Wer sollte kommen? Ein Regen
zieht herauf.
Der Liebe Gesten, längst gewohnt,
erfinde neu.
Walter Helmut Fritz [1]
zieht herauf.
Der Liebe Gesten, längst gewohnt,
erfinde neu.
Walter Helmut Fritz [1]
Suryanamaskar
der Sonne
Brülle
Ich
Den
MorgenGruß
EntGegen
Blende
Mich
Nicht
Sondern
Steige hoch
Und
Leuchte dem Tag
AufGeschreckte Seele
Eine aufGeschreckte Seele
Die aber Honig
Im Pus einer auf-
GeBro_CheNen EiterBeule verMutet
Brunnen
Der Brunnen am WaldRand
Über den der Wind streicht
NachDem er in den Kiefern geTanzt hat
Das Wasser schießt aus dem Boden
Und plätschert in ein Rund aus NaturStein
Wir schöpfen das klare kalte Wasser
Das labende Nass
Den UrSprung unseres Lebens
Das meiste aber fließt zu Tal
VorFrühling
selbst der
Erste
Schmetterling
Fliegt
Nicht
UnBeholfen
Die erste
Blüte
Duftet ebenFalls
Rauch
laß uns
Dem
Schwarzen
Rauch
NachBlicken
Wenn
Der
Wind
Ihn
FortGeweht
Hat
Ist er ja
Nur noch
In uns
Steif
bei einer
Steifen
Brise
Hilft
Dir
Ein
Steifer
Grog
Aber
Einen
Steifen
Baum
Fällt die
Steife
Brise doch
Blick
wehMütig blickt
Die
WinterSonne
Durch
Den
Kahlen
Baum
Und
BeTrachtet sich
Als
Seinen Schatten
Lieder
nur mit
Liedern
Als
WegZehrung
ÜberQuerten
Wir
Den
Strom
Und
Schnappten
Nach
Luft
Wie Fische
Auf
Dem Trockenen
Wände
der Wind
BeFleckt
Die
HausWände
Mit
Den
Flüchen
Der WinterLandschaft
Und
Der Bäume
Tränen
wenn die
KiefernScheite
Erst
Im
Ofen
Brennen
ÜberSieht man
Die
Harzigen Tränen
Rauch
Rauch steht
Über
Der
MüllHalde
Und
Der
Geruch
Der VerWesung
Menschen
Stehen
Auf
Der anderen
Seite
Aus Rauch
Reiten
ich reite
Durch
Die
Landschaft
Don Q.
Und
Sancho P.
In
Einer
Gestalt
Und
Rede
Mit
Zweierlei Zunge
Zu
Meiner Rosinante
GeSichter
das lebhafte
GeSicht
Dann
Das
HochRote
GeSicht
Das
Blaue
GeSicht
Das
Fahle
GeSicht
Und dann
Erst
Die Maske
Strand
leer ist
Der
Strand
Zur
Nacht
Und
Der
Mond
Schabt das
StrandLeben
Vom Sand
DaSein
eine Weile
JedenFalls
Hatten
Sie
VerSucht
Die
Berichte
Über
Sein
DaSein
Auf
Diesem
Planeten
Mit einem
RadierGummi
Zu löschen
Stein
da meditiert
Der
UnBehauene
Stein
In
Der
Sonne
Während
Der
BeHauene
Stein
Von lauter
GeBeten
GeStört wird
MühlBach
in Stufen
Fließt
Der
MühlBach
Zu
Tal
Die
Mühle
Steht
Noch
Aber
Das MühlRad
Ist
Schon lange fort
Links und Anmerkungen:
[1] Aus: Walter Helmut Fritz [1a]: Augenblick. In: Akzente. Zeitschrift für Dichtung. Herausgegeben von Walter Höllerer und Hans Bender. 4. Jahrgang 1956. Carl Hanser Verlag, München 1954-1973. Nachdruck Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1975. S. 305.
[1a] Walter Helmut Fritz (1929-2010) war ein deutscher Lyriker, Essayist und Romancier.
https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Helmut_Fritz
[2] This footnote is intentionally left blank.
https://www.youtube.com/watch?v=sGb4lAiVxRk
.


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