Thursday, April 30, 2015

FreitagsGedichte / #KurzLyrik 01.05.2015

 

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    eins teilt
Sich in zwei
Aber
Die Minute
Teilt
Sich nicht
Nur
Ihre Sekunden
    Eilen
DaHin

Nacht
    die Nacht
EntLieß
Die Wolken
In
Den Morgen
So dass
Sie treiben
Wie
Schiffe
    Die einFahren
In den Hafen

Zirkus
    der Zirkus
Des Lebens
Aber
Nie mehr
Männchen
Machen
Oder
Durch den
Reifen
Springen
    Ist auch
Nichts

Fundament
    das Fundament
Von fest-
Getretenem
Lehm
Durch den
Sich
Das Wasser
Wühlte
Schnell
Kamen
    Auch
Die Ratten

Wunsch
    was ist
Dein
Größter
Wunsch?
Das
Ich
Nicht
Die Erde
Auf
Meinen Sarg
    Fallen
Höre

Zittern
    die Knie
Hatten
AufGehört
Zu zittern
Geht doch!
Sprach
Der
HauptMann
Als er
    Die Pistole
WegSteckte

Tempel
    die Schatten
Im Tempel
VerBergen
Das
Blut
Aber
Nicht
    Die
Schreie

Flug
    der betörende
Flug
Eines
Schmetterlings
Selbst
Über dem
AbGrund
Kennt er
    Keine
Angst

Elemente
    wenn die
Elemente
In
Ihrem
Element
Sind
VerKommen
Wir
    Zu niederen
Elementen

Auge
    wenn das
Schwarze Auge
AufHören
Wird
Zu Blicken
Endet
Der Seufzer
Den wir
    Big Bang
Nennen

Gedächtnis
    neben
VerDrängen
Und
VerGessen
Bleibt
Das Gedächtnis
Voll
    Von
VerWunderung

Schmerz
    „es tut
GleichMäßig
Weh“
Sang
Einer
Der
Die Nuancen
Des Schmerzes
    ErLebt
Hatte

Schritte
    Schritt
Für
Schritt
Durch
WüstenSand
Oder
Schnee
Die Schritte
Klingen
    Immer
Gleich

Wind
    der WaldWind
Der
Einen
Blindlings
AnHeult
Nie
Wird er
Botschaften
Tragen
Von
Der See
    Zu den
Bergen

Schrift
    manch
Eine
TonTafel
Hat die Zeit
ÜberDauert
Und
Kündet nun
Von 3
    Krügen Essig
Vor 3000
    Jahren
GeKauft


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