Thursday, July 2, 2015

Biosimilars are not a revolution


A couple of days ago I had a short exchange with @SORCOM1 on twitter, reading “… aprendiendo de la siguiente revolución reumatológia: Biosimilares!!” (https://twitter.com/SORCOM1/status/614083670907953153).
I replied: “Biosimilares no son una revolución. Biosimilares son sólo copias de un original. Nuevas dianas terapéuticas son una revolución.”
@SORCOM1 answered: “De acuerdo con el matiz. Llamémoslo"terremoto" “.
And I replied: “Cada camión que pasa, causando un "terremoto".”

What’s behind all this? Biosimilars aren’t a new principle of therapy, but someone wants to make money on the ideas that others had. In principle that’s how things have been regulated. After a while it’s possible to copy drugs. And copying biologicals isn’t an easy task. But using words like revolucion or earth quake for this feat is inappropriate. At least that’s my idea.

If some people on national health decision boards hope that biosimilars will reduce costs, they’re pretty optimistic. Prices for biologics won’t drop drastically; there might be a minor reduction. I’d like to be wrong on this issue.

Do I use biosimilars? Not around the start of July 2015. Will I use biosimilars? I’ll wait for the health authorities’ decisions on prices of biologics and if the originals keep a higher price level than biosimilars – and then I might use biosimilars.




Tipps bei der Hitze

Hitze und Arbeitsplatz

Kühlen Sie die Arbeitsräume. Aber vermeiden Sie es, im direkten Luftzug insbesondere von Klimaanlagen zu sitzen. Haben Sie einen Fächer? Der wäre jetzt nützlich.

Halten Sie Getränke bereits. Trinken Sie neben dem gewohnten Kaffee oder Tee auch Mineralwasser. Salzen Sie an den heißen Tagen ein wenig mehr als gewöhnlich. Wir verlieren über den Schweiß auch Salz.

Schauen Sie ruhig auf Ihren Urin. Wenn der Urin tiefdunkel ist, kann eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr als Ursache dahinter stecken. Wenn Sie dann mehr trinken, sollte der Urin wieder heller werden.

Und wie ist es mit dem Hitzefrei?


Hitze und Senioren

Alte Menschen trinken häufig zu wenig. Manche wollen damit erreichen, weniger zur Toilette gehen zu müssen. Bei anderen ist das Durstempfinden verändert. Manche vergessen es schlicht. Bei Hitze sind diese Menschen gefährdet zu dehydrieren, also auszutrocknen. Dabei kann es auch zu Bewusstseinsstörungen kommen, die ebenfalls das Trinken vermindern kann. Schließlich kann nur noch der Notarzt helfen (Infusion).

Ältere Menschen haben häufiger eine Beschränkung der Flüssigkeitszufuhr wg. Herzschwäche. Hier müsste vom Hausarzt die Beschränkung an die Hitze angepasst werden.

Schauen Sie bei der Hitze häufiger als sonst bei ihren betagten Angehörigen vorbei. Je früher ein Flüssigkeitsmangel auffällt, desto einfacher ist er auch zu beheben.

Hitze und Autofahren

Hohe Außentemperaturen können bei Autofahrern zu Stress, Nervosität und Aggressivität führen, die ihrerseits zu Fahrfehlern führen können. Experten sehen für Fahrer in überhitzten Autos ein ähnliches Risiko wie für Fahren unter Alkoholeinfluss. Das bedeutet aber nur, dass man die Klimaanlage bei Hitze auch benutzt oder sonst für Kühlung sorgen muss. Zugluft sollte man nur kurzfristig nutzen, da sie sonst etwa zu Ohrentzündungen führen können.

Beim Parken in der prallen Sonne kann die Temperatur im Fahrgastraum schnell auf 70° C ansteigen. Deshalb sollte man möglichst im Schatten parken und vor dem Einsteigen das Auto durchlüften. Daraus folgt aber auch, Kleinkinder und Tiere nicht im geparkten Auto zurückzulassen.

Scheiben kann man mit reflektieren Pappen/Matten schützen, da dann die direkte Einstrahlung vermindert wird.

Trinken Sie bitte genügend, auch wenn man vielleicht einmal mehr den Rastplatz aufsuchen muss.

Kein Alkohol am Steuer (weshalb verkaufen Tank- und Raststätten so viel an Alkoholika?) – bei Hitze noch wichtiger, sich daran zu halten.

Getränke sollten nicht einkalt genossen werden. Kaffee und Tee können durch Förderung der Ausscheidung auch nicht uneingeschränkt empfohlen werden. Am besten sind noch Mineralwasser und besonders warmer Kräutertee.

An heißen Tagen möglichst die Mittagszeit für Fahrten meiden.

Links:
Autofahren unter besonderer Berücksichtigung der Hitze - http://rheumatologe.blogspot.de/2013/07/autofahren-unter-besonderer.html


Friday, June 26, 2015

Meine Insel, ein Gedicht während der Fibromyalgie-Therapie


Wir haben aktuell im Juni 2015 wieder eine Gruppentherapie in der Tagesklinik mit Fibromyalgiepatienten. Der Therapietag beginnt mit einer Gruppenvisite. Bei der ist auch eine Krankenschwester anwesend. Und die überraschte uns heute mit einem Gedicht, das sie für die Teilnehmer der Therapiegruppe geschrieben hatte.


Meine Insel

Da ist diese Insel an einem unbestimmten Ort
Von zu Hause jedoch ist sie meilenweit fort

Mitten auf der See, umgeben von Sonnenschein
Der kleine, gelbe Fleck im Blau muss Deine Insel sein

Ein langer, weiter Sandstrand, der warm zwischen den Zehen durchrinnt
Grüne Palmen und eine laue Brise, die den Salzgeruch mit sich bringt

Hier gibt es nur Dich und deine Belange
Dieser Ort kennt weder Angst noch Bang 

Hier ist es warm voller Geborgenheit und Liebe
Hier bist Du kein Knecht innerer Triebe

Du musst nichts beweisen, unterliegst keinem Zwang
Hier leistet man, was man wirklich auch kann

Das ist der Ort, an dem Du Kraft tankst und ruhst
Dir und deiner Seele einfach etwas Gutes tust

Nun ziehe los, die Insel zu finden
Dem anstrengenden Alltagschaos zu entschwinden

Und bist Du erst dort, kann Dir nichts mehr geschehen
Endlich wirst Du das Leben von der Sunnyside sehen


Tuesday, June 23, 2015

Wilder Zebrastreifen



Die Rheinische Post berichtet über einen wilden Zebrastreifen: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/meerbusch/Gestern war er aufgefallen. Jemand hatte in Meerbusch-Strümp mit weißer Farbe einen Zebrastreifen auf die Straße gemalt. Das Foto, eine Nachstellung des Fotos auf dem Album Abbey Road von den Beatles, ist sehenswert.
Und nun ermittelt die Polizei. Während schon der Regen die weiße Farbe abwäscht. Und die Besitzer von Luxuskarossen sorgen sich, dass die Farbe ihr Gefährt verschmutzen könnte.
Würde ich so denken, dann müsste ich auch die Kinder bzw. ihre Eltern verklagen, die mit Kreide auf den Bürgersteig malen, denn die haftet doch dann an meinen Rädern, äh Schuhen. Ist Strafanzeige wg. Sachbeschädigung nicht auch ziemlich über's Ziel hinausgeschossen?
An die Stelle Xantenerstraße / Helen-Keller-Straße gehört schon längst wenigstens ein Zebrastreifen, besser noch eine Ampelanlage. Schön, dass durch diese illegale Aktion Bewußtsein geschaffen wurde. 

Bild: http://bc01.rp-online.de/polopoly_fs/fussgaenger-ueberquerten-sonntag-unbekannten-angelegten-zebrastreifen-1.5185457.1434996464!httpImage/4290033205.jpg_gen/derivatives/d950x950/4290033205.jpg

30.06.2015
Es gibt Nachahmer, diesmal an der Ecke Bommershöfer Weg / Görresstraße in Osterath. Siehe hier: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=386555258211852
Das sieht nach einer Aktion im Sinne von Che Guevara aus: "Schafft zwei, drei, viele Zebrastreifen". Aber Spaß beiseite, die Polizei muss dagegen vorgehen, denn die juristische Seite ist eindeutig. Man nicht selbsttätig Verkehrsschilder, Ampeln, Zebrastreifen anbringen. Auch die zivilrechtliche Seite könnte bei einem Unfall problematisch werden. Hat der Fußgänger auf einem wilden Zebrastreifen die gleichen Rechte, die er auf einem normalen Zebrastreifen hat? 

The Magic Eight Questions for Safety in Treatment with Biologics


While at the EULAR Annual Meeting 2015 in Rome I've been asked for my Magic Eight Questions. I've chosen these eight questions out of safety concerns. In real life you can't spend as much time as you would do under study conditions. But nevertheless we have to make sure; our patients are not at risk of unnoticed side effects.

The eight questions cover quite a lot of, but not every possible side effect. You have to add one or two open questions. I ask these questions at every visit and always keep to the same order. By and by the patients learn what I want to know and help with telling me, even before I start asking. And they learn to look for the symptoms of possible side effects.

1. Contact to someone with tuberculosis
Most patients answer the first time with: "How should I know?", or: "Not to my knowledge." I tell them, that they will know, as public health officials will contact them, if they had been in contact. Lately I had two patients: one working as an emergency assistant and another working as an interpreter.

2. Infections
I look for any hint of an infection, also if these are past. We talk about the therapies and sometimes I can educate, if things haven't run smoothly, like antibiotics without making sure that it's a bacterial infection. Or not stopping the biologic in a relatively severe infection.

3. Loss of Weight
Most people will answer that they gained weight. I've seen more patients under traditional DMARDs with wasting due to the drug. Wasting - that is what we should look for.

4. Night Sweats
There are some patients, who have night sweats now and then, or where I have to ask if they also sweat during daytime. Together with loss of weight you might get the alarm ringing for more diagnosis and postponing the biologic.

5. Neurological disorders
Some patients think I ask for depression or nervousness. The question is more to know if dysaesthesia and other neurological disorders are developing.

6. Diarrhoea
Quite people think going three times per day to the toilet is diarrhoea. So you should give a definition. And I like to quote Hippocrates, who though four times soft stool per day is normal; people obviously ate more fibre in these days.

7. Stomach Problems
I added this question (also No. 6) because of the side medications and tocilizumab. Some people take NSAIDs without PPIs, so you might have to add a PPI to the regular medication.

8. Loss of Hair
Not every loss of hair is due to medication! It is the unexpected loss of hair that I'm interested in. Some patients have to count how many hairs from the head they loose in 24 hours. You might say that isn't an issue with biologics, but think of all you patients, who take concomitantly methotrexate, leflunomide, and others.



The Magic Eight Questions won't solve all your problems, but make your life as a rheumatologist easier and help to identify safety issues with your patients.

Thursday, June 18, 2015

Tweetup at EULAR Annual Meeting 2015 in Rome


Also this year we had a tweetup at the EULAR Annual Meeting on Thursday 12:00 hr. The EULAR Press Office had given us a room (Hall 6 – Puccini Room) to meet. I’d like to thank Mrs Emma Reynolds from the Eular Press Office, who made this possible. This time we’ve been only a small number, but we had an hour of interesting discussion and took some lunch at the same time.

Here’s a picture or the people at the Tweetup:


C Gytz Ammitzbøll @cgytz
Lily Rheum ‏@L_tweet
Dr Irwin Lim @_connectedcare
Dr Ai Lyn Tan ‏@DrAiLynTan 
Lothar M. Kirsch 祁建德 @Rheumatologe

Copyright
We talked about copyright. It seems to be hindering discussions. Lots of poster presenters used the green symbol to allow pictures, which has been a step into the right direction. But during the sessions taking pictures was prohibited and enforced – sometimes I felt like being in North Korea.
I’ll comment in another blog post on this later.

EULAR and social media
The EULAR Press Office is twittering and was and is very active before, during an after the meeting.
But EULAR somehow hasn’t noticed that social is a challenge and could be used to promote the goal Prof. Cutulo had outlined in the visions of EULAR in his opening speech.
The ACR is much more into social media.
We’ve seen that on pharmaceutical firm had a board showing twitterers (all known to us personally or at least from the exchange on twitter). But let’s not leave twitter and social media in the hands of the pharmaceutical industry.
I’ll also take this up again later in a blog post.

How long it takes to become a rheumatologist
We compared the differences around the world on how to become a rheumatologist.

Over hours
I guess it doesn’t surprise anyone, that worldwide medicine and care in rheumatology depends on over hours.

To sum it up
Thanks everyone for participating. I hope to see you gain. Maybe we should meet at the next EULAR with a (short) agenda on what we want to accomplish on twitter as rheumatologists.


List ot twitterers around the EULAR tweetups
@alhkim
@ArthritisRes
@besada_emilio
@carvicab
@cgytz
‏@CreakyJoints
@Docrhumato
@doctorakerkar
@DrAiLynTan
@JoseCamposMD
‏@L_tweet
@Philipcrobinson
@PhilipGardiner
‏@matylda68
@NatRevRheumatol
@rajsengupta
@Rheumatologe
@Rheuma_suffolk
@rheumi_
@RonanTKavanagh
@synovialjoints
@zandbelt
@_connectedcare


Monday, June 15, 2015

Logistics at the EULAR 2015 Meeting in Rome


As I had attended the EULAR 2010 Meeting in Rome, I should have expected some problems this year, too. Maybe I blanked out out the logistic shortcomings. But let me already make it clear at this point, I don't think that the fault lies at EULAR.

I was staying at a small hotel in Fiumicino. Airport and the Fiera di Roma Congress Center are reasonable close by. The hotel was about 100 m away from the riviera. Molto bene! If it didn't turn out to a logistic nightmare. The sleepy, little town isn't well connected by public transport; maybe that's the reason I liked Fiumicino, not overcrowded by tourists. If I I took a late  start to go to the meeting I used a shuttle service. I only did this once. Otherwise I took the shuttle to the airport, the train from there and then another shuttle bus. The railway station is about 1.5 km from the congress center; if you missed the shuttle, you had to walk. If you didn't have a ticket, you found out that there is no vending machine at the station.
To add to my personal logistic nightmare, my airline had changed my departure from Fiumicino to Ciampino airport, only 24 hours before the start. To go from Fiumicino to Ciampino is a logistic challenge, if you do it the way I did, as the people I asked didn't know that there is a shuttle bus in between the airports.

Lets come back to transportation. There have been improvements to 2010, but still the shuttles were not frequent enough. And the stuttles to and from the airport were very insufficient. Even if I would have left from Fiumicino, I wouldn't have made it with the shuttle.

The toilet facilities were underdimensioned, which meant long lines after the sessions; the women's waiting line had been discouraging. Some doors didn't close. The sanitary conditions were bad, not always, but at peak times.

I found the logistics of catering very good, even for vegetarians!

Sessions were well advertized and it was easy to find the locations.


Would I come back to Rome, if in let's say five years the EULAR Annual Meeting would be there again? By all means yes!