Michael Braun hat den LYRIK-Taschenkalender 2013 herausgegeben. 17 Dichterinnen und Dichter stellten jeweils zwei Lieblingsgedichte mit Kommentar vor. Von diesen AutorInnen wählte der Herausgeber je ein exemplarisches Gedicht aus und kommentierte es. In diesen Taschenkalender habe ich nun wieder Annotierungen und Assoziationen geschrieben. Vielleicht so ein wenig wie Daniel Spoerris: An Anecdoted Topography of Chance (1966 Something Else Press, New York / Cologne). Diese Annotationen stammen aus den Jahren 2023-2026.
35. KW
Bertolt Brecht: Erinnerung an die Marie A.
Ich schrieb aktuell schon ein Haiku zu PflaumenBlüten (毎日新聞) und die kurze Geschichte vom Bäumchen, das gefällt wurde. Und nun -: „Die Pflaumenbäume sind wohl abgehauen“.
Vielleicht, bei so viel Liebe, sind die PflaumenBäume von selbst abgehauen.
Die weiße Wolke, die von oben kam, was anderes als ein Bild von Gott.
Eine Zeit, PflaumenBäume zu pflanzen, eine Zeit PflaumenBäume abzuhauen.
„Die Pflaumenbäume sind wohl abgehauen“ -: nun, ich habe sie nur gestutzt.
Wolken
die weißen
Wolken
Am
Blauen
Himmel
Sie
Kommen
Aus
Der
Ferne
Und
Sie
Schweben
Weiter
Für
Einen
Augenblick nur
Gehören
Sie uns
Wolken
die weißen
Wolken
Ziehen
An
Diesem
FrühlingsTag
Ihre
Schatten
Über die
Noch
Niedrigen Wiesen
35. KW
Kommentar: Ann Cotten
Welcher Herr Braun mag hier gemeint sein? Etwa der Herausgeber?
Herr Braun -: wie John Doe oder Max Mustermann.
Und wo kommen die Kraniche her in diesem logorrhoischen Kommentar?
Erwähnt nicht Brecht den Mond in seinem Gedicht und steht der Mond nicht für verrückt (la lune / lunatic). Andererseits ist „Moonstruck“ eine schöne Komödie mit Cher, immer noch.
Mond
ach Mond
Du
Darfst
Doch
Nur
Bei
NeuMond
In mein
Zimmer
Scheinen
Ann Cotten saß beim Schreiben ihres Kommentars in Oran (Wahran / وهران), also in Algerien – herzlichen Glückwunsch dazu. Algerien hatte ich damals nicht besucht, nur Tunesien, allerdings dort auch Kairouan (القيروان). Wenn man die Große Moschee von Kairouan sieben Mal im Rahmen einer PilgerReise besucht, ist das gleichwertig mit einer PilgerFahrt nach Mekka (مكة).
Mekka
die Seele
Öffnet
Sich
Und
VerSchließt
Sich
Wieder
ImmerHin
So
Nah
Kommt
Man
An
Mekka herAn
Und
Nicht weiter
35. KW
Bertolt Brecht: Erinnerung an die Marie A.
Ich schrieb aktuell schon ein Haiku zu PflaumenBlüten (毎日新聞) und die kurze Geschichte vom Bäumchen, das gefällt wurde. Und nun -: „Die Pflaumenbäume sind wohl abgehauen“.
Vielleicht, bei so viel Liebe, sind die PflaumenBäume von selbst abgehauen.
Die weiße Wolke, die von oben kam, was anderes als ein Bild von Gott.
Eine Zeit, PflaumenBäume zu pflanzen, eine Zeit PflaumenBäume abzuhauen.
„Die Pflaumenbäume sind wohl abgehauen“ -: nun, ich habe sie nur gestutzt.
Wolken
die weißen
Wolken
Am
Blauen
Himmel
Sie
Kommen
Aus
Der
Ferne
Und
Sie
Schweben
Weiter
Für
Einen
Augenblick nur
Gehören
Sie uns
Wolken
die weißen
Wolken
Ziehen
An
Diesem
FrühlingsTag
Ihre
Schatten
Über die
Noch
Niedrigen Wiesen
35. KW
Kommentar: Ann Cotten
Welcher Herr Braun mag hier gemeint sein? Etwa der Herausgeber?
Herr Braun -: wie John Doe oder Max Mustermann.
Und wo kommen die Kraniche her in diesem logorrhoischen Kommentar?
Erwähnt nicht Brecht den Mond in seinem Gedicht und steht der Mond nicht für verrückt (la lune / lunatic). Andererseits ist „Moonstruck“ eine schöne Komödie mit Cher, immer noch.
Mond
ach Mond
Du
Darfst
Doch
Nur
Bei
NeuMond
In mein
Zimmer
Scheinen
Ann Cotten saß beim Schreiben ihres Kommentars in Oran (Wahran / وهران), also in Algerien – herzlichen Glückwunsch dazu. Algerien hatte ich damals nicht besucht, nur Tunesien, allerdings dort auch Kairouan (القيروان). Wenn man die Große Moschee von Kairouan sieben Mal im Rahmen einer PilgerReise besucht, ist das gleichwertig mit einer PilgerFahrt nach Mekka (مكة).
Mekka
die Seele
Öffnet
Sich
Und
VerSchließt
Sich
Wieder
ImmerHin
So
Nah
Kommt
Man
An
Mekka herAn
Und
Nicht weiter
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