Tuesday, September 18, 2018

FreitagsGedichte / Kurze Gedichte 21.09.2018




Städte
    manche
Städte
Schlafen
Nachts
Andere
Liegen
Im Koma
Und
Andere
Lassen
Schweigend
    Den Wind
Passieren


Neue Woche
    die neue
Woche
BeSteht
Aus
Montag
Dienstag
Samstag
Mittwoch
Donnerstag
FreiTag
SonnAbend
    Und
Sonntag


ZuFall
    es gibt
Keine
ZuFälligen
Messer
An
ZuFälligen
Kehlen
Es ist
Immer
Das Messer
Des
Anderen
    An Deiner
Kehle


Kalter Krieg
    wie schön
Doch
War
Der
Kalte Krieg
Ein
Patt
Aber
Jetzt
Kann
Aus Friede
NahtLos
    Krieg
Werden


Hirte
    Nein, hier
Gibt
Es
Keinen
Hirten
Der
Hirte
Is wech
Aber
    Die Birte
Is da


LeuchtTürme
    einSam
stehen
Die LeuchtTürme
Denn
Sie
Sehen
Ihre
GeSchwister
Nicht
Anders
    Als die
StraßenLaternen


AbendMahl
    einMal
Im
Jahr
GrünDonnersTag
Nehme
Ich teil
Am
AbendMahl
Denn
Sonst
Findet
Es
    VorMittags
Statt




.


Onto Autumn



Empty morning sky
Ship in full lights on the Rhine
Waves move in darkness

(Simultaneously published at POETS The Original)

Empty fields
A plane leaves the sky
A pinch of zen

Westward headlights
The river flows in the dark
Morning colours rise

In the cloud
Nothing but mist
Not your business

I do not count
The cat in the meadow
Keeps sitting

No time for the cat
As we rock & roll on fern
And summer breaks to fall

Westward headlights
The river flows in the dark
Morning colours rise

Sickle moon and Venus
Air is resting in the cold
Still no early bird

Late Summer
Late garden party
Full moon


And published on September 18th, 2018 by Mainichi Japan:

Every time
Stepping into this river
A new river
--
Lothar M. Kirsch (Meerbusch, Germany)
Selected by Dhugal J. Lindsay


.


Sunday, September 16, 2018

Altargesteck 16. Sonntag nach Trinitatis




Heute ist der 16. Sonntag nach Trinitatis [1] und das Gesteck ist bereits sehr herbstlich gestaltet, ein foreshadowing des Ernte Dank Festes. Wir sind heute in der Pauluskirche und hatten eine Gruppe zu Gast, die gleichzeitig bei Amnesty International mitarbeitet. Die Schwinge der Hoffnung hatten sie mitgebracht.




Der Wochenspruch stammt aus dem zweiten Brief an Timetheus (2. Tim. 1, 10b): "[Christus Jesus, ] der dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht hat durch das Evangelium, […] “.


Parament in der liturgischen Farbe Grün 
für den 16. Sonntag nach Trinitatis

Der Predigttext stammte aus der Bergpredigt, da die doch besser auf den heutigen Anlass passte [3]. Besonders passend sind: „Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.“ Und: „Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.“ Sowie: „Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich.“ Und gerade für die letzte Seligpreisung gab es Beispiele, die vorgetragen wurden.

Hoffnung - da braucht es nicht viel, 
um die im Bild von den Konfirmanden zu sehen


Inspiriert vom täglichen Blumenstrauß auf einem Fahrrad von Ai Weiwei (艾未未).

Links:


.