Prahlt Prunk in den Vitrinen,
lockt Lust mit Lippenstift –
Welt wandelt zwischen ihnen
groß in Reklameschrift.
Hans Marti [1]
lockt Lust mit Lippenstift –
Welt wandelt zwischen ihnen
groß in Reklameschrift.
Hans Marti [1]
RückSchau
25 n. Chr. [2]
„* Wang Tsch'ung, chin. Philosoph († ~ 98). Ich weiß nicht, was der damalige Forschungsstand war und gebe auch zu, daß ich diesen Philosophen überhaupt nicht kenne. Wikipedia aber nennt für Wang Chong (王充) als Geburtsjahr 27 und als Todesjahr 97. Ein Werk, das Lunheng (論衡), sei von ihm noch erhalten geblieben. Andererseits weiß man doch recht viel von ihm [3].
Ränder
Es ist wichtig zu wissen, wo der eigene Körper endet und wo der andere, belebt oder unbelebt, anfängt. Wir denken, daß der Rand der Erde zu den FlachErdlern gehöre, aber die Erde hat einen Rand, der sie vom leeren Raum trennt. Die Seele hat einen Rand dort, wo sie uns einerseits von Gott trennt und andererseits mit ihm vereint, aber da beginnt auch schon die Mystik. Warum nicht über den TellerRand hinaus schauen?
November
Der November zog sich in den Dezember hinein, doch war der Tag so klar, daß man von der InnenStadt Kölns (SeverinsBrücke) das SiebenGebirge sehen konnte. HinSchauen mußte man schon aus der StraßenBahn und nicht aufs Display des Handys.
Kästchen
Jeden ausgefallenen Milchzahn, jeden abGeschnittene Nagel und jedes Haar sammelte ich in einem Kästchen. Was wollte ich noch damit? Ich hatte es vergessen.
WeihnachtsZirkus
„10. Kölner Weihnachtszirkus
Jubiläumsedition
Rechtzeitig Tickets sichern“
-: aber warum werben, wenn es zu wenig Tickets gibt?
BahnWärterHäuschen
IrgendWo muß es noch ein BahnWärterHäuschen geben. Es gab doch so viele. IrgendWo an einer stillGelegten Strecke. So ganz im NirgendWo. Keiner soll es finden. Laß Nebel wallen zwischen Baum und Strauch, zwischen dem BahnWärterHäuschen und der UnEndlichkeit.
Wecker
Was ist das Geheimnis des Weckers, immer im unGünstigsten AugenBlick zu schellen? Das geht einem doch auf den Wecker!
Scherben [Shards]
Pusher (Easy Rider) – Puschkin – pushcart – Pushkar
Jeden ausgefallenen Milchzahn, jeden abGeschnittene Nagel und jedes Haar sammelte ich in einem Kästchen. Was wollte ich noch damit? Ich hatte es vergessen.
WeihnachtsZirkus
„10. Kölner Weihnachtszirkus
Jubiläumsedition
Rechtzeitig Tickets sichern“
-: aber warum werben, wenn es zu wenig Tickets gibt?
BahnWärterHäuschen
IrgendWo muß es noch ein BahnWärterHäuschen geben. Es gab doch so viele. IrgendWo an einer stillGelegten Strecke. So ganz im NirgendWo. Keiner soll es finden. Laß Nebel wallen zwischen Baum und Strauch, zwischen dem BahnWärterHäuschen und der UnEndlichkeit.
Wecker
Was ist das Geheimnis des Weckers, immer im unGünstigsten AugenBlick zu schellen? Das geht einem doch auf den Wecker!
Scherben [Shards]
Pusher (Easy Rider) – Puschkin – pushcart – Pushkar
Links und Anmerkungen:
[1] Aus: Hans Marti [1a]: O Städte! In: Akzente. Zeitschrift für Dichtung. Herausgegeben von Walter Höllerer und Hans Bender. 2. Jahrgang 1955. Carl Hanser Verlag, München 1954-1973. Nachdruck Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1975. S. 298.
[1a] Handelt es sich wirklich um Hans Marti [1b], Kurt Marti [1c] oder um den Bruder von Kurt Marti, der Hans Marti [1d] hieß?
[1b] Hans Marti (1915-2003) war ein Schweizer Volkskundler, Lokalhistoriker, Fotograf und Autor. Wikipedia weiter: "Hans Marti wuchs als Sohn eines Landwirts in Altbüron im Luzerner Hinterland auf." Er scheidet damit als Bruder von Kurt Marti aus, denn der war Sohn eines Notars in Bern.
https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Marti_(Volkskundler)
Wenn man die Google KI recherchieren läßt, wird aber der Altbüroner Hans Marti als Bruder von Kurt Marti genannt. Das ist sicherlich falsch.
[1c] Kurt Marti (1921-2017) war ein Schweizer evangelisch-reformierter Pfarrer und Schriftsteller.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Marti
[1d] In einer idealen Welt gäbe es einen Eintrag über den Bruder von Kurt Marti in Wikipedia, aber den gibt es nicht. Dafür hat Zweitausendein einen Registerband [1e] erstellen lassen, der die beiden Gedichte („Huldigung“ und „O Städte!“) von S. 298 auflistet, sie aber Kurt Marti zuordnet. Sind Sie verwirrt? Danke!
[1e] Akzente. Alphabetisches Gesamtinhaltsverzeichnis zur fünfbändigen Ausgabe bei Zweitausendein. Zusammengestellt von Karl Rudolf Pigge. 2 2001 Zweitausendein, Frankfurt am Main 1977.
[2] Werner Stein: Kulturfahrplan. Die wichtigsten Daten der Kulturgeschichte. Von Anbeginn bis heute. Deutsche Buch-Gemeinschaft, Berlin und Darmstadt 1946/1957. S. 254.
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Wang_Chong
https://zh.wikipedia.org/wiki/%E7%8E%8B%E5%85%85
https://en.wikipedia.org/wiki/Wang_Chong
.
[1] Aus: Hans Marti [1a]: O Städte! In: Akzente. Zeitschrift für Dichtung. Herausgegeben von Walter Höllerer und Hans Bender. 2. Jahrgang 1955. Carl Hanser Verlag, München 1954-1973. Nachdruck Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1975. S. 298.
[1a] Handelt es sich wirklich um Hans Marti [1b], Kurt Marti [1c] oder um den Bruder von Kurt Marti, der Hans Marti [1d] hieß?
[1b] Hans Marti (1915-2003) war ein Schweizer Volkskundler, Lokalhistoriker, Fotograf und Autor. Wikipedia weiter: "Hans Marti wuchs als Sohn eines Landwirts in Altbüron im Luzerner Hinterland auf." Er scheidet damit als Bruder von Kurt Marti aus, denn der war Sohn eines Notars in Bern.
https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Marti_(Volkskundler)
Wenn man die Google KI recherchieren läßt, wird aber der Altbüroner Hans Marti als Bruder von Kurt Marti genannt. Das ist sicherlich falsch.
[1c] Kurt Marti (1921-2017) war ein Schweizer evangelisch-reformierter Pfarrer und Schriftsteller.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Marti
[1d] In einer idealen Welt gäbe es einen Eintrag über den Bruder von Kurt Marti in Wikipedia, aber den gibt es nicht. Dafür hat Zweitausendein einen Registerband [1e] erstellen lassen, der die beiden Gedichte („Huldigung“ und „O Städte!“) von S. 298 auflistet, sie aber Kurt Marti zuordnet. Sind Sie verwirrt? Danke!
[1e] Akzente. Alphabetisches Gesamtinhaltsverzeichnis zur fünfbändigen Ausgabe bei Zweitausendein. Zusammengestellt von Karl Rudolf Pigge. 2 2001 Zweitausendein, Frankfurt am Main 1977.
[2] Werner Stein: Kulturfahrplan. Die wichtigsten Daten der Kulturgeschichte. Von Anbeginn bis heute. Deutsche Buch-Gemeinschaft, Berlin und Darmstadt 1946/1957. S. 254.
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Wang_Chong
https://zh.wikipedia.org/wiki/%E7%8E%8B%E5%85%85
https://en.wikipedia.org/wiki/Wang_Chong
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