Sunday, April 19, 2020

Monschau in der Eifel


Gerade wabert draußen der Nebel. Da erinnere ich mich gerne an einen Besuch in Monschau an einem Sonnentag.

Burg Monschau aus dem 13. Jahrhundert

Monschau liegt an der Rur und hat etwa 12.000 Einwohner, wenn man auch die zugehörigen Gemeinden dazurechnet; Monschau selbst hat etwa 1700 Einwohner. Urkundlich erwähnt ist der Ort für über 800 Jahre belegt. Der ursprüngliche Name Mons Ioci änderte sich mehrfach, z.B. in Monjoje, Moynschawe, Monschauwe und Montjoie, das 1918 in Monschau umbenannt wurde.



Ab Ende des 16. Jahrhunderts spielte die Tuchindustrie eine große Rolle für die Stadt. Davon zeugt das Rote Haus, der ehemalige Stammsitz der Textilindustriellen-Familie Scheibler, das um 1760 erbaut worden ist.
Daneben liegt die evangelische Kirche aus dem 18. Jahrhundert, die allerdings wg. der Corona-Krise aktuell geschlossen ist.



Gewöhnlich wimmelt das Städtchen an einem Sonnentag von Touristen. Aktuell sind jedoch alle Restaurants und Souvenierläden sowie die Museen geschlossen. Aber von außen in zwei Meter Abstand kann man sich Moschu auch ansehen und wird nicht enttäuscht. Man kann sich Monschau über ausgeschilderte Rundwege erschließen.



Die evangelische Kirche aus dem 18. Jahrhundert

Rechts St. Mariä Geburt aus dem 17. Jahrhundert


Der Haller - Ruine der Befestigungsanlage 


 
Was macht nun Monschau so attraktiv? Geschichte, Fachwerk, Burggemäuer, Schiefer, Museen, die Rur ...? Wahrscheinlich ist es die Mischung dieser Komponenten.


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