Friday, February 27, 2026

FreitagsGedichte / #KurzLyrik 27.02.2026

 


Schnee 
An Schnee dachte ich 
Als ich die steile AufFahrt sah 
Aber hier ist noch nie Schnee geFallen 
Und wahrscheinlich hat der Schnee 
Diese Ecke der Welt völlig verGessen 
Und wird nie fallen  

WolkenBurgen
    die Wolken-
Burgen
Werden
Traum
Um
Traum
Mächtiger
Noch
Mehr
Zimmer
Und
Zinnen
Bis Regen
    Aus
Ihnen hervorBricht

Das ZahlenSchloß 
    das Zahlen-
Schloß 
Ist 
VerRostet 
Und 
In 
Dem 
Kasten 
Den 
Es 
VerSchließt 
Ist 
Bestimmt 
Nichts 
Mehr 
Und 
Trotzdem 
Willst 
Du 
Die 
Zahlen 
Wissen 
Um den 
    Kasten 
Zu öffnen  

Kein Kreuz 
    kein Kreuz
Schlägst 
Du 
Mit 
Deiner 
Hand 
Sondern 
BeSchreibst 
Einen 
Kreis 
Und 
Heilig 
  Heilig 
    Heilig 
Wird 
Der See  
    InMitten 
Des Waldes  

Leben
Das Auge liegt im EiSchneider
Und das Ohr am Hobel
Der Mund bleibt stumm
Der Schmerz verGeht
Das Leben geht weiter
Durch den Tod hinDurch

BeKenntnis
    du hast
Den
Namen
Und
Ein
Herz
In
Den
Sand
GeSchrieben
Bist 
In
Die
Ödnis
ZurückGekehrt
Nun
Hoffst
Du
Wind oder
    Welle
Löschen es

Shangri-la
    oberHalb vom
Nadir
Und
UnterHalb
Vom
Zenith
Ist
Dein
Reich
Der 
Mitte
Wo aber
    Ist
Dein Shangri-la?

Vom Tod
Die vom Röcheln zerHobelte letzte Stunde 
Die rauhen Lippen 
Die kraftlose Hand 
Das Dunkel ohne Grauen 
Das durchBlutete Hirn 
Ohne Gedanken 
Ohne Traum 
Aber mit Zukunft 
 
tünchen
du tünchst nicht mit kreide 
du tünchst mit einer mischung 
aus blut und kohle 
du tünchst die zelle 
und ihren bewohner  

ZerBrochen 
    die zer-
Brochenen 
Uhren 
GeBrochen 
An 
Jedem 
Schlag 
Des 
Pendels 
Jedem
SchicksalsSchlag 
Nie 
Wieder
Werden
Sie
Schlagen 
Denn diese
    Welt
Muß enden

Glanz
    sag nicht 
Daß 
Dich 
Der 
Glanz 
Der 
Polierten 
Särge 
AnZieht 
Denn 
Wisse 
Tränen 
Werden 
Von 
Ihm 
AbPerlen 
Und Sand 
    Wird 
Ihn beGraben  



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