus betrachtet

 


Gestern rief ein Freund aus Köln an, der sich sorgte, weil er nicht mehr wußte, wie dicht ich in Diefenbach am Gebiet Hürtgenwald wohne. Da hatte ich überhaupt noch nichts von den Bränden mitbekommen. Aber als ich dann einige Minuten später zum Einkaufen fuhr, roch ich den Brand. Und heute ist es schon ganz anders, da bin ich kurz für Fotos rausgegangen und meine Wäsche riecht nun so, als hätte ich am Lagerfeuer gesessen. Ich habe dann die Die Nachrichten von Radio 700 gehört und jetzt im Internet eingesehen [1].


Da geschieht weit mehr, als ich erwartet hatte. Die Trockenheit hat zwar die Brände nicht ausgelöst, aber sie ist die Grundlage für die schnelle Ausdehnung der Brände. Eine Ursache für die einzelnen Brände haben die Nachrichten nicht gnannt. Im Hürtgenwald stehen mehr als 400 Hektar in Flammen. Im Bereich Baraque Michel konnten zwar die Flammen aufgehalten werden, aber sie ziehen in Richtung Drossart weiter. Die Ausdehnung hat eine Fläche von 850 Hektar erreicht. Von wo, ob von Westen oder von Norden wir hier eingenebelt oder ein besser eingeraucht werden, kann ich gar nicht sagen. Baraque Michel und Hürtgenwald sind beide etwa 30 Kilometer Luftlinie von Diefenbach entfernt. Eine Gefahr kann ich nicht sehen, aber sämtliche Arbeiten im Garten sowie in meinem Stall liegen jetzt erst mal brach. Für die Natur kommt es jetzt darauf an, daß aus den Talsperren genügend Wasser für Löschhubschrauber beziehungsweise auch für sonstige Löscharbeiten zur zur Verfügung stehen. Wir sollten auch nicht vergessen, daß im Hürtgenwald weiterhin Munition im Boden liegt, die bei solchen Bränden losgehen kann. Wir können nur hoffen, daß bei den Löscharbeiten niemand zu Schaden kommt.  




Links und Anmerkungen:
[1] https://radio700.eu/news 
[2] Hinweis bei 1]: „Wegen der Wasserentnahme der Hubschrauber sind auch die Zufahrten und Parkplätze zu den Talsperren in Eupen und Jalhay blockiert.“

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Friday, August 14, 2026

Mongolia – The Brightest Venus Ever


During my last visit to Mongolia, I saw the brightest Venus I have ever laid eyes on. It was a flight that might technically count as a night flight, though we actually took off from Frankfurt (FRA) in the early afternoon and landed in Ulaanbaatar (UBN) late in the evening—according to our internal clocks, at least. In reality, however, the next morning had already dawned. I looked out the window and saw the beautiful colors; suddenly, I thought: Venus couldn't possibly shine *that* brightly—I had never seen it look like that before. "Right," I thought, "I’ll just snap a quick photo." No sooner said than done. I basked for a while in the thought of this exceptionally bright Venus, only to be distracted by a sharply defined, very dark cloud in the sky. That is, until I realized that the dark cloud was actually a wing... and the Venus was a light at the wingtip? No, no, no! I won't let anyone convince me otherwise. Wingtip lights are position lights, and they flash. But this light was steady and clear—so it *was* Venus (Q.E.D.). No, I won't be swayed; I saw the brightest Venus ever seen on this planet.

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FreitagsGedichte / #KurzLyrik 14.08.2026

 


In grüner Anstalt ein Gelall von Zungen
Vielleicht wird eine Scheune niederbrennen
Abseits im Weiher ungestört ein Kind ertrinken
Rainer Brambach [1]

 

Dunkelheit
    dies ist 
Die 
Dunkelheit
In 
Der 
Sich 
Die 
RunterGebrannten 
KerzenStummel 
VerStecken 
Um 
Nicht 
Für 
Ein
Letztes Mal 
    AnGezündet 
Zu werden 

Pfeil
    wenn der 
Pfeil
In 
Der 
Stille 
Das 
Twännggg 
Der 
Sehne 
Und 
Sein 
Eigenes 
Sirren 
Hört
Dann 
Kann er 
    Das Ziel 
Auch treffen   

PfeilSchnell 
    das Flug-
Zeug 
Fädelt 
PfeilSchnell 
Die 
Kleinen Wolken 
    Auf den 
KondensStreifen 

GeBurt 
    aus einer 
Wolke 
Kommt 
Ein 
FlugZeug 
Mit 
Einem 
Kurzen 
KondensStreifen 
Und 
Entfernt 
Sich
Wie wir 
    Von 
Unseren Müttern 

Am Strand 
    VorHand Rück-
Hand
Die 
Wellen 
Kommen 
Und 
Gehen 
Und 
Spielen mit 
    Den 
Muscheln Tennis 

Netz
    es ist 
Schon 
Richtig
Das 
Internet 
Ist 
Ein 
Netz
Das 
GeWorfen 
Wurde
Um die 
    UnVorsichtigen 
Zu fangen

WollMäuse
    jetzt sind 
Die 
WollMäuse 
Lebendig 
GeWorden 
Und 
Es 
War 
Nicht 
Gott
Der 
Ihnen 
Leben 
EinGehaucht -: 
Es war 
    Einfach 
Meine Faulheit

Wald 
    es dürstet 
Den 
Wald 
Und 
Der 
Bach 
Kann 
Nur 
Noch 
Trocken 
Weinen
Auch 
Mir klebt 
    Spucke 
Im Mund

Sommer 
    oh Pflaumen-
Reiche 
Zeit 
Des 
Süßen 
Sommers 
Sanft 
Schläft 
Sich's 
Unterm 
Baum 
Und 
Früchte 
Reifen 
Zwei 
Oder drei
    Tage 
Sonne noch  
 
Tempel 
Aus dem Schatten des Tempels 
In die brütende Stille des VorPlatzes 
Mit seinen Statuen blicken
Der Blick haftet nicht an 
Ist der letzte Gedanke
Bevor die Stille 
Auch dich erGreift

VerGeblich 
    verGeblich 
Suchst 
Du 
Den 
Himmel 
Ab 
Nach 
Dem 
Vogel
Dessen 
Feder 
Vor dir 
    Zu 
Boden trudelt

MittagsSonne
Unter dem scharfen Licht der MittagSsonne 
Saugt der Boden begierig meinen Schatten auf 
Nun muss ich schnell
Einen Spiegel finden
Um gänzlich … 




Links und Anmerkungen:
[1] Aus: Rainer Brambach [1a]: Zitiert von: Unter Apfelbäumen. In: Akzente. Zeitschrift für Dichtung. Herausgegeben von Walter Höllerer und Hans Bender. 8. Jahrgang 1961. Carl Hanser Verlag, München 1954-1973. Nachdruck Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1975. S. 308. 
[1a] Rainer Brambach (1917-1983) war ein deutsch-schweizerischer Schriftsteller.
https://de.wikipedia.org/wiki/Rainer_Brambach    
[2] This footnote is intentionally left blank. 
https://www.youtube.com/watch?v=sGb4lAiVxRk 
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Thursday, August 13, 2026

Mongolia – a Strange Phenomenon in the Sky above Lake Achit


Yesterday afternoon, I was able to watch a solar eclipse [1]; while it wasn't total in Germany, it still covered 89–90% of the sun. I was fascinated by how nature reacted—the birds suddenly fell silent—even though, if you looked at the sun, you hardly noticed the 90% reduction in its intensity. It was still bright, but a neighbor had brought home welding shields (visors with dark protective glass) from work, allowing us to observe the eclipse clearly. Later that night came the Perseids [2], a meteor shower that recurs during the first half of August. I saw a few shooting stars falling to earth. It also made me reflect on the fact that the Eifel region—being outside the metropolitan areas of North Rhine-Westphalia—offers quite good conditions for stargazing; in our village (Diefenbach has 70 inhabitants), you can very often see the Milky Way, just as I did that night. Yet, it doesn't compare to what you can see in the Mongolian sky.


Last month, I was at Achit Nuur (Ачит нуур) [3], where we had set up camp south of the lake. There, and at other locations, we had the opportunity to admire a night sky filled with stars, particularly the Milky Way. It was the perfect combination of zero light pollution, the absence of moonlight, and dry air. The best night sky, however, was at our camp near the source of the Mukhart River (Мухартын гол) [4]—though that is beside the point for the story at hand.


It was just before the end of evening twilight, and the sky had already turned almost black. I stepped out of the tent and walked a short distance away to brush my teeth. This is significant because it explains why I couldn't take a photo: I had neither a camera nor a mobile phone with me. I then saw a bright object—appearing almost like a point of light—moving from west to east. It grew brighter, and a spiral—also glowing white—formed around the point. Both objects moved in parallel before fading out. However, the point of light brightened again, and a spiral formed once more; both grew bright before fading out again. On the third occurrence, I shouted for someone to take a photo. Someone came out of the tent and was able to observe the phenomenon, but didn't have a mobile phone at hand either. After the two objects had traversed about two-thirds of the sky at an elevation of approximately 75–80°, they vanished completely.

We discussed what we had actually seen for a while, but we were unable to formulate a conclusive hypothesis. Do you have an idea?