Wednesday, July 22, 2015

Abnehmen, Diät und Erfolg


Ich habe kürzlich eine interessante Studie gelesen, die der Frage nachgegangen ist, wie erfolgreich Übergewichtige abnehmen. Um die Katze aus dem Sack zu lassen: die Erfolgsaussichten waren gering.

Aber kommen wir zunächst zur Studie mit dem Titel: „Low chance of obese people recovering normal body weight“. Die Chance, ein Normalgewicht zu erreichen, beträgt für einen übergewichtigen Mann 1 zu 210 und für eine übergewichtige Frau 1 zu 124. Für sehr übergewichtige Menschen sind die Zahlen noch schlechter: 1 zu 1290 für Männer und 1 zu 677 für Frauen.
Die Studie stammt aus dem Großbritannien. Die elektronischen Gesundheitsdaten von 129.194 Männer und 149.788 Frauen wurden ausgewertet und zwar von 2004 bis 2014. Ausschluss aus der Studie war ein bariatrischer Eingriff (Adipositaschirurgie) und es mussten mindestens drei Werte für den BMI (Body Mass Index) vorhanden sein. Eine Gewichtsreduktion von mindestens 5% wurde als Zielgröße angesetzt, denn 5-10 % Gewichtsverlust werden als bedeutsamer Zugewinn an Gesundheitsverbesserung angesehen.
Professor Martin Gulliford, der Hauptautor der Studie, sagte, dass die bisherigen Strategien, die sich lediglich um Reduktion der Kalorienzufuhr und Steigerung der körperlichen Aktivität kümmern, nicht geeignet sind, das Problem zu lösen. Er sieht eine Chance in der Prävention, also es erst nicht zu Übergewicht kommen lassen.

Die Prävention hilft aber nicht den Übergewichtigen. Was können also Übergewichtige aus dieser Studie mitnehmen? Das Einstellen sämtlicher Bemühungen auf jeden Fall nicht. Aber man kann vermeiden, in die bekannten Sackgassen zu laufen und sich dort zu verirren. Das sind sämtliche kurz angelegten Diäten, von denen die Illustrierten voll sind. Das sind Diätpillen, die 12 kg Gewichtsverlust in drei Wochen versprechen.
Was kann man konkret tun? Auf längere Zeit planen, die Kalorien sanft reduzieren, die körperliche Aktivität langsam steigern, also Teile der Bemühungen, die alleine nicht effektiv sind, durchaus in die langfristige und dauerhafte Gewichtsreduktion übernehmen, und dann Verhaltensänderungen zu etablieren. Das letztere fällt uns am schwersten, ist aber für den Erfolg unumgänglich. Die wenigen Erfolgreichen haben dies getan – und werden dann in den Illustrierten gezeigt.

Link:
Alison Fildes, Martin C. Gulliford et al.: Probability of an Obese Person Attaining Normal Body Weight: Cohort Study Using Electronic Health Records. American Journal of Public Health, 2015; e1 DOI:10.2105/AJPH.2015.302773 / http://www.sciencedaily.com/releases/2015/07/150716180913.htm



 

Thursday, July 16, 2015

Inflectra


Ich lese gerade das Werbematerial zu Inflectra. Auch wenn ich mich bereits gegen den Einsatz von Biosimilars vor einem Nachweis zusätzlichen Nutzens (Preis z.B. unter den Rabatten des Originalherstellers) ausgesprochen hatte, ich informiere mich natürlich weiter. Auch und gerade zu Material der Pharmaindustrie.

Der Titel des Interviews ist: „Die Zulassung eines ersten Anti-TNF-α-Biosimilars eröffnet eine neue Ära der Therapie für Ärzte und Patienten.“ Das ist einigermaßen großspurig für ein Präparat, dass den Nachbau eines bereits vorhandenen monoklonalen Antikörper darstellt. Oder hat der Generikum-Hersteller xyz seine Acetysalizylsäure (Original Aspirin) als Anbruch einer neuen Ära der Therapie angepriesen?

Zur Infusion von Infliximab bei ankylosierender Spondylitis lese ich in einem Interview: „Ein schneller Effekt wird oft von den Patienten berichtet, obwohl subkutan applizierbare Präparate nicht viel schlechter wirken – man könnte beinahe sagen, dass es sich zum Teil um einen „Lazarus-Effekt“ handelt.“ Was wollen uns diese Worte sagen? Denn als Lazarus-Effekt bezeichnen wir das Wiederauffinden von Tierarten, die als ausgestorben galten. Als Lazarus-Phänomen bezeichnet man in der Medizin scheinbare Lebenszeichen von hirntoten Patienten. International bezeichnet man damit auch das Wiedereinsetzen der Kreislauffunktion von für tot erklärten Menschen. Auch der Film „The Lazarus Effect“ hilft uns nicht weiter, denn dort werden die Toten mittels eines Serums – bestimmt nicht Inflectra! – ins Reich der Lebenden zurückgeholt werden.
Ich weiß wirklich nicht, was mir der Lazarus-Effekt in diesem Zusammenhang sagen soll.

Im weiteren Text wird darauf hingewiesen, dass es Verläufe mit Infliximab über 10 Jahre bei Patienten gibt. Das ist richtig für das Original, stimmt aber nicht für die Kopie.

Man meint, mehr Pat. mit einem preiswerteren Präparat behandeln zu können. Das wir eine Reduktion der Preise erhoffen, ist verständlich, aber bislang hat dies noch nicht in dem Ausmaß stattgefunden, dass es zu Änderungen von Leitlinien und Empfehlungen gekommen wäre. Wieso aber mehr Patienten? Das ist Marketing-Gezwitscher; wir haben in der Rheumatologie bislang keinem Patienten, der ein Biologikum benötigt, dieses aus wirtschaftlichen Gründen versagt. Vielmehr ist man in Deutschland sehr Leitlinien konform vorgegangen, was zur Folge hatte, dass wir weniger Hochpreismedikamente einsetzen als der europäische Durchschnitt.

Mich hat das Werbematerial zu Inflectra nicht überzeugt, es sofort einzusetzen, sondern weiterhin kritisch zu bleiben.


Links:
Infliximab – Biosimilars (Deutsch) http://rheumatologe.blogspot.de/2015/02/infliximab-biosimilars.html
Biosimilars are not a revolution (Englisch) http://rheumatologe.blogspot.de/2015/07/biosimilars-are-not-revolution.html



22.07.2015
Noch ein Zusatz, da ich noch eine interessante Notiz gefunden habe. Inflectra und Remsina sind bioidentisch, dürfen aber auch nicht vom Apotheker ausgetauscht werden, "denn welche Biologika in der Apotheke substituiert werden dürfen, ist in § 4 Abs. 1 des Rahmenvertrags zur Arzneimittelversorgung nach § 129 Abs. 2 SGB geregelt. Die untereinander wirkstoffgleichen und damit substituierbaren Biologika sind in Anlage 1 des Apothekenrahmenvertrages aufgeführt." (Siehe Link)


Link: 
http://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/pharmazie/news/2015/02/26/inflectraR-und-remsimaR-sind-identisch-aber-nicht-austauschbar/15155.html 


.

.

Tuesday, July 14, 2015

Gelenkschmerzen und Rheuma sind nicht austauschbar




Der Reformhaus Kurier (Ausgabe Juli 2015) schreibt: „Ist es Rheuma? / Der Begriff hat sich als Oberbezeichnung für alle Schmerzen im Gelenkbereich eingebürgert.“ Dann sollten wir ihn schnellstens wieder ausbürgern, denn die Bezeichnung Rheuma ist für die entzündlich-rheumatischen Erkrankungen, also bestimmte Autoimmunerkrankungen reserviert. Hauptverursacher ist dann auch nicht die Arthrose, die man besser als Verschleiß bezeichnen sollte. Die rheumatoide Arthritis ist keine „chronisch entzündliche Form der Arthrose“ – hier verbreitet der Reformhaus Kurier Unsinn. An dieser Stelle habe ich mich entschlossen, den Artikel näher unter die Lupe zu nehmen.
„Die Treppe statt den Aufzug nehmen,“ wird empfohlen. Bei Kniegelenksarthrose sollte man gerade das Treppensteigen vermeiden, da es zu einer Überlastung der Kniegelenke führt. Hausarbeit ist mittelschwere Arbeit und nicht: „Tai-Chi im Alltag“.



„Wohltuende Wärme“ – richtig, die kann Arthroseschmerzen lindern und die Versorgung der Gelenke mit Nährstoffen fördern.
„Bei Entzündung ist Kälte besser“ – richtig, allerdings rate ich von starren Kühlkissen ab. Am besten füllt man Eis mit Wasser in einen Plastikbeutel und legt den auf das entzündete Gelenk.
Fango. „Heilschlamm ist bei Rheuma immer eine sehr gute Wahl.“ Wenn Sie eine heiße Fangopackung auf ein entzündetes Gelenk packen, dann kann es erst richtig schlimm werden.


Naturbelassene Kost – richtig, die kann weiterhelfen.
Omega-3-Fettsäuren – richtig, die können auf Dauer die Entzündung reduzieren und Schmerzen vermindern. Leinöl hat den höchsten Anteil an Omega-3-Fettsäuren.
Vitamin D – richtig, Deutschland ist Mangelgebiet. Eine Substitution ist fast immer sinnvoll.
Vitamin B und C werden erwähnt. Das ist teilweise richtig. Gegen das Fortschreiten der Arthrosen kann man die Kost (nicht Nahrungsergänzungsmittel!) reich an Karotinoiden, Vitamin C und E gestalten.
Störungen im Säure-Basen-Haushalt. Jein, denn die werden rasch über die Atmung reguliert. Allerdings kann die Ernährungsumstellung aus mehr basische Lebensmittel sinnvoll sein, denn je weiter man dies treib desto eher landet man bei einer vegetarischen Ernährung.


Sanfte Bewegung. Richtig, ich bezeichne sie als belastungsarme Bewegung. Joggen zähle ich allerdings nicht dazu. Walking, Radfahren, Bewegungsbad/Schwimmen/Aquajogging sind besser geeignet.

Unter „Ganzheitlich heilen“ wird zunächst einmal der Gelenkersatz als Schreckgespenst aufgezeigt; aber da hat auch die Schulmedizin noch viel zuvor zu bieten. Der TCM Experte rät zum Balancieren auf einem Baumstamm, denn „Geh-Werkzeuge brauchen kleine Abenteuer“. Von solchen Abenteuern rate ich ab, denn sonst landet der Abenteurer nach Sturz schnell in der Klinik.


Fassen wir zusammen:
  • Rheuma sollte als Bezeichnung nur für die entzündlich-rheumatischen Erkrankungen benutzt werden
  • die rheumatoide Arthritis ist keine „chronisch entzündliche Form der Arthrose“
  • Wärme hilft bei Arthrose
  • Kälte hilft bei Entzündung
  • Ernährung kann ebenfalls nützlich sein
  • richtige Bewegung hilft
  • von „kleinen Abenteuern“ wird abgeraten

Links:


.

Veganes Grillen? / On Vegan Barbecue


Ich mochte in meiner Zeit als Omnivore keine Würstchen und vegane Würstchen finde ich sogar noch abartiger. Aber sie werden mir auf Grillparties angeboten, wenn schon die Luft mit dem Geruch von angebrannten Leichenteilen geschwängert ist. Und dann noch Auberginen, Zucchini oder Paprika, schön in Scheiben geschnitten, und dann angekokelt. Ich habe also schlechte Erinnerungen an das Grillen. Obwohl, es war immer ein nettes Beisammensein.


Worauf ich hinaus will – warum vegan grillen? Warum nicht im Freien andere Speisen zubereiten. Das Grillen empfinde ich als altes Ritual des Fleisches. Schon der Urmensch saß um ein Feuer herum, über dem Wild am Spieß gebraten wurde. Das Grillen kann man als Tradition dieser Faszination ansehen. Es gilt aber neue Wege zu beschreiten, und damit eine neue Tradition zu schaffen. Und die sollte nicht veganes Grillen sein.



When I had been an omnivore, and this means more than 20 years ago, I didn’t like sausages at all. And I think vegan sausages are even weirder. But I’m offered these vegan sausages at barbecues, when the air already is filled with the stench of burned dead flesh. And then I’m offered aubergines, courgettes, bell peppers, all cut in slices and burned on the grill. I have bad recollections of having a barbecue. Although, it always has been a nice reunion or party.


I want to point out, that there is hardly a reason for having a vegan barbecue. It’s nice to have picnics or prepare food in the open. I feel having a barbecue is an old ritual of meat. Already prehistoric man sat around a fire, on which game was roasted on the spit. One can look at having a barbecue as a tradition of this fascination (food and fire). However, we should change to new ways, and eventually create a new tradition. And it should not be a vegan barbecue.


Monday, July 13, 2015

Sind Chlorella und Spirulina sinnvoll?


Ich lese in einem Faltblatt zu veganen Algen. Was bitte sind denn nicht-vegane Algen? Also schaue ich mir das Faltblatt doch genauer an.
Zunächst erfahren wir, wozu Vitamin A, Vitamin K, Vitamin B12, Eisen und Folsäure dienen. So weit richtig, aber völlig überflüssig, denn es sagt nichts über die Präparate aus.

Das Chlorella-Pulver deckt in der empfohlenen Tagesverzehrsmenge 18% des Eisens, 17% der Folsäure und 43% von Vitamin B12.
Das Spirulina-Pulver deckt in der empfohlenen Tagesverzehrsmenge 172% von Viamin A, 87% von Vitamin K und 29% des Eisens.

Bei den Rezepttipps soll man das Pulver Smoothies beifügen. Über den Sinn von Smoothies könnte man auch schon streiten. Morgens zubereiten, Oxidieren lassen und mittags trinken. Da bleibt von manchen Vitamin nicht viel übrig. Aber das ist eine andere Baustelle.

Vegetarier sind an Vitamin A (über ß-Karotin) und Folsäure besser als die Durchschnittsbevölkerung versorgt. Auch für Vitamin K kann Entwarnung gegeben werden, da sich Vegetarier und Nicht-Vegetarier gleichsam gut versorgt. Eisen wäre vielleicht zu nennen, aber nein: Feldsalat ist sehr reich an Eisen – wozu dann noch das Algenpulver? Und wie steht es mit Vitamin B12? Da haben Veganer keine verlässliche Quelle – und Chlorella-Pulver macht es nicht besser.

Zusammenfassend ist die Einnahme von Chlorella- und Spirulina-Pulver zur Nahrungsergänzung überflüssig, also weder sinnvoll noch notwendig. Wem es aber schmeckt ...

Links:
http://rheumatologe.blogspot.de/2015/07/vitamin-b12-bei-vegetariern.html Die schnelle Übersicht zu Vitamin B12 bei Vegetariern
http://www.vitaminb12.de/vegetarier-veganer/ sehr umfassende Informationen zu Vitamin B12


Sunday, July 12, 2015

Vitamin B12 bei Vegetariern


Ich sah gerade eine Werbung für „Vegane Algen in Bioqualität“ und dann auch noch einen Artikel zu Vitamin B12. Das hat mich angeregt, etwas zu Vitamin B12 zu schreiben.

Vitamin B12 wird Fast nur von Bakterien produziert. Diese werden von Tieren gefressen und Vitamin B12 ist dann in tierischen Produkten enthalten. Früher und zwar vor der Einführung von umfassender Hygiene haben auch wir Menschen genügend Bakterien und Vitamin B12 ohne Tierprodukte zu uns genommen, allerdings erkauften wir uns diesen Vorteil durch die Verbreitung von Cholera und anderen Infektionserkrankungen.

Unter der Zunge kann ein geringer Prozentsatz an Vitamin B12 absorbiert werden. Der normale Weg ist aber über Bindung an der intrinsischen Faktor und dann die Aufnahme im Dünndarm. In den Darmschleimhautzellen wird das Vitamin B12 dann an Transcobalamin II gebunden, um dann zur Leber transportiert zu werden, wo es an Transcobalamin III zur Speicherung gebunden wird. Teilweise wird Vitamin B12 später in den Dünndarm über die Galle ausgeschieden, dann aber aufgenommen. Deshalb dauert es unter Umständen auch Jahre, bis es zu einem Vitamin B12 Mangel kommt trotz mangelnder Zufuhr des Vitamins.
Ich gebe zu, das dies kompliziert ist, aber so hat sich die Natur entwickelt.

Verlässliche Quellen an Vitamin B12 sind nur die tierischen Produkte. Die wären bei Vegetariern über Eier oder Milch und Milchprodukte vorhanden. Einschränkend muss man sagen, dass doch recht viele Vegetarier Fast-Veganer sind – dann sollte man eher wie Veganer handeln. Auch die Lakto-Vegetarier, die sich indisch ernähren, also mit lange abgekochter Milch könnte unterversorgt sein.
Unterversorgt sind auf jeden Fall Veganer. Die müssen für eine verlässliche Quelle sorgen. Algen wie Nori, Wakame, Hijiki oder auch Chlorella und milchsauer vergorene Speisen wie Sauerkraut könnten pflanzliche Quellen sein, aber sie reichen in der Regel nicht für eine verlässliche Versorgung an Vitamin B12 aus. Ja, es könnte sogar sein, dass sie die Versorgung mit Vitamin B12 behindern, weil sie inaktive Analoge zu Vitamin B12 enthalten. Diese Analoga sehen ähnlich wie Vitamin B12 aus, besetzen den intrinsischen Faktor, aber ihnen fehlt die Vitamin B12 Wirkung. Deshalb bin ich gegen die zusätzliche Einnahme von Chlorella.


Für Veganer gilt, für eine regelmäßige Supplementierung an Vitamin B12 zu sorgen. Ein Vitamin B12 Mangel stellt sich langsam ein und kann auch lange Zeit durch die höhere Zufuhr an Folsäure (gemessen am Durchschnitt der Bevölkerung) überdeckt werden. Ein Vitamin B12 Mangel führt zu Nervenschäden, die nach längerem Andauern auch irreversibel sind.

Thursday, July 2, 2015

Biosimilars are not a revolution


A couple of days ago I had a short exchange with @SORCOM1 on twitter, reading “… aprendiendo de la siguiente revolución reumatológia: Biosimilares!!” (https://twitter.com/SORCOM1/status/614083670907953153).
I replied: “Biosimilares no son una revolución. Biosimilares son sólo copias de un original. Nuevas dianas terapéuticas son una revolución.”
@SORCOM1 answered: “De acuerdo con el matiz. Llamémoslo"terremoto" “.
And I replied: “Cada camión que pasa, causando un "terremoto".”

What’s behind all this? Biosimilars aren’t a new principle of therapy, but someone wants to make money on the ideas that others had. In principle that’s how things have been regulated. After a while it’s possible to copy drugs. And copying biologicals isn’t an easy task. But using words like revolucion or earth quake for this feat is inappropriate. At least that’s my idea.

If some people on national health decision boards hope that biosimilars will reduce costs, they’re pretty optimistic. Prices for biologics won’t drop drastically; there might be a minor reduction. I’d like to be wrong on this issue.

Do I use biosimilars? Not around the start of July 2015. Will I use biosimilars? I’ll wait for the health authorities’ decisions on prices of biologics and if the originals keep a higher price level than biosimilars – and then I might use biosimilars.