Wenn man sich im Internet über Wilhelmstal informieren will, findet man sehr wenig. Nicht nur die beiden Häuser, die mich besonders interessieren, sondern auch die weiteren, näher an Sötenich gelegenen Häuser gehören zum Ortsvorsteherbezirk Rinnen [2]. Man kann auch nachlesen, daß dort wegen Überschwemmungen bei Starkregen eine Verrohrung notwendig wurde [3], aber das liegt schon bis über ein Jahrzehnt zurück und wurde nach dem Ausbau der Rinnener Ortsdurchfahrt notwendig. In der Zwischenzeit hatte ich aber nochmals solche Arbeiten dort gesehen. Dort führt übrigens nicht der Salberbach entlang, denn der vereint sich südlich von Rinnen mit dem Weiersbach zum Kallbach und führt westlich an Rinnen (hinter dem Pferdekopf) vorbei, um dann in Kall ggf. bei Überschwemmungen mitzuhelfen.
Bevor ich zum geheimnisvollen Teil komme, was kann man denn im Netz sehen? Man sieh selbst am meisten, wenn man die L203 entlang fährt. Ein Wanderweg besteht dort nicht, auch wenn man an der Straße sicher entlang laufen kann (bergseitig). Man kann sich eine sehr gute Übersicht auf Google Maps verschaffen [4] und ein ähnliches Bild, wie ich es gemacht habe, kann man auf Street View sehen [5]. Google Maps zeigt Wege, aber die bestehen nur noch teilweise, führen auch über Privatgelände [6] und enden, wenn man einen findet, unterhalb von Abraum und Warntafeln, da im Steinbruch gesprengt wird. Andererseits gibt es aber einen Wanderweg, der durch den Steinbruch führt – die LKW-Fahrer halten an, um Wanderer nicht zu gefährden; weiter östlich über den Kuttenbach kommt man dann an der Hermann-Josef-Quelle vorbei.
Wenn die Bäume belaubt sind, sieht man sehr wenig von den beiden Häusern, die nahe an Rinnen liegen. Ich versuchte, um die Häuser herum einen Zuweg zu finden, aber man kann sie nur von der belebten Straße aus sehen. Das eine Haus liegt sehr nah an der Straße und scheint aktuell nicht mehr bewohnt zu sein. Aber dort ist eine Video-Überwachung. Ich nehme an, daß meine Einwände gegen den Ort (Verkehr und Lärm [7]) es den Erben erschwert, einen Käufer zu finden. Das andere Haus liegt versteckter und auch etwas versteckter hinter einem Wäldchen. Das kann kann man abends am Licht erkennen. Es hat den verwunscheneren Charakter. Ich bin allerdings viel zu schüchtern, als daß ich dort nachfragen würde. So denke ich ich weiter darüber nach, welches Schicksal die Bewohner dorthin geführt hat.
Ist Wilhelmstal nun ein Top-Ziel für Wanderungen? Nein, lassen Sie die Menschen dort in Frieden, aber achten Sie darauf, wenn Sie am Ort vorbei fahren, mehr als 70 km/h sind sowieso nicht erlaubt. Von Rinnen aus, kann man allerdings sehr gut wandern (nach Westen). Und den Weg nach Steinfeld (nach Osten) durch den Steinbruch, der ist ebenfalls interessant.
Links und Anmerkungen:
[1] Das Ortshinweisschild ist das Verkehrszeichen 385 und dient nur der Orientierung. Zwischen Rinnen und Sötenich kann man sich kaum verirren, weshalb es umso netter ist, daß es dieses Zeichen dort gibt.
[2] Wir nennen die Ortsvorsteher übrigens Bürgermeister, auch und gerade wenn es sich um kleine Gemeinden handelt. Aber „mehr“ zu Wilhelmstal steht hier: https://www.kall.de/politik/ortsrecht/allgemeine-verwaltung/3.Aenderungssatzung-Hauptsatzung.pdf
[3] https://www.rundschau-online.de/region/euskirchen-eifel/kall/kall-soetenich-neuer-kanal-an-der-landesstrasse-203-schuetzt-vor-wassermassen-249473 und
https://eifelon.de/kall/volles-programm-im-kaller-rat.html
Die Änderungen der Ortsdurchfahrt erfolgten 2013/2014, die Sitzung 2017 und die Arbeiten erfolgten 2020.
[4] https://www.google.com/maps/@50.5172095,6.5512369,377m/data=!3m1!1e3?entry=ttu&g_ep=EgoyMDI2MDIwMS4wIKXMDSoASAFQAw%3D%3D
[5] https://www.google.com/maps/@50.5167149,6.549616,3a,75y,108.53h,85.04t/data=!3m7!1e1!3m5!1sNqCh0aOKC0iWz8vNFaVHPg!2e0!6shttps:%2F%2Fstreetviewpixels-pa.googleapis.com%2Fv1%2Fthumbnail%3Fcb_client%3Dmaps_sv.tactile%26w%3D900%26h%3D600%26pitch%3D4.9639375912569506%26panoid%3DNqCh0aOKC0iWz8vNFaVHPg%26yaw%3D108.5342305029548!7i16384!8i8192?entry=ttu&g_ep=EgoyMDI2MDIwMS4wIKXMDSoASAFQAw%3D%3D
[6] Teilweise Weiden/Wiesen, teilweise den Hausbesitzern und teilweise Steinbruch/Zementwerk [6a]. Manche Wege sind sehr überwachsen und als solche fast nicht mehr zu identifizieren.
[6a] Schloss Neuschwanstein in Sötenich
https://rheumatologe.blogspot.com/2017/01/schloss-neuschwanstein-in-sotenich.html
[7] Ich erinnere mich an einen Fernsehbericht von Leute im Caravan, die einen Platz direkt an einer Autobahnbrücke hatte und dort immer ihren Urlaub verbrachten.

























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