deine Haut war weißer als dein Handschuh,
und fremd im Gewand der Avenue,
dein Vater, ein alter Grieche aus Ohio,
dessen dicke Frau im Sarge wohnt,
Reinhard Paul Becker [1]
und fremd im Gewand der Avenue,
dein Vater, ein alter Grieche aus Ohio,
dessen dicke Frau im Sarge wohnt,
Reinhard Paul Becker [1]
Die schwarzen Stiere
Die schwarzen Stiere stehen
Dunkel in der Nacht
Ihre Augen haben das Weiße verLoren
Ihre Schatten aber sind grau
Das
SternenLicht
Sticht
In die Dunkelheit
Wie ein MorseSignal
Des Todes und der VerZweiflung
Alle Hoffnung liegt nun
In den Hörnern
Dieser Charon
bis Charon
Begriffen
Hatte
Daß
Es
Kein
Anderes
Ufer
Gab
War
Es
Zu
Spät
Aber
Eine
Gute Geschäftsidee
Blieb
Es dennoch
SchnittBlumen
die Schnitt-
Blumen
Die
Ich
Am
Grab
ZurückGelassen
Habe
Nun
Welken sie
Vor
Sich hin
Am Ende
am Ende
Wollen
Touristen
Eine
PostKarte
Schreiben
Und
Es
Gibt
Keine mehr -:
Aus
Der TouristenTraum
Engel
wir wollen
Es
Nicht
WahrHaben
Aber
Engel
Kommen
Nicht
In
Die
Mauser
Sie häuten
Sich
Wie Schlangen
Nach Babel
nach Babel
Hätten
Wir
Sprachen
Und
Länder
KennenLernen
Können
Aber
Wir
Kämpfen
Anstatt
Zu
Sprechen
Und töten
Anstatt
Zu leben
PappelAllee
die Straße
Heißt
WeiterHin
PappelAllee
Obwohl
Die
Letzte Pappel
Vor
JahrZehnten fiel
Kai
an diesem
Kai
Hatte
Schon
Lange
Kein
Schiff
Mehr
AnGelegt
Aber
Jemand spielt
So
Schön Saxophon
Boten
die Post-
Boten
In
Ihren
Wagen
Mit
Der
Gelben
PestFarbe
VerKünden
Die
Pest und
Bringen
Die Post
WiederSehen
wir werden
Uns
WiederSehen
Einst
Bei
Den
StromSchnellen
Wenn
Der
Wind
Den
GeRuch
Von
WeihRauch
Aus
Meinen Kleidern
FortGetragen
Haben wird
Die schwarzen Stiere stehen
Dunkel in der Nacht
Ihre Augen haben das Weiße verLoren
Ihre Schatten aber sind grau
Das
SternenLicht
Sticht
In die Dunkelheit
Wie ein MorseSignal
Des Todes und der VerZweiflung
Alle Hoffnung liegt nun
In den Hörnern
Dieser Charon
bis Charon
Begriffen
Hatte
Daß
Es
Kein
Anderes
Ufer
Gab
War
Es
Zu
Spät
Aber
Eine
Gute Geschäftsidee
Blieb
Es dennoch
SchnittBlumen
die Schnitt-
Blumen
Die
Ich
Am
Grab
ZurückGelassen
Habe
Nun
Welken sie
Vor
Sich hin
Am Ende
am Ende
Wollen
Touristen
Eine
PostKarte
Schreiben
Und
Es
Gibt
Keine mehr -:
Aus
Der TouristenTraum
Engel
wir wollen
Es
Nicht
WahrHaben
Aber
Engel
Kommen
Nicht
In
Die
Mauser
Sie häuten
Sich
Wie Schlangen
Nach Babel
nach Babel
Hätten
Wir
Sprachen
Und
Länder
KennenLernen
Können
Aber
Wir
Kämpfen
Anstatt
Zu
Sprechen
Und töten
Anstatt
Zu leben
PappelAllee
die Straße
Heißt
WeiterHin
PappelAllee
Obwohl
Die
Letzte Pappel
Vor
JahrZehnten fiel
Kai
an diesem
Kai
Hatte
Schon
Lange
Kein
Schiff
Mehr
AnGelegt
Aber
Jemand spielt
So
Schön Saxophon
Boten
die Post-
Boten
In
Ihren
Wagen
Mit
Der
Gelben
PestFarbe
VerKünden
Die
Pest und
Bringen
Die Post
WiederSehen
wir werden
Uns
WiederSehen
Einst
Bei
Den
StromSchnellen
Wenn
Der
Wind
Den
GeRuch
Von
WeihRauch
Aus
Meinen Kleidern
FortGetragen
Haben wird
Links und Anmerkungen:
[1] Aus: Reinhard Paul Becker [1a]: Sofian. In: Akzente. Zeitschrift für Dichtung. Herausgegeben von Walter Höllerer und Hans Bender. 4. Jahrgang 1956. Carl Hanser Verlag, München 1954-1973. Nachdruck Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1975. S. 423/424.
[1a] Reinhard Paul Becker (1928-2006) war ein deutscher Schriftsteller, Übersetzer und Germanist.
https://de.wikipedia.org/wiki/Reinhard_Paul_Becker
[2] This footnote is intentionally left blank.
https://www.youtube.com/watch?v=sGb4lAiVxRk
.


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