Tuesday, August 28, 2012

Dem Tode entronnen – ein Fastarbeitsunfall


Gestern bin ich nur knapp dem Tode entronnen. Nein, das ist nun wirklich übertrieben, aber ein gebrochener Arm hätte es schon sein können.
Ich saß an meinem Arbeitsplatz und gab den Auftrag für Röntgenaufnahmen in den PC ein. Das ist der Arbeitsplatz, den man unten sehen kann. Dann stand ich auf, um in einem Raum drei Türen weiter zu kopieren. Am Kopierer hörte ich dann einen mächtigen Lärm. Wir dachten, es könnte ein Patient mit seinem Rollstuhl umgekippt sein. Aus allen Türen stürzten Menschen, die helfen wollten. Schließlich ging ich in mein Zimmer zurück. Da sah ich die Bescherung. Teile des Regals waren mit den Büchern heruntergefallen. 30 Sekunden früher wären sie mir auf den rechten Arm und den Kopf gefallen. Der Patient, ein älterer, abgeklärter Herr, war mit dem Schrecken davongekommen.
Nun könnte man sagen, da hast Du das Regal überladen, denn da standen schon eine Menge Bücher im Regal. Aber welchen Zweck erfüllt denn sonst ein Bücherregal? Oder hatte ich den Aufkleber „Bücherregal – für Bücher ungeeignet“ übersehen? Auch eine Lastbegrenzung war nicht zu erkennen. In den USA hätte ich längst auf Schmerzensgeld geklagt und ich bin sicher, man hätte mir 22 Millionen Dollar zugesprochen.


Tatort - die Bücher und die Teile vom Regal fielen genau dorthin, wo ich normalerweise sitze und die Hand an der Maus habe ...



Also die paar Bücher!
28.08.2012

Nun bin ich aus dem Urlaub zurück. Und hier ist die Dokumentation zum Stand der Reparaturarbeiten:


Ich werde weiter berichten!
05.10.2012

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