Monday, August 31, 2020

St. Margareta in Frohngau (Eifel)




Die Pfarrkirche St. Margareta in Frohngau gehört zur Gemeinschaft der Gemeinden Steinfeld [1]. St. Margaretha bezieht sich auf die Heilige Margareta von Antiochien; Nebenpatronin ist die heilige Barbara (von Nikomedien).




Wahrscheinlich gab es schon 898 eine Kapelle in Frohngau [2]. Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes findet sich in einer Urkunde von 867 (König Lothar II.). Aus dem 15. Jahrhundert stammen die Kirchenglocken (1431) und der Glockentum, der heute noch besteht, aus der Spätgotik (ca. 1350-1530). 1923/1924 wurde die Saalkirche völlig neu gebaut. Die Schäden aus dem 2. Weltkrieg wurden 1947 repariert.



Der Altar stammt wahrscheinlich aus dem 18. Jahrhundert und die Kanzel aus dem 17. Jahrhundert. Die Glasmalereien im Kirchenschiff stellen die Seligpreisungen dar und stammen von Walter Bettendorf (1973) [3]. Im Chor finden sich zwei sehr schöne Fenster mit den Titeln „Tu Recht“ und „Wach auf“, Künster und Herstellungsjahr sind nicht bekannt. Die Orgel mit 12 Registern wurde 1925 eingebaut [4].



Der Heilige Laurentius
er steht auf einem glühenden Eisenrost

Margareta wurde Ende des 3. Jahrhunderts geboren, war eine geweihte Jungfrau, wieß deshalb ihren Richter, der sie begehrte, zurück, wurde gefoltert, aber die Fackeln konnten sie nicht verletzen, so dass sie enthauptet wurde (305) [5]. Sie gilt als eine der 14 Nothelfer, vor allem für Schwangere und Gebärende. Nach einer anderen Überlieferung wurde sie von einem Drachen verschlungen, der aber auf ihr Schlagen des Kreuzzeichens hin zersprang, so dass sie häufig mit Drachen, aber auch mit einem kleinen Kreuz dargestellt wird.




Barbara von Nikomedien war eine ebenso eine

Jungfrau und Märtyrin des 3. Jahrhunderts. Sie wurde grausam misshandelt, so dass ihre Haut in Fetzen vom Körper hing, jedoch heilte Christus ihre Wunden. Dann wurde sie mit Keulen geschlagen, man schnitt ihr die Brüste ab und sie wurde mit Fackeln gefoltert. Ihr Vater selbst enthauptete sie. Der 4. Dezember ist ihr Gedenktag. Sie wurde allerdings bei der Liturgiereformen des zweiten vatikanischen Konzils aus dem römischen Generalkalender gestrichen [6].


 
Der Besuch der Pfarrkirche St. Maragareta lohnt sich. Sie ist leicht zu erreichen über die B477 entweder von Zingsheim oder von Tondorf. Der Ort liegt etwa 500-1000 m östlich der Bundesstraße. Die Kirche steht an der Holzmülheimer Straße im Ortskern.



Links und Literaturangaben:


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Sunday, August 30, 2020

Herbstbeginn in der Eifel

 


Ripe fruits
What’s left of summer
Taciturn


Vor ein paar Tagen nahm mein Bruder hier in der Eifel das Sonnensegel herunter und sagte: „Der Sommer ist vorbei!“ und dabei hatten wir doch einen schönen Tag gehabt. Später verspach er sich und sagte Oktober als es August heißen musste. Heute bin ich aber ganz auf seiner Seite, denn der Herbst ist angekommen. Vielleicht wird es noch ein paar schöne Tage als Altweibersommer (Indian summer klingt irgendwie besser) geben – hoffen wir es.

Die Eifel ist kühler, rauher als man es von der reinen Höhe erwarten würde. Das Klima hat Ähnlichkeit mit Südschweden; das ist jetzt eine gefühlte und keine wissenschaftliche fundierte Vorstellung. Heute ist hier dichter Nebel und nicht nur der Talnebel, der schon in den letzten Tagen aufgestiegen ist.




Gestern machte ich ein Foto von Äpfeln, einer Birne und den roten Vogelbeeren (Beeren der Eberesche), die meine Schwägerin gesammelt hatte; ein Erntebild, aber auch ein Herbstbild. Das Orangerot ist wird ein Signal, das den Herbst ankündigt.

Der Pilz ist innerhalb von 16 Stunden gewachsen, denn ich hatte gestern die Wiese dort gemäht. Er sieht giftig aus, aber das hält mich jetzt nicht ab, nach essbaren Pilze zu suchen.



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Saturday, August 29, 2020

Altargesteck am 28.08.2020 Abendmahlsfeier vor den Konfirmations-Gottesdiensten

 



Nachdem wir im Presbyterium die erste Abendmahlsfeier unter Corona-Bedingungen durchführen konnten, gab es jetzt in einer Feier zum Auftakt der Konfirmations-Gottesdienste auch ein erstes Abendmahl für die Gemeinde. Seit März hatten wir kein Abendmahl feiern können.

Es war ein schöner Abend, da alles geklappt hat. Das hygienische Austeilen von Brot und Wein (in Miniatur-Kelchen) und das hygienische Einsammeln der Kelche. Der Abstand stimmte Die Mund-Nasen-Masken saßen bei Konfirmanden und auch den Erwachsenen. Die Jugendlichen scheinen die Maskenpflicht noch einen Tick sportlicher zu sehen. Die Stimmung war großartig.

Die eigentliche Konfirmation wird in 16 Konfirmations-Gottesdiensten erfolgen. Da werden je nach Kirche nur so viele Teilnehmer zugelassen, wie der Hygieneplan es zuläßt.

Das war gestern; heute ist der Tag der Enthauptung Johannes des Täufers [1]. Die liturgische Farbe ist Rot, wie auch am 24.08.2020 (dem Tag des Apostels Bartholomäus [2]). Für Johannes den Täufer steht der Spruch: „"Der Tod seiner Heiligen wiegt schwer vor dem Herrn. Dir will ich Dankopfer bringen und des Herrn Namen anrufen." (Ps 116,15.17) Für den Apostel Bartholomäus steht der Spruch: "Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße des Freudenboten, der da Frieden verkündigt, Gutes predigt, Heil verkündigt, der da sagt zu Zion: Dein Gott ist König!" (Jes 52,7) Die Tage dazwischen und der morgige Sonntag haben die liturgische Farbe Grün.

Das Altargesteck ist sommerlich, fröhlich, jung und frisch. Den Konfirmanden alles Gute für den Lebensweg!




Inspiriert vom täglichen Blumenstrauß auf einem Fahrrad
von Ai Weiwei (艾未未).

Links:
[1] https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#1196
[2] https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#1195

 

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Friday, August 28, 2020

FreitagsGedichte / #KurzLyrik 28.08.2020



Wasser
    wie hart
Das
Weiche
Wasser
Wird
Wenn du
Nur
Schnell
Genug
Bist
Oder wenn
    Es
Kalt ist

Bunker
    in den
Bunkern
Regt
Sich
Kein
Lufthauch
Nur
Stille
Und Tod
Aber
Draußen
Tobt weiter
    Der
Krieg

Weich
    wir sind
Weich
Und
Verletzlich
Wie
Würmer
In der
Büchse
Kurz vor
    Dem
Haken

Schneller
    immer
Schneller
Leben
Alles
Sofort
Und
GleichZeitig
Aber
Das
Leben
VerLängert
    So etwas
Nicht

WeltMeister
    und dann
Kommen
Wieder
Die
Jahrzehnte
In
Denen
Man
Nicht
Mehr
WeltMeister
Ist
Aber
Ist man
    Deshalb
Verlierer?

RäucherStäbchen
    der Rauch
Von
Räucher-
Stäbchen
Der
Sich
Kräuselt
Um zu
VerGehen
Und
Der
Duft
Der sich
    VerBreitet
Als Ruhe

FriedHof
    tagsÜber
Alte
Frauen
EichHörnchen
Und
Krähen
Was
Aber
Spukt
Des
Nachts?
Was wildert?
    Was
Tötet?

HausTür
    sie knarrt
Und
Quietscht
Die
Alte
HausTür
Aber
Wir
Ölen sie
    Nicht
Mehr

Asche
    gestern
war
Die
Asche
Noch da
Dann
Kamen
Wind
Und
Regen
Das
Gestern
    Im Heute
VerSchwunden




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Surprised by Offerings in Indonesia and the Eifel

 


Lately I had been surprised by offerings in the Eifel. The Eifel is a low mountain range in Eastern Belgium and Western Germany. Sometimes it reminds me of the Shire in Lord of the Rings. I had visited the matron shrines near Nettersheim and had been surprised by offerings [1]. An then I remembered having the same feeling in the remote highlands of Central Java as well as near the volcano Mt. Bromo.




If you offer to me with love and devotion 
a leaf, a flower, a fruit or water, I will accept it. 
~~ Bhagavdad Gita


I wouldn't have been as surprised as I had been near Bali and not at all on Bali, where Hinduism is still practiced. But Central Java is islamic. In the villages you hear the muezzin. But even there you still see active elements of the religion of the old Javanese kingdom.



In the Eifel I've seen offerings at the old temple areas near Nettersheim and even in catholic churches.



There is a tradition here in the Kloster Steinfeld concerning the mystic St. Hermann Joseph (the basilica is 2.5 km from my home) putting apples on the marble tomb inside the basilica.



The matrones were deities of the celtic and germanic tribes in the northwestern part of the Roman Empire. Here in the region lived the Ubier. The matrons always come in three. And offerings included apples and pears. In Roman times these shrines were in stone and also the figures were made of stone; before tree santuaries were used for worship. You might find old field names like Eulenberg (Eule means owl nowadays), which comes from alah – holy grove. And I am still surprised seeing offerings on these remnants of the past. Maybe these ancient deities are experiencing a renaissance.





Links and References:
[1] https://rheumatologe.blogspot.com/2020/08/die-matronenheiligtumer-um-nettersheim.html and https://rheumatologe.blogspot.com/2020/08/der-matronenstein-von-st-cyriakus-und.html


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Die Kapelle in Nöthen in der Eifel

 


Eine Entdeckung! Ich habe eine Kapelle in Nöthen entdeckt. Sie versteckt sich durch ihre Unauffälligkeit am Rand des Gilsdorfer Weges, dierekt in der Linkskurve, wenn man nach Nöthen von der L205 hineinkommt. Man denkt eher an ein Gebäude der Wasserwirtschaft. Auch im Internet verbirgt sich die Kapelle. Noch nicht einmal der Name ist bekannt. Ich nenne sie Hubertuskapelle. Sie hat es mir richtig angetan, vielleicht weil nicht so ein Hype um sie entstanden ist wie um die Bruder-Klaus-Kapelle, die nur 5 km Luftlinie entfernt liegt. Da außen die Jahreszahl 1896 zu sehen ist, nehme ich an, dass sie auch 1896 gebaut und vielleicht geweiht wurde.


Gehen wir nun hinein. Da riecht es noch nach Weihrauch. Die Ausstattung ist karg. Eine einsame Kerze brennt. Auf dem Altar steht ein Holzrelief mit einem knieenden Hubertus. Diese Atmosphäre lädt zu Gebet und Meditation ein.


Lassen Sie diese Kapelle nicht aus, wenn Sie sich die Josefskapelle in Gilsdorf ansehen.


Links und Literaturangaben:
Es gibt keine!

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Thursday, August 27, 2020

Pandemie-Kreuz beim Kloster Steinfeld



 
Vor dem Kloster Steinfeld am Kalvarienberg ist ein Außenaltar für Pilger. Dort stand seit 1852 ein Kreuz und ich kann dieses Kreuz zeigen, da ich es früher einmal aufgenommen hatte. Dieses Kreuz ist jedoch so stark beschädigt gewesen, dass es ausgetauscht werden musste. Ein neues Kreuz? Nein, denn das Kruzifiv der Kapelle St. Rochus in Wahlen wurde ausgelagert, als die Kapelle wegen Baufälligkeit abgerissen werden musste. Dieses Kreuz wurde gerade mit dem alten getauscht. 
 

So sah das Kreuz 2006 aus
 
Das Kreuz von St. Rochus soll auf Vorschlag von Oswald Thurn Pandemie-Kreuz heißen, denn der Heilige Rochus war Patron der Pestkranken.
 

Vergrößerung des aktuellen Kruzifixes
 

Vergrößerung der Aufnahme von 2006


Links und Literaturangaben:

Neues Pandemie-Kreuz in Steinfeld.
WochenSpiegel, 53. Jahrgang, 26.08.2020, S. 1

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Tuesday, August 25, 2020

Signposts along the Roads of Sikkim

 

 
Yes, this is a new picture from Ladakh
 
 
I've written about the signpost along the roads of Ladakh. Some show concern, others warn, some are funny, but all in all they make the driver go slower and be alert. Just now, I'm looking at an old travelogue of mine and realize that I've been looking at the signpost along the roads of Sikkim 20 years ago. They're much like the ones in Ladakh and I had totally forgotten the fact.


Here are some of those I've written down then:
„If married, divorce speed“
„Better be late than „the late““

„Life is short, don't make it shorter“

„Smile while you drive“

„Fast drive, fast death“

„Slow drive, long drive“

„Raw haste is the half-sister of death“

„If you want to donate blood, don't do so on NH31A“

„Alert today, alive tomorrow“

„Good drivers get soldom hurt“

„Drive slowly, reach safely“


Links and References:
https://rheumatologe.blogspot.com/2020/08/signposts-along-roads-of-ladakh.html


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Der Matronenstein von St. Cyriakus und nochmals Matronenkult

 

Matronenstein und Opfergaben in St. Cyriakus

 
Mir war bereits aufgefallen, als ich über die Matronen-heiligtümer um Nettersheim schrieb, dass sich ein Matronenstein in der Kirche St. Cyriakus in Weyer befindet [1]. St. Cyriakus in Weyer sollte nicht mit St. Cyriakus in Billig verwechselt werden, wo ein Matronenstein als Treppenstufe diente [2]. Ich hatte nun Gelegenheit, St. Cyriakus in Weyer besuchen zu können und daher konnte ich mir auch den Matronenstein ansehen, der sich im Voraum der Kirche befindet.
 

 
Pesch, Heidentempel, Ende 2008 
alle anderen Bilder sind aktuell


1991 hatte man diesen Stein bei Renovierungsarbeiten im gemauerten Block des Hauptaltars gefunden. Der Stein wurde nachträglich bearbeitet, um im christlichen Kontext gebraucht werden zu könne; man fand fünf Kreuze und eine Vertiefung (wahrscheinlich lag darin ein Reliquie) [3]. Die drei Matronen gehören zu den Vaccalinehischen Matronen und tragen die Festtagstracht der Ubierinnen [4]. Die Inschrift heißt übersetzt: „Den Matronen Vaccalinehae hat Lucius Caldinius Firminius gern nach ihrem Verdienst sein Gelübde erfüllt.“ [4] Da der Name Caldinius vom Heidentempel in Pesch bekannt ist, könnte der Matronenstein von dort stammen.


Nettersheim (Görresburg)

Mich fasziniert gerade die Tatsache, dass den Matronen immer noch Opfer gebracht werden, auch in St. Cyriakus. Bei den abgelegenen Matronenheiligtümern um Nettersheim kann ich das viel eher verstehen. Dieses Phänomen habe ich auch schon anderswo entdeckt und zwar auf Java, das vollständig, nein nicht ganz vollständig, islamisch ist, aber an den alten Hindutempeln finden sich Opfergaben.


Matronenheiligtum in Zingsheim


Möchten Sie mehr über die Matronen erfahren? Haben Sie sozusagen Blut geleckt? Dann empfehle ich Ihnen, sich auf der Internetseite von Frau Sophie Lange einzulesen, da können Sie sehr viele Informationen aber auch Gedanken zum Thema finden [5].



Heidentempel in Pesch


Links und Literaturhinweise:


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Farben und Farbnamen Version 4.0

 


Ich habe seit der Version 3.0 von Farben und Farbnamen Version wieder einige Farbnamen gefunden. Alle neuen Funde sind in der Masterliste kursiv und rot markiert. Unter der Masterliste stehen die Links zu den vorherigen Teilen.


Neu sind:
Apfelgrün (Lindgrün)
Bienengelb
Blassgelb
Blattgrün
Blush (rötlicher Pastellton)
Chartreuse (Grüngelb)
Champagner
Colonbraun (eine Scheißfarbe)
Delphinblau
Drachengrün (Grüne Drachen? Nicht eher Schnappigrün?)
Einhornrosa
Eisbärweiß
Elefantengrau
Elfenbein
Fischblau
Flamingorosa
Flaschengrün
Froschgrün
Fuchsorange
Geckogrün
Gletschereisswimmingpoolbonbonfarben
Goldocker
Graugrün
Grüngelb (Chartreuse)
Hamsterbeige
Jade
Käferrot
Kängurubeige
Kanariengelb
Karibikswimmingpoolgletschereisbonbonfarben
Karminrot
Königsblau
Kolibrigrün
Korallenpink
Kornblume
Kükengelb
Kupferbraun
Lehmbraun
Libellenblau
Limette (ein Grünton)
Lichtgrün (hätte ich Lichttürkis genannt)
Lodengrün
Mahagoni (knapp vor Umbra)
Malve
Nilpferdlila
Nude (violett-pinker Pastellton)
Oktopuslila
Papageigrün
Raupengrün
Schwefelgelb
Seebärblau
Seesternorange
Tannengrün
Teal (ich hätte es Nordmanntannengrün genannt)
Walnuss
Zitronensorbet (viel zu dunkel)

 

Masterliste Farbnamen: 
Acasia (dann auch Acedia)
Acai (dunkleres Rot)
Achat (Hellblau)
Altrosa
Altrosé
Always Plum
Aluminium Foil (Metallfarbe)
Amarant (starkes, meist leuchtendes Rot, das leicht ins Bläuliche geht)
Anthrazit (ein dunkles, warmes Grau)
Anthrazit-Melange (ein abgeschwächtes Anthrazit)
Anthrazit meliert
Apfelgrün (Lindgrün)
Apricot
Aqua (helles Blau)
Aqua (Türkis)
Aquamarin
Aquatürkis (ich sehe den Unterschied zu Mint nicht)
Arktis
Aruba Blue (helles Blau)
Aschgrau
Aubergine
Avocado
Azurblau (Hellblau)
Backsteinrot (heller als erwartet)
Bangkirai (Olivbraun; Bangkirai ist ein Baum im Regenwald Südostasiens)
Barockgelb (erdiges rötliches Gelb)
Basalt Anthrazit
Beere (Rot)
Beere (Violett)
Beige
Beige for Good
Berliner Blau (oder Preußischblau)
Betongrau
Bienengelb
Bijou Blue (ein dunkles Blau)
Birne (nicht der Alt-Bundeskanzler)
Blassblau (bläuliches Weiß)
Blassgelb
Blassgrün
Blattgrün
Blau
Blaugrün
Blauviolett
Bleu
Blue (Blauton)
Blue Curacao
Blue depth (Blau bis Violett)
Blue Night
Blush (rötlicher Pastellton)
Bordeaux
Braun
Braunocker
Brillantgelb
Bristol Blau (nach dem Blau von Glas aus Bristol - Kobaltoxid)
Brombeer (sehr violett; in der aktuellen Farbpalette zu hell)
Brombeere
Alabaster
Burgund
Burgund meliert
Burgunder
Cadmiumgelb
Caffee Latte
Camel (helles Braun)
Candy (Rotton)
Cappuccino
Celery
Champagner
Champignon
Chartreuse (Grüngelb)
Chateau Gray
Cherries Jubilee (dunkles Pink)
Cherry Red (Rot)
Chilli
Chocolate
Chromgelb
Classic Blue
Cognac
Colonbraun (eine Scheißfarbe)
Cooles Petrol
Coralessence (ein mittel-heller Farbton von Rot)
Cornhusk (ein mittel-hell Farbton von Braun)
Creme (überraschend ein Orangeton)
Creme (auch ein dunkles Beige)
Crocus (ein dunkles Rosé)
Curry
Cyan
Cyanblau (eine Farbton im Übergangsbereich von Blau zu Grün)
Dahliengelb
Delfter Blau (nach dem Blau von Delfter Porzellan)
Delphinblau
Drachengrün (Grüne Drachen? Nicht eher Schnappigrün?)

Dunkelbeere (Rot)
Dunkelblau
Dunkelbraun
Dunkelgrau meliert
Dunkelgrün
Dunkeloliv
Dunkelpink
Dunkelrot
Dunkeltaupe
Echte Vanille
Ecru
Eierschale
Eifelblau
Einhornrosa
Eisbärweiß

Eisblau (sehr helles Blau)
Eisgrün
Elefantengrau
Elfenbein

Emeralt Green Koi (Orange)
Erdbeere (ein Rot)
Espresso
Falb (fahlgelbe bis hellgraubrauner Farbton)
Falunrot oder Falu Rot (schwedisch Faluröd – die Farbe in denen die Häuser auf dem Lande gestrichen sind)
Farngrün
Feldgrau
Fischblau
Flamingo (orange getöntes Pink)
Flamingorosa
Flaschengrün

Fleischocker
Flieder
Flohfarben
Fresie (warmes, gedämpftes Pink)
Frisch Gepresst (Orange)
Froschgrün
Fuchsia
Fuchsorange
Ganache (ein graues Violett)
Geckogrün
Gelb
Gelber Ocker
Gelbocker
Ginstergelb
Gletscher (nein nicht Weiß, es handelt sich um einen Grauton; Blau wäre auch eine Option)
Gletschereisswimmingpoolbonbonfarben
Glitteratti (Metallfarbe)
Goldgelb
Goldocker
Granatapfel (ein sehr rötliches Braun)
Graphit
Grasgrün
Grassgrün
Grau

Graugrün
Graue Eminenz
Grau-Melange
Green Tea
Grey Cement
Grey Turquoise
Grey washed (eine Jeansfarbe)
Grün
Grünblau
Grüngelb (Chartreuse)
Gummigutt (ein Gelb, das ins Orange sticht)
Hamsterbeige
Haut
Hellbeige
Hellgelb
Hellgelb zitron
Hellgrau meliert
Hellpetrol
Hellresede (sehr helles Grün)
Hellrot
Herbstrot
Himbeere (Unterschied zu Himbeerrot?)
Himbeerrot
Himmelblau
Holzfarben
Honigfarben
Hot Red
Indigo
Indigo Camel (sandiges Beige)
Indigo Lila (dunkler als Milka)
Indischgelb (dunkles, eher rötliches Gelb)
Infinitely Fuchsia
Ingwer
Inkarnat (Fleisch- oder Hautfarbe)
Jade (Unterschied zu Jadegrün?)
Jadegrün (interessanterweise ein eher helles Grün)
Jasmine Grün
Jägergrün
Jeans (Unterschied zu Jeansblau?)
Jeansblau
Jeans
Junges Gemüse
Käferrot
Kängurubeige
Kaiserwetter
Kanariengelb
Kardinalrot
Karminrot
Karibikgrün
Karibikswimmingpoolgletschereisbonbonfarben
Karmin (roter Farbton aus Cochenille)
Karminrot
Kaschmir (warmes Graubeige)
Kasslerbraun
Kerbel
Khaki
Kiefer (wie Ocker)
Kiesel
Kiesel meliert
Kiesel-Taupe (braungrau)
Kirsche
Kirschgrün (scherzhaft für rote Ampelphase)
Kirschrot (wie die Süßkirsche) Kitt (ein Braunton)
Kitt-meliert
Kiwi
Klee (dunkleres Gelbgrün)
Kobaltblau
Königsblau
Kolibrigrün
Koralle
Korallenpink
Kornblume
Kükengelb

Kürbis (intensives Orange)
Krapprose
Krishna Blau
Kupfer (heller als erwartet)
Kupferbraun
Lagune (ein intensiv dunkles Türkis) Lasting Chestnut
Lavendel
Lehm
Lehmbraun
Leinen
Lemongrass
Libellenblau
Lichtblau (leicht kühles bis grünstichiges Hellblau)
Lichtocker
Lila
Lilablassblau (Hellblau an der Grenze zu einem Blassviolett) Limelight
Lime Punch (ist ein Gelbgrün oder ein Grüngelb; also wie Limettengelb, das mich damals zum ersten Blogpost zu Farben bewegt hatte https://rheumatologe.blogspot.com/2014/03/farben-und-farbnamen.html)
Limette (ein Grünton)
Lichtgrün (hätte ich Lichttürkis genannt)

Lind (Lindgrün plus Französischgrün)
Linden Green (ein pastelliertes Lindgrün)
Lindgrün
Lipstick (Rot)
Lodengrün
Magenta
Magnolia
Mahagoni (knapp vor Umbra)
Maigrün
Mais (in der aktuellen Farbpalette wie Postgelb)
Maisgelb
Majorelle Blau ( nach dem blauen Majorelle Garten in Marrakesch, der von Jacques Majorelle geschaffen wurde)
Malve
Mandarina
Mandarine
Marine
Marineblau
Marsala (ein rotbrauner Farbton)
Mausgrau
Mauve Toujours
Melba (Pfirsich)
Melone (Hellrot)
Messing
Mexikanisches Pink (nach den Blüten einer Bougainvillia)
Milchkaffee
Milka (nein! das habe ich gerade erfunden!)
Mint (sehr helles Türkis)
Minze
Mittelbrau
Mittelbraun meliert
Mittelgrau
Mittelgrau meliert
Mokka
Mokkabraun
Moos
Moosgrün
Multiorange
Mykonos Blue (ein schlichtes Blau)
Nachtblau
Nachtgrün
Nachtschatten (Grauton)
Natur (Weiß / Beige)
Naturweiß
Navy (ein dunkleres Blau)
Nilpferdlila
Non-Stop Red
Nougat (ein angegrautes Ocker; Unterschied zu Nugat?)
Nugat
Nude (violett-pinker Pastellton)
Nussbaum (dunkles Braun)
Obsidian Schwarz
Ochsenblut (ein rot-brauner Farbton)
Ocean (helles Blau)
Offwhite
Oktopuslila
Oliva
Olivgrün
Opal
Orange
Orchidee (Pink)
Pacific (Türkis)
Palisander (ein Dunkelbraun)
Papageiengrün
Papaya
Paprika
Paradiesgrün
Pastellgelb (eher intensives Zitronengelb)
Payne's Grau
Peach
Peach Cream
Peach Quartz (ich hätte es Himalayasalz genannt)
Perle (zartes Rosa)
Perlweiß
Petrol
Pfirsich
Pflaume
Piment (Orangeton)
Pinie
Pink
Pink meliert
Pistazie
Platin (ein Grauton, vielleicht auch silbern)
Plum (ein dunkles Violett)
Postgelb
Preußischblau (oder Berliner Blau)
Puder (eine Pastellrosa)
Puderrosa
Purpur Pur
Raps (gerade erfunden, was andere können, kann ich auch; ein Gelb, nicht zu verwechseln mit Rapsgelb)
Rapsgelb
Rauch (ein dunkles Grau; bei „habemus papam“ ist der Rauch weiß)
Rauchblau (ein helles, angegrautes Blau)
Rauchgrau
Raupengrün
Ravishing Rouge
Rehbraun
Rhododendron (ein Lila; aber es gibt auch gelbe, weiße usw. Blüten)
Rittersporn
Riviera (ein Pastellnavy)
Rosado
Rose
Rose Quartz
Rosengarten
Rosenholz (ein dunkles Rosa)
Rostorange (Orange mit einem Schuss Braun)
Rot
Rotbraun
Rotocker
Royalblau
Rubin
Safari
Safira
Sahara
Salbei
Saftgrün
Samba (ein rötlicher Ton)
Sand
Schiefer
Schiefergrau
Schilf (ein blasses Grün)
Schilf meliert
Schoko
Schoko Moka
Schwarz
Schwefelgelb
Seebärblau

Seegrün
Seesternorange
Sekt
Serenity (sanftes Hellblau)
Siena gebrannt
Silber
Silbergrau
Silverplated (Metallfarbe)
Sloe Gin Fizz (eine Schattierung von Rot)
Smaragd (Unterschied zu Smaragdgrün?)
Smaragdgrün
Space Cherry
Stahl (helleres Grau)
Stahlblau
Stahlgrau
Stay with me Coral
Stein
Steingrau
Stone (Grau)
Stucco (Farbton von Orange; ich sehe mehr eine hell-violette Richtung)
Sturmgrau
Summer Green (helles Grün)
Sunrise
Sweet (Rotton)
Tanne
Tannengrün
Taubenblau (lichtes Blaugrau)
Taubengrau
Taupe (ein Graubraun)
Teak (helles Ocker mit Orangeanteil)
Teal (ich hätte es Nordmanntannengrün genannt)
Terra (andere würden es Ocker nennen)
Terracotta
Terra di Siene gebrannt
Tiefseeblau (Graublau)
Toffee (ein Orangeton)
Tomatenrot
Türkis
Türkisblau
Türkisgrün
Ultramarin
Umbra
Umbra gebrannt
Umbra natur
Vandyckbraun
Vanille
Vintage Indigo
Vino (ein Violett)
Viola
Violett
Vivid Aqua (Türkis)
Walnuss
Weinrot
Wilde Beere (rötliches Violett)
Winterrose (zwischen Beere und Pink)
Wollweiß
Yellow Iris
Zartrosa
Zementgrau
Ziegel (ginge bei mir als Weinrot durch)
Ziegelrot
Zimt (ein bräunliches Violett)
Zinnoberrot
Zitronenfalter
Zitronengelb
Zitronensorbet (viel zu dunkel)
Zyan (ein Türkis, ja!)

(ca. 435)



Links:
[1] https://rheumatologe.blogspot.com/2014/03/farben-und-farbnamen.html
[2] https://rheumatologe.blogspot.com/2019/08/farben-und-farbnamen-2teil.html
[3]
https://rheumatologe.blogspot.com/2020/05/farben-und-farbnamen-3teil.html
[4]
https://rheumatologe.blogspot.com/2020/06/farben-und-farbnamen-version-31.html

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The Yak in Ladakh

  

I've already mentioned the yak [1]. In Tibet yak butter is burnt in sacral lights, whereas in Ladakh one uses vegetable oil. I thought about the reason and guessed: There are yaks in Ladakh, but in small numbers as Ladakh is lacking the vast pastures of the Tibetan highland. We'll come back to this assumption later.


The yak is the traditional pack, milk, wool, meat animal of the Himalayas, and the high plains as well as parts of Sichuan, other Chinese provinces and Myanmar. „The English word "yak" is a loan originating from Tibetan: གཡག་, Wylie: g.yag.“ [2] English uses yak for both genders whereas Tibetan and other languages of the region have different words for bulls and cows. We'll have to spend some time on different term, when we talk about interbreeding. Yak in Tibetan is for the yak bull and the yak cow is called bri. The wild yak (Bos mutus) i is the ancestor of the domestic yak (Bos grunniens) [3]. I won't rule out that there is a place with wild yak in Ladakh, but I would rule out that you'll get a permit to go there (remote border district).


Yaks are sturdy legs, have dense, long fur and are generally dark, blackish to brown in colour. Yak bulls weigh up to 585 kg and the bri up to 255 kg. The yak is better adapted to high altitudes as for a larger lung capacity and the persistance of foetal hemoglobin throughout its whole life. Its rumen is larger than that of cattle allowing more low quality food. In lower altitudes the yak fares less well and so cross breeding has a long history.


 
 
Let's stay a moment at cross breeding.
Domestic cattle and yak have offsprings called d
zomo or zhom (female, fertile) and dzo (male, infertile), also spelled zo, zho and dzho [2,4]. In In Mongolian it is called khainag (хайнаг)in English yattle and yakow have been used.
The yakalo is a cross breeding of yak and the American bison (Bison bison) [5]. As only female offspring is fertile, one has stopped this form of cross breeding in 1928.
Sit still - there's more to come!
In the Kumuan region the offspring of cow and yak are called jumo (female, fertile) and jhupu (male, infertile). The offspring of jumo and yak is called garmo (female, fertile) and garu (male, infertile). The offspring of yak cow and cattle bull is called dumjo (female) and dumju (male). The offspring of jumo or garmo and cattle bull is called talbuni (female) and talbu (male). The offspring of talbuni and yak is called garjo (female) and garju (male). [6]
Let's come now to Zanskar, which is part of Ladakh. T
he offspring of cow (pasi in Zanskari, balang in Ladakhi) and yak is called dzomo (female, fertile) and dzo (male, infertile). The offspring of dzomo and yak is called garmo (female, fertile) and gar or garu (male, infertile). The offspring of garmo and yak is called girmo (female, fertile) and gir (male, infertile). And there are also lokmo and lok, tsirgmo, dimo, talmo, telmo and tolfo, and longto; please look it up [7].
Thank you for not quitting!
 


About the head count of yaks for Ladakh or India there isn't much data available. R.N. Pal reports 132,000 heads for 1977 and 128,000 for 1982, "whereas the figure for 1990/91 stands at only 30,000" [8]. These numbers are controversial and so the India Environment Portal put these in question: "The figure stood at 130,000 in 1982, while it is currently estimated to be 30,000. But it was a false alarm. Gupta points out that the population of the yak has never crossed 50,000." [9] As the latest number, R.N. Pal gives 13,000 yaks for Ladakh; the article doesn't mention the exact year for this number. Let's put these numbers into context with the Tibetan Autonomous Region (Tibet). Han Jian-lin published 3.915.700 heads of yak for 1999 [10]. However, Ladakh occupies only an area of 59,146 sq km, whereas the Tibetan Autonomous Region covers 1,128,400 sq km. If we want to compare these numbers: Ladakh has 0.22 yaks per sq km, whereas Tibet has about 3.47 yaks per sq km. This would mean that in the Tibetan Autonomous Region (Tibet) you'll find 16 times as many yaks as in Ladakh. So my assumption of the number of yaks in Ladakh and the consequences were quite right.



The yaks you see here in the pictures are all from the Nubra valley as we were climbing up Khardong-la. I have seen yaks on other occassions, but the pictures aren't worth showing.



Links and References:
[1] https://rheumatologe.blogspot.com/2020/08/sacral-lights-in-ladakh-and-tibet.html
[2] https://en.wikipedia.org/wiki/Domestic_yak

[3] https://en.wikipedia.org/wiki/Wild_yak
[4] https://en.wikipedia.org/wiki/Dzo
[5] https://en.wikipedia.org/wiki/Yakalo 
[6] Farooquee, Nehal & Majila, B. & Kala, Chandra Prakash. (2004). Indigenous Knowledge Systems and Sustainable Management of Natural Resources in a High Altitude Society in Kumaun Himalaya, India. J. Hum. Ecol. 16. 33-42. 10.1080/09709274.2004.11905713.
[7] Prem Singh Jina: High Pasturelands of Ladakh Himalaya. Indus Publishing, 1995. ved=2ahUKEwiDvpipjrTrAhXHKewKHR_MDl4Q6AEwAnoECAIQAQ#v=onepage&q=lok%20garmo%20yak&f=false
[8]
http://www.fao.org/3/v0600t/v0600T0p.htm
[9]
http://www.indiaenvironmentportal.org.in/content/14741/the-yak-in-ladakh/ 
[10]
http://www.fao.org/3/ad347e/ad347e0n.htm


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