Tuesday, January 27, 2026

Die Achenlochhöhle(n) bei Urft in der Eifel


Gerade sah ich mir einige ältere Fotos von Wanderungen an und stutzte wieder einmal bei Fotos von den Achenlochhöhlen, denn ich dachte mir schon  mehrfach -: wen könnte es denn interessieren? Aber die Höhlen sind ein Ziel, das gut erreichbar ist und an dem so mancher Wanderweg vorbeiführt. Die Achenlochhöhlen liegen schräg gegenüber vom Haus Dalbenden, das zu Urft gehört, und in der Nähe ist auch das Naturschutzgebiet Stolzenburg. Wie kam ich nun dazu, mir diese Achenlochhöhlen anzusehen? Nun, ich wohne in Diefenbach und das Dorf liegt am Kuttenbach, der in der Sistiger Heide entspringt und nach etwa fünf Kilometern zwischen Urft und Sötenich, etwa unterhalb der Stolzenburg, in die Urft mündet. 

Ich habe hier eine Route von Komoot –: „Naturschutzgebiet Geistal, Achenlochhöhlen, Runde von Keldenich“ [1] ausgesucht, aber es gibt auch noch eine ganze Reihe anderer Beschreibungen für einen Weg daran vorbei. Ob man es als eine oder zwei Höhlen ausfaßt, ist mir nicht ganz klar, auf jeden Fall gibt es zwei Eingänge, ob sie dahinter verbunden sind, kann ich nicht sagen. Die Achenlochhöhlen dienen im Winter als Fledermausquartier. Deshalb gilt immer, daß man dort nicht ihren Winterschlaf stört. Andererseits ist auch das Klettern am Felsen untersagt, weil es zu Zerstörungen führt. Dieser Teil der Eifel gehört zur Kalkeifel. Bei den Resten der Stolzenburg gibt es weitere Höhlen, aber von denen will ich hier gar nicht weiter berichten. Denn ich habe auch nur diese Achenlochhöhlen [2] besucht. Es haben dort elf Fledermausarten [3] ihr Winterquartier gefunden. Aber in der Regel sieht man keine Fledermäuse. Die sieht man eher hier in den Gärten, allerdings nicht im Winter; wenn man ruhig sitzt, fliegen sie bisweilen sehr dicht (30 cm) an einem vorbei. Und auch etwas anderes sieht man nicht -: eine römische Münze aus der Zeit Marc Aurels, die man bei einer Grabung gefunden hat [4].

Muß man unbedingt dahin? Nein! Soll man sie sich ansehen, wenn man daran vorbeikommt? Auf jeden Fall. Fachliteratur nicht vergessen [4]!



Links und Anmerkungen:
[1] https://www.komoot.com/de-de/smarttour/18582044 
[2] Das Korrekturprogramm schlägt mir gerade „Affenlochhöhlen“ vor. 
[3] https://www.kreis-euskirchen.de/fileadmin/user_upload/lp_kall_text.pdf 
[4] „Die Münze stammt aus der Zeit des Kaisers Mark Aurel (161-180 n. Chr.). Sie wurde von Toni Hürten, dem langjährigen Archiv- und Museumsleiter aus Bad Münstereifel, in der Achenlochhöhle bei Urft gefunden. Dies geschah bei einer nicht ganz offiziellen Grabung, einer „Raubgrabung“.“
http://www.eifelschätze.de/page/index.php?option=com_content&view=article&id=182%3Aroemische-muenze&Itemid=65
[5] „Vincent flattert ins Abenteuer“, „Die kleine Fledermaus Wegda“, 
„Flapp lernt fliegen“ und weitere mehr.

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