Ich habe die Schleusen
der Träume geöffnet,
um zu vergessen;
Dagmar Nick [1]
der Träume geöffnet,
um zu vergessen;
Dagmar Nick [1]
RückSchau
618 n. Chr. [2]
Das Frankenreich wird zum zweiten Mal wiedervereinigt unter Chlothar II. von Neustrien. Dieser läßt die westgotische Königstochter Brunhild hinrichten, die als Gemahlin Sigiberts von Austrasien innere Kämpfe ausgelöst hatte.
Ende der Sui Dynastie (隋朝) [2a] und Beginn der Tang Dynastie (唐朝) [2b], welche bis 907 andauerte.
BeGratschen
Noli me tangere. [Berühre mich nicht.]
Der Haptische Zwang (Byang-Chul Han).
"Alles verstehen heißt alles begreifen." Baltus Powenz in „Die Powenzbande“. [3]
Begratschen -: um Beispiel auf der Karlsbrücke in Prag oder in der Nähe von Eva Perons Grab der Hund, besser die HundeSchnauze.
SuperMarkt
Ich bin gewöhnlich nicht sehr empfindlich, aber gerade war ich im SuperMarkt und mir schlug das wabbelige Fett wulstiger Arme, übersät mit schlimmen Tattoos, entgegen. Ein Angriff auf die Ästhetik! Und vielleicht war es so schlimm, weil ich gerade erst das Buch „Die Rettung des Schönen“ von Byang-Chul Han [4] gelesen hatte.
AltarGesteck
Auf dem Altar stand ein Gesteck zum AbGewöhnen -: in paar dürre Zweige einer Anturie, aber immerhin grün in der TrinitatisZeit.
Bernhard Oe.
Ich habe die AngeWohnheit angeNommen, das LeseDatum von Büchern vorne mit einem BleiStift in sie hineinzuschreiben. Und diesmal [5] war der Strich sehr fett; da erinnerte ich mich an Bernhard Oe., einen alten Schulfreund, der den fetten Strich eines HB-BleiStifts liebte. Ich habe in der Vergangenheit häufig an Bernhard gedacht, doch ich hatte ihn aus den Augen verloren. Ich fand ihn auch später nicht im Internet. An eine Begebenheit denke ich noch häufig zurück. Es war in der ersten ReligionsStunde in der Sexta. Der katholische Geistliche sprach Bernhard an: „Zeige uns doch einmal, wie man das Kreuz schlägt.“ Und da dachte ich bei mir: „Mist, da hat er den richtigen erwischt.“ Denn ich wollte doch sehen, was die Katholiken so alles machen. Aber Bernhard antwortete: „Wir sind evangelisch, wir machen sowas nicht.“ Na gut, da mußten wir Evangelen die Klasse verlassen und nur die Katholen blieben zurück. Erst vor einigen Jahren. konnte ich die Gelegenheit beim Schopf ergreifen, als sich seinen Bruder traf. Der berichtete mir, daß Bernhard Russisch und Philosophie studiert hatte und dies in Odessa gelehrt hätte. Tja, ich war in Odessa zu der Zeit, als auch er da war, aber wir wußten es beide nicht. Bernhard lebt nun auf Zypern, aber er scheint ab und zu in Deutschland zu sein. Und über Kontakte der evangelischen Kirche habe ich ihm einen Gruß ausrichten lassen und ich hoffe, daß er ihn erreicht und er sich vielleicht meldet.
JägerZaun / Reminiszieren
… wenn wir schon beim Reminiszieren sind. Wenn ich durch den JägerZaun in das KuttenbachTal schaue, erinnere ich mich an einen anderen JägerZaun und zwar an den bei Tante Friedel -: eine KindheitsErinnerung. Als ich später in der Medizin ein Beispiel für eine PhantasieReise benötigte, habe ich in Vorträgen gerne diesen JägerZaun benutzt. Und zwar so: man geht aus dem der Haustür hinaus, 2-3 TreppenStufen hinunter, dann durch den VorGarten, öffnet das Törchen am JägerZaun und dann geht man links herum über einen Pfad, der durch Feldere und Wiesen führt, dann über eine kleine Brücke, unter der ein Bach fließt, hinein in einen Wald und so weiter. Diese Fantasiereise sollte abends zum Schlaf führen. Beim Reminiszieren fällt mir natürlich das Lied von der Little River Band [6] ein und der Film Cape Fear [7].
Ich bin gewöhnlich nicht sehr empfindlich, aber gerade war ich im SuperMarkt und mir schlug das wabbelige Fett wulstiger Arme, übersät mit schlimmen Tattoos, entgegen. Ein Angriff auf die Ästhetik! Und vielleicht war es so schlimm, weil ich gerade erst das Buch „Die Rettung des Schönen“ von Byang-Chul Han [4] gelesen hatte.
AltarGesteck
Auf dem Altar stand ein Gesteck zum AbGewöhnen -: in paar dürre Zweige einer Anturie, aber immerhin grün in der TrinitatisZeit.
Bernhard Oe.
Ich habe die AngeWohnheit angeNommen, das LeseDatum von Büchern vorne mit einem BleiStift in sie hineinzuschreiben. Und diesmal [5] war der Strich sehr fett; da erinnerte ich mich an Bernhard Oe., einen alten Schulfreund, der den fetten Strich eines HB-BleiStifts liebte. Ich habe in der Vergangenheit häufig an Bernhard gedacht, doch ich hatte ihn aus den Augen verloren. Ich fand ihn auch später nicht im Internet. An eine Begebenheit denke ich noch häufig zurück. Es war in der ersten ReligionsStunde in der Sexta. Der katholische Geistliche sprach Bernhard an: „Zeige uns doch einmal, wie man das Kreuz schlägt.“ Und da dachte ich bei mir: „Mist, da hat er den richtigen erwischt.“ Denn ich wollte doch sehen, was die Katholiken so alles machen. Aber Bernhard antwortete: „Wir sind evangelisch, wir machen sowas nicht.“ Na gut, da mußten wir Evangelen die Klasse verlassen und nur die Katholen blieben zurück. Erst vor einigen Jahren. konnte ich die Gelegenheit beim Schopf ergreifen, als sich seinen Bruder traf. Der berichtete mir, daß Bernhard Russisch und Philosophie studiert hatte und dies in Odessa gelehrt hätte. Tja, ich war in Odessa zu der Zeit, als auch er da war, aber wir wußten es beide nicht. Bernhard lebt nun auf Zypern, aber er scheint ab und zu in Deutschland zu sein. Und über Kontakte der evangelischen Kirche habe ich ihm einen Gruß ausrichten lassen und ich hoffe, daß er ihn erreicht und er sich vielleicht meldet.
JägerZaun / Reminiszieren
… wenn wir schon beim Reminiszieren sind. Wenn ich durch den JägerZaun in das KuttenbachTal schaue, erinnere ich mich an einen anderen JägerZaun und zwar an den bei Tante Friedel -: eine KindheitsErinnerung. Als ich später in der Medizin ein Beispiel für eine PhantasieReise benötigte, habe ich in Vorträgen gerne diesen JägerZaun benutzt. Und zwar so: man geht aus dem der Haustür hinaus, 2-3 TreppenStufen hinunter, dann durch den VorGarten, öffnet das Törchen am JägerZaun und dann geht man links herum über einen Pfad, der durch Feldere und Wiesen führt, dann über eine kleine Brücke, unter der ein Bach fließt, hinein in einen Wald und so weiter. Diese Fantasiereise sollte abends zum Schlaf führen. Beim Reminiszieren fällt mir natürlich das Lied von der Little River Band [6] ein und der Film Cape Fear [7].
Links und Anmerkungen:
[1] Aus: Dagmar Nick [1a]. Liebeslied. In: Akzente. Zeitschrift für Dichtung. Herausgegeben von Walter Höllerer und Hans Bender. 8. Jahrgang 1961. Carl Hanser Verlag, München 1954-1973. Nachdruck Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1975. S. 287.
[1a] „Dagmar Nick (* 30. Mai 1926 in Breslau) ist eine deutsche Dichterin und Schriftstellerin.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Dagmar_Nick
[2] Werner Stein: Kulturfahrplan. Die wichtigsten Daten der Kulturgeschichte. Von Anbeginn bis heute. Deutsche Buch-Gemeinschaft, Berlin und Darmstadt 1946/1957. S. 360.
[2a] Die Sui Dynastie dauerte nur von 581-618, aber hatte das Reich nach über 350 Jahren wiedervereinigt, so daß man sie zu den großen Dynastien Chinas zählt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Sui-Dynastie
[2b] Die Tang-Dynastie … nein, ich versage mir sämtliches Schwärmen! https://de.wikipedia.org/wiki/Tang-Dynastie
[3] Die Powenzbande ist der Titel eines 1930 erschienenen Romans des Schriftstellers Ernst Penzoldt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Powenzbande
[4] Byang-Chul Han: Die Rettung des Schönen. S. Fischer, Frankfurt am Main 2015 [5. Aufl 2020]. ISBN: 978-3-10-002431-2.
[5] Christiane Landgrebe (Herausgeberin): Bad Trips. Byblos Verlag, Berlin 1993. ISBN: 3-929029-15-4.
[6] Little River Band - Reminiscing (1978)
https://www.youtube.com/watch?v=XBETVhHpcPk
„Walking through the park / And reminiscing“
[7] Cape Fear ist ein PsychoThriller aus dem Jahr 1991 mit Robert De Niro, Juliette Lewis und weiteren. Juilette Lewis erzählt die Geschichte als „Meine Reminiszenz“ (SchulAufsatz zu den Ferien).
https://en.wikipedia.org/wiki/Cape_Fear_(1991_film)
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[1] Aus: Dagmar Nick [1a]. Liebeslied. In: Akzente. Zeitschrift für Dichtung. Herausgegeben von Walter Höllerer und Hans Bender. 8. Jahrgang 1961. Carl Hanser Verlag, München 1954-1973. Nachdruck Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1975. S. 287.
[1a] „Dagmar Nick (* 30. Mai 1926 in Breslau) ist eine deutsche Dichterin und Schriftstellerin.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Dagmar_Nick
[2] Werner Stein: Kulturfahrplan. Die wichtigsten Daten der Kulturgeschichte. Von Anbeginn bis heute. Deutsche Buch-Gemeinschaft, Berlin und Darmstadt 1946/1957. S. 360.
[2a] Die Sui Dynastie dauerte nur von 581-618, aber hatte das Reich nach über 350 Jahren wiedervereinigt, so daß man sie zu den großen Dynastien Chinas zählt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Sui-Dynastie
[2b] Die Tang-Dynastie … nein, ich versage mir sämtliches Schwärmen! https://de.wikipedia.org/wiki/Tang-Dynastie
[3] Die Powenzbande ist der Titel eines 1930 erschienenen Romans des Schriftstellers Ernst Penzoldt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Powenzbande
[4] Byang-Chul Han: Die Rettung des Schönen. S. Fischer, Frankfurt am Main 2015 [5. Aufl 2020]. ISBN: 978-3-10-002431-2.
[5] Christiane Landgrebe (Herausgeberin): Bad Trips. Byblos Verlag, Berlin 1993. ISBN: 3-929029-15-4.
[6] Little River Band - Reminiscing (1978)
https://www.youtube.com/watch?v=XBETVhHpcPk
„Walking through the park / And reminiscing“
[7] Cape Fear ist ein PsychoThriller aus dem Jahr 1991 mit Robert De Niro, Juliette Lewis und weiteren. Juilette Lewis erzählt die Geschichte als „Meine Reminiszenz“ (SchulAufsatz zu den Ferien).
https://en.wikipedia.org/wiki/Cape_Fear_(1991_film)
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