Tuesday, June 19, 2018

Altargesteck 3. Sonntag nach Trinitatis





Es ist der 3. Sonntag nach Trinitatis [1]. Die liturgische Farbe ist Grün. Das Altargesteck ist sommerlich bunt gestaltet.

Der Evangeliums Text steht im 15. Kapitel des Lukasevangeliums [2]. Da geht es um die Heimkehr des verlorenen und das Festmahl. „Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: Bringt schnell das beste Gewand her und zieht es ihm an und gebt ihm einen Ring an seine Hand und Schuhe an seine Füße und bringt das gemästete Kalb und schlachtet's; lasst uns essen und fröhlich sein! Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden.“

Interessanterweise fällt in diesem Jahr das Zuckerfest (bzw. das Ramadanfest, Arabisch „Idul Fitr“ oder Türkisch „Ramazan Bayramı“) in die Tage davor [3]. Das dreitägige Fastenbrechfest ist wg. der vielen Süßigkeiten hier besser als Zuckerfest bekannt. Die Christen begehen Weihnachten, die Juden haben Chanukka und die Muslime feiern Idul Fitr. Am besten wäre es, alle Feiertage würden gemeinsam begangen. Aber da träume ich wohl. Immerhin gab es aber auch einen Ramadan Kalender, der ein Pendant zum Adventskalender ist [4].


Inspiriert vom täglichen Blumenstrauß auf einem Fahrrad von Ai Weiwei (艾未未).

Links:

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Monday, June 18, 2018

Fußball und Flagge





Hausfront in Köln


Nichts scheint so zusammen zu gehören wie Fußball und Flagge. Ich habe nichts gegen Nationalismus, jedenfalls den normalen, aber das, was sich regelmäßig bei Fußball Weltmeisterschaften zu, missfällt mir doch sehr. Es ist dieser übertriebene Nationalismus. Es sind diese Orgien an Flaggen.

Ich kann dem Fußball sowieso nicht viel abgewinnen. Verglichen mit Handball, Basketball oder Eishockey handelt es sich doch um ein ziemlich lahmes Spiel; noch schlimmer ist nur American Football. Weshalb also der hohe Stellenwert? Weshalb so viele Emotionen? Weshalb so viel Aggression?

Berührt es mich, dass gerade die Nationalmannschaft gegen die Mannschaft aus Mexiko verloren hat? Nein. Die bessere Mannschaft soll gewinnen. War die Mannschaft von Mexiko die bessere? Wahrscheinlich, denn sie hat ja ein Tor geschossen und die deutsche Mannschaft hat kein Tor für sich verbuchen können. Ich hatte ein Buch gelesen, als das Spiel lief, aber später war ich in Köln unterwegs. Die Stimmung sagte schon etwas über das Ergebnis aus. Ist nun Volkstrauer angesagt? Warum lassen sich Millionen Menschen den Abend versauen? Wegen eines Fußballspiels. Und wegen eines falsch verstandenen Nationalismus.

Im Wort Fußballspiel findet sich Spiel. Spielen bedeutet, sich aus Freude an einer Sache zu betätigen. Das geht verloren, wenn aus Spiel Ernst wird.

Ich habe diesem Blogpost eine Flagge vorangestellt. Gigantomanie! Warum nicht gleich ganze Häuser in Flaggen verpacken? Übrigens sind die größten Flaggen in Zentralasien bzw. dem Kaukasus zu sehen. Also mit 2000 m² könnte man schon ein Haus verpacken. Für das Reichstagsgebäude in Berlin benötigte Christo nicht ganz 110.000 m².

Und was ist, wenn die Fußballmannschaft von Deutschland Weltmeister wird? Es hat schon Schlimmeres gegeben.



Flaggenmast in Aschgabat (Turkmenistan),
Höhe 133 m, die Flagge ist 2000 m² groß

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Friday, June 15, 2018

Suspension Bridges




During my travels I’ve crossed a few weird bridges. Some really interesting ones were suspension bridges, of which I’ve selected a few examples.

 
Food Bridge in Hunza

Car Bridge in Hunza

Bridge in Yünnan / Tibet

Tibet

Car Bridge in Tibet


Food Bridge in Tibet


Also Tibet

Famous Kawarau Bridge in New Zealand (Bunjee Jumping)

Food Bridge

Also New Zealand

Road / Car Bridge in New Zealand


Old Bridge in Bolivia

Food Bridge in Kyrgyzstan

Not a suspension bridge


Kyrgyzstan

Tajikistan - border to Afghanistan

  



Rudolf-Werner Ackermann und Bilder am Rheinischen Rheuma Zentrum



Wir haben am Rheinischen Rheuma Zentrum bereits seit Jahren Bilder von Rudolf-Werner Ackermann ausgestellt. Im Rahmen einer neuen Ausstellung sind für die großflächigen Bilder andere Stellen im Haus gefunden worden, die sich viel besser eignen.


Rudolf-Werner Ackermann wurde 30. Oktober 1908 in Wuppertal-Barmen geboren und verstarb 20. Dezember 1982 in Düsseldorf [1]. Für ihn war die Malerei das wichtigste künstlerische Ausdrucksmittel. Er war z.B. Vorsitzender des Künstlervereins Malkasten in Düsseldorf.


Alfred Müller-Gast beschrieb als Generalthema Rudolf-Werner Ackermanns die Harmonie und nicht das Chaos. „Er geht den Erscheinungen auf den Grund und führt sie zurück in das große und vielleicht ewige Spiel vom Werden, Erstarren und Vergehen, nach dessen mächtigen Regeln das Geschehen auf dieser Erde im Kleinen wie im Großen bestimmt wird.“ [2]





Links und Literaturangaben:
[2] Alfred Müller-Gast: Schönheit lebt in allen Dingen. In: Rudolf-Werner Ackermann: Neue Werke. Gemälde. Aquarelle. Graphik. Düsseldorf 1974.

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