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Wednesday, January 4, 2023

Schiefertafeln zu Hoffnung und Auferstehung

 



Kürzlich ging ich über den Mülheimer Friedhof [1], der, wie der Name es sagt, in Köln-Höhenberg liegt. Das ist vielleicht verwirrend, aber der Friedhof für Mülheim bestand bereits seit 1904 und den Stadtteil Höhenberg gibt es erst seit 1927. Ich gehe in Städten gerne über Friedhöfe, da sie ruhige Parks sind. Wenn man ohne Ablenkung lesen will, dann ist ein Friedhof ideal. Auch wenn man in  Gedanken versunken spazieren will, eignet sich ein Friedhof hervorragend. Diesmal war es aber anders. Ich besuchte das Grab meiner Eltern. Und auf dem Weg dahin und einem anderen Weg zurück zum Parkplatz zwischen Tankstelle und Sportplatz des Fußballvereins Viktoria sah ich auf den Bänken beschriftete Schiefertafeln.

 


Jemand hat sich die Mühe gemacht, wetterfest auf Schiefertafeln Bibelverse zu schreiben. Diese handeln von Hoffnung und Auferstehung. Sie lassen hoffen und sie trösten. Welch ein guter Gedanke! Wahrscheinlich habe ich nur einen Teil gesehen, wie:
„ … und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.“ Off 4,1 [2]
„Er wird den Tod verschlingen auf ewig. Und Gott der HERR wird die Tränen von allen Angesichtern abwischen und wird aufheben die Schmach seines Volks in allen Landen; denn der HERR hat’s gesagt.“ Jes 25,8
„Ich habe die Hoffnung zu Gott, die auch sie selbst haben, nämlich dass es eine Auferstehung der Gerechten wie der Ungerechten geben wird.“ Apo 24,15
„Die Gerechten erben das Land und bleiben ewiglich darin.“ Ps 37,29

Ich habe mich dann gefragt, welche Texte ich (zusätzlich) ausgewählt hätte:
„Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“ 1.Kor 13,13
„Er aber, unser Herr Jesus Christus, und Gott, unser Vater, der uns geliebt und uns einen ewigen Trost gegeben hat und eine gute Hoffnung durch Gnade, der tröste eure Herzen und stärke euch in allem guten Werk und Wort.“ 2.Thess 2,16-17
„Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe;“ Joh 11,25

Könnte man auch auf anderen Friedhöfen machen.


Links und Anmerkungen:
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BClheimer_Friedhof
[2] Ich weiß nicht, aus welcher Übersetzung, die Zitate stammen. Sie stammen nicht aus der Elberfelder Übersetzung oder der Luther-Übersetzung von 2017, die ich hier benutzt habe. https://www.bibleserver.com/bible/LUT   

PS. Mir fiel noch auf, daß man jemanden benötigt, der den Vogeldreck von allen Tafeln abwischen wird.



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Sunday, December 22, 2019

Die Unterführung vom DB Bahnhof Köln-Mülheim




Die Unterführung vom DB Bahnhof Köln-Mülheim sieht grauslig aus. Die Wände sind aus Kachelsteinen. Aktuell hatte allerdings jemand Mistelzweige verschenkt. Die waren leider schon weg. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass die Wand dort ästhetisch gewonnen hatte. Sonst sehen die Wände so aus:



Am Ausgang sieht man ein Graffiti. Das sieht auch besser aus als die kahle Wand. Ich will mich aber nicht missverstanden wissen. Dies hier ist kein Aufruf an Sprayer, die Wände zu besprühen, sondern es der Aufruf an die DB etwas zur Gestaltung dieser Wände zu unternehmen.


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Sunday, December 1, 2019

Die berühmte Schmuddel Ecke am 30.11.2019




Ich hatte gestern versäumt, über die berühmte Schmuddel Ecke hinter dem DB Bahnhof Köln-Mülheim zu berichten. Es sieht wieder grauslich aus. Es liegen Abfall, Baumaterialien, sehr viele Flaschen und ja, und ein Staubsauger dort umher. Ist der Staubsauger nun ein günstiges Zeichen, also, dass man den Unrat nun anpacken, aufpacken und fortschaffen will? Oder ist es vielmehr der perfide Hinweis darauf, dass diese Ecke nie sauber bleiben kann? Wahrscheinlich eher die letztere Annahme.

Und dann macht man sich auch noch lustig:


... ein wenig lustig ist es schon!
 
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Sunday, October 20, 2019

Die berüchtigte Schmuddel Ecke hinter dem DB Bahnhof Köln Mülheim




Ich bin, wie fast jeden Samstag, an der Schmuddel Ecke vorbeigekommen und habe genauer hingesehen. Zuletzt hatte ich vor einem halben Jahr darüber berichtet. Jetzt roch es wenigstens nicht mehr nach Fäkalien.

Ansonsten Status idem, wie man in der Medizin sagt, wenn sich nichts geändert hat -: man lädt allen möglichen Müll ab. Ich hoffe immer noch, dass diese Mülldeponie geschlossen wird. Notwendig ist dafür allerdings, dass regelmäßig gereinigt wird.



Links:

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Saturday, October 12, 2019

Was ist eigentlich Beef?





Heute ist Samstag und da flaniere ich gewöhnlich in Köln-Mülheim über die Frankfurter Straße. Das tat ich auch heute. Schaute im Bioladen und auf dem Markt vorbei, erledigte meine Einkäufe, trank einen Kaffee – schließlich kam ich auch an der Metzgerei vorbei. Da stand auf dem Schild:
„Leckere / Beef Beißer / vom Rind“.
Ja, wovon denn sonst, mein Kind – möchte man ergänzen. Anscheinend ist für den Schreiber der Zeilen Beef etwas Anderes als Rind. Allerdings bedeutet to beef umgangssprachlich (colloquial) nörgeln, womit ich nun aufhöre.

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Saturday, September 7, 2019

Sammelsurium (185) 07.09.2019



MantanusStraße vom BahnHofsVorplatz 
in Richtung KeupStraße


FahrRad, Abfall und vegane Kost
Der junge Mann parkte sein FahrRad so, dass es den halben Eingang vom BackWerk versperrte. Immerhin aß er vegan am Tisch hinter mir. Schließlich ging er hinaus und entsorgte den PappBecher; das war nun blöd, nicht das Entsorgen sondern der PaaBecher, denn es gibt PorzellanTassen („mugs“) mit dem Aufdruck KÖLN (ja, in Kapitälchen) und einer Silhouette Kölns, von der Schäl Sicks aus gesehen. Umständlich wie ein alter Mann machte er sich an der Kette zu schaffen, lässt den Schlüssel fallen, hebt ihn auf, holt ein PapierTaschenTuch heraus, schnäuzt sich die Nase und entsorgt das PAPIER-TASCHEN-TUCH. Hier ist eindeutig VerbesserungsPotential festzustellen.

Ein anderer junger Mann
Auch im BackWerk -: ein anderer junger Mann setzte sich mit seiner Freundin an den Tisch vor mir. Dafür holte er sich einen Stuhl und plazierte ihn etwas ungeschickt, so dass der DurchGang hinter ihm eng wurde. Nach einiger Zeit kommt ein alter Mann, ein griesGrämiger ZeitGenosse, von hinten und schnauzt ihn an, weil er nicht unBehindert durchKommt. Völlig überFlüssig, denn der junge Mann hatte es weder wahrgenommen noch absichtlich zum Schaden anderer gemacht. Gut, dass es sich nur um zwei Männer und nicht zwei Nationen handelte.

Wo bitte geht es zur KeupStraße?
Ich saß auf dem BahnHofsVorPlatz Köln-Mülheim. Der Mann schräg neben mir wurde von einem SchwarzAfrikaner in sehr gutem Deutsch angesprochen: „Wo bitte geht es zur KeupStraße?“ Die KeupStraße ist durch den NSU Anschlag und Birlikte [1] bekannt. Der Mann schaute auf seinem Handy nach und wies in die entgegenGesetzte Richtung, also die MontanusStraße in Richtung FrankfurterStraße. Ich schritt ein, denn man muss in Richtung Bergisch-Gladbacher-Straße. Da aber beharrte der andere Mann auf seiner falschen Meinung. Moderne Technik muss man auch anwenden können. Die Meinung des OrtsKundigen setzte sich durch.

TierMilchFreie Milch
Bei der SojaMilch war es nicht möglich, sich gegen die Lobby der MilchIndustrie durchzusetzen. Danach kamen andere weiße, milchartige Getränke hinzu und wir haben nun: Soja Drink, Mandel Drink, Hafer Drink, Hafer Nilk. Aha, Hafer Nilk oder Hafer Milk. Warum nicht … xxx-Wilch mit dem invertierten M? Eben solange es keine freie Sprache gibt, die als Aufdruck xxx-Milch erlaubt.
Noch eine Idee -: oder Vilch mit dem veganen/vegetarischen V?
OT: der Vegetsar hält sich für den obersten Vegetarier.

DB BahnHof Köln-Mülheim
Gerade ist ein Zug angekommen. Eine Frau in einem roten Kleid geht zur BusHalteStelle und ruft sich dann ein Taxi per Handy, das auch innerhalb einer halben Minute da ist. Ein Pärchen entscheidet sich, zu Fuß zu gehen, nachdem der FahrPlan konsultiert wurde. Die KVB (Kölner Verkehrs Betriebe) fährt schon, aber eben viel zu selten.

Die KVB-HalteStelle am 
 BahnHofsVorPlatz Köln-Mülheim


Links:

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