Mein Stern ging auf
Mein Stern ging auf
Tief unter meinen Füßen
Wo haust im Winter mein Fuchs?
Wo schläft meine Schlange?
Paul Klee [1]
Mein Stern ging auf
Tief unter meinen Füßen
Wo haust im Winter mein Fuchs?
Wo schläft meine Schlange?
Paul Klee [1]
Noch ein Koffer
in der
GepäckAusgabe
Fahren
Meine
Leeren
Koffer
Runde
Um
Runde
Und niemand
Nimmt
Sie herUnter
Stümpfe
der Rauh-
Reif
Färbt
Die
Brandigen
Stümpfe
Der
Bäume
Weiß
Ein
Sie
Bluten
Nicht mehr
Aber
Sie zittern
Das kannst du schon machen, wenn Einsamkeit und Hoffnung dich verlassen -: Gott verhöhnen – und dann?
Trommler
der Husten-
Anfall
Des
Nachbarn
Trommelt
An
Die
Tür
Doch ich
Öffne
Ihm nicht
Steine
die Steine
In
Der
Brütenden
Sonne
Oder
Die
Im
Kühlen
BachBett
Sie
Träumen
Ohne
Hast
Und
Sich
Um die
Welt
Zu scheren
in unseren
Träumen
Dürfen
VerGessene
GeDanken
WiederKehren
Und uns
ErLeichtert
Zu lachen
Samen
wenn wir
Die
Toten
BeGraben
So
Hoffen
Wir
Daß
Wieder
Etwas
Daraus
Wächst
Wie aus
Einem
SamenKorn
Pützen
die Pfützen
Sind
Nackt
Und
Zittern
Mit
Jedem
RegenTropfen
Der in
Sie
HineinFällt
Morgens
der Morgen
Weint
Tau
Denn
So
Schön
Ist
Der
Tag
Noch
Kurz
Nach
Seiner GeBurt
BeVor
Wir ihn zerStören
„The Big Sleep“
der leichte
FlügelSchlag
Der
AbendBrise
Nun
Wird Ruhe
Sein
Und Schlaf
Anmerkungen:
[1] Paul Klee: Mein Stern ging auf. In: Akzente. Zeitschrift für Dichtung. Herausgegeben von Walter Höllerer und Hans Bender. 3. Jahrgang 1956. Carl Hanser Verlag, München 1954-1973. Nachdruck Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1975. S. 97.
[2] This footnote is intentionally left blank.
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