Die Gedichte hier haben nicht unbedingt mit der Mongolei zu tun, aber sie sind während einer sehr beschwerlichen Reise vom Nordwesten des Landes bis zurück nach Ulaanbaatar (Улаанбаатар) entstanden. Gerade der Bereich im Nordwesten ist noch sehr ursprünglich mit wenigen Ger Camps [1] ausgestattet, so daß man zelten muß. Unsere Zelte wurden mehrfach niedergeweht. Im Wüstensand sind die Furgons [2] stecken geblieben oder die Route mußte geändert werden, da Gebiete unter Quarantäne standen. Oft gab es tagelang keine Elektrizität und schon gar keinen Internet-Zugang. Es war eine sehr schöne Reise. Hier aber geht die lyrische Reise weiter.
Stimmen
da sind
Stimmen
Vor
Dem
Ger
Die
Nicht
Weichen
Wollen
Aber
Der Regen
Spricht
In Tropfen
Blicke
wir blickten
Auf
Vom
Teller
Und
Über
Den
TellerRand
Dein
Schweigen
GeRann
Und dann -:
Der Kristall
Unseres
Schweigens
MittagEssen beim Kadaver
Ich folgte dem Flug des Geiers
Mit Händen und Augen
Doch er hatte kein Ziel
Der Kadaver war schon abgenagt
Die UmHerIrrenden
in den
Dünen
Der
Nacht
Irren
Die
Wanderer
Mit
StirnLeuchten
Sie Bräuchten
Sie
Nur ausSchalten
SchlammFluten
Wir fahren mit den SchlammFluten
Der Regen Prasselt herAb
Die Münder schweigen eine Weile
Die Angst erGreift unsere Herzen
Tief wühlt sich ein Rad
In den Schlamm und unsere Seelen
Dann stoppt der Regen
Das Wasser rauscht zu Tal
Das Schweigen weicht
Wir fassen neuen Mut und Hoffnung
Stille, gebohnert
wir schreiten
Durch
GeBohnerte
Gänge
Leichten
Schritts
Stellen
Uns
Auf
Als
Chor
Und
Treten ohne
Gesang
Wieder ab
NachtRitt
Yak oder
Rind
Im
Geröll
Klingen
Die
Schritte
Gleich
Laß
Mich
Das
Pferd
Der
Nacht
BeSteigen
Hengst oder
Stute
Ist egal
Lehre
du leerst
Deine
Hohle
Hand
Von
Wasser
Luft
Ideen
Gefühlen
Und lehrst
Sie
Zu empfangen
VerTrauen
du kannst
Den
SandUhren
Nicht
Trauen
Mal
VerLieren
Sie
Zeit
Mal
VerLieren
Sie
Sand
Aber
Laß die
Ewigkeit
Das entScheiden
Stimmen
da sind
Stimmen
Vor
Dem
Ger
Die
Nicht
Weichen
Wollen
Aber
Der Regen
Spricht
In Tropfen
Blicke
wir blickten
Auf
Vom
Teller
Und
Über
Den
TellerRand
Dein
Schweigen
GeRann
Und dann -:
Der Kristall
Unseres
Schweigens
MittagEssen beim Kadaver
Ich folgte dem Flug des Geiers
Mit Händen und Augen
Doch er hatte kein Ziel
Der Kadaver war schon abgenagt
Die UmHerIrrenden
in den
Dünen
Der
Nacht
Irren
Die
Wanderer
Mit
StirnLeuchten
Sie Bräuchten
Sie
Nur ausSchalten
SchlammFluten
Wir fahren mit den SchlammFluten
Der Regen Prasselt herAb
Die Münder schweigen eine Weile
Die Angst erGreift unsere Herzen
Tief wühlt sich ein Rad
In den Schlamm und unsere Seelen
Dann stoppt der Regen
Das Wasser rauscht zu Tal
Das Schweigen weicht
Wir fassen neuen Mut und Hoffnung
Stille, gebohnert
wir schreiten
Durch
GeBohnerte
Gänge
Leichten
Schritts
Stellen
Uns
Auf
Als
Chor
Und
Treten ohne
Gesang
Wieder ab
NachtRitt
Yak oder
Rind
Im
Geröll
Klingen
Die
Schritte
Gleich
Laß
Mich
Das
Pferd
Der
Nacht
BeSteigen
Hengst oder
Stute
Ist egal
Lehre
du leerst
Deine
Hohle
Hand
Von
Wasser
Luft
Ideen
Gefühlen
Und lehrst
Sie
Zu empfangen
VerTrauen
du kannst
Den
SandUhren
Nicht
Trauen
Mal
VerLieren
Sie
Zeit
Mal
VerLieren
Sie
Sand
Aber
Laß die
Ewigkeit
Das entScheiden
Links und Anmerkungen:
[1] Ger Camps bestehen aus Gers (die Jurten der Mongolen) und sanitären Anlagen. Hierzu aber habe ich schon einmal geschrieben:
Mongolia – Staying in the Ger
https://rheumatologe.blogspot.com/2022/10/mongolia-staying-in-ger.html
Mongolia – Some Petroglyphs in the Orkhon Valley https://rheumatologe.blogspot.com/2024/04/mongolia-some-petroglyphs-
in-orkhon.html
[2] Furgons sind geländegängige Fahrzeuge und haben kaum Elektronik sondern alles ist Mechanik, so daß die Fahrer Reparaturen während der Tour durchführen können. Der russische Begriff Furgon (фургон) bedeutet Kastenwagen oder Transporter, auch der Begriff Buchanka (Буханка) – Laib Brot wird benutzt. Die korrekte Bezeichnung ist UAZ-452 (russisch УАЗ-452), also ein Kleintransporter des sowjetischen/russischen Herstellers UAZ, der seit 1965 gebaut wird. Übrigens wurde ein Motor auf dieser Reise neben den Zelten völlig auseinander genommen.
https://de.wikipedia.org/wiki/UAZ-452
.


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