Der Shikoku Reiseführer von Patrice Savatier [1] kam mir in Vorbereitung einer gemeinsamen Reise unter die Augen. Mein Neffe sagte, er meine, daß dieses Buch mit Hilfe von KI erstellt wurde. Ja, dem kann ich ich mich anschließen und dazu wurde auch noch maschinelle Übersetzung benutzt – aus welcher Sprache auch immer. Die Beschreibung zu dem Buch ist sehr lang, verdächtig lang (ungefähr 3000 Zeichen). Und ich muss zugeben, daß dieser Text gut geschrieben ist, sogar besser als das ganze Buch. Aber gehen wir zunächst ins Detail.
Manche Menschen lassen sich alle möglichen Dinge über das Internet schicken, z.B. über Amazon. Dieses Buch gibt es nur über Amazon und nicht im Buchhandel, was meine Schwägerin versucht hatte. Amazon hat unter den Angaben zu diesem Buch stehen: „Spitzenrezensionen aus Deutschland“. Ich konnte die von „Jieffeache“ einsehen. „Nicht empfehlenswert!“ steh da, und: „…, unter einem Reiseführer stelle ich mir etwas anderes vor. / Alles in einem, wer wissen möchte was es auf Shikoku zu sehen gibt, der suche besser weiter.“
Mal sehen, ob ich zu einem ähnliche Ergebnis komme.
Ich möchte ein wenig vergleichen. Am liebsten hätte ich einen Lonely Planet Reiseführer Shikoku (四国), aber den gibt es nicht. Ich hatte gerade nachgeschaut und 17 Reise- und Sprachführer sowie Karten von Lonely Planet gefunden. Anscheinend ist Shikoku doch so verträumt, wie wir uns das träumen. Ich habe gerade einen alten Japan Reiseführer von Lonely Planet [2] gefunden, den ich einmal zu einem groben Vergleich heranziehen möchte. Damals hatte man viel weniger Bilder und Karten in den Büchern.
Manche Menschen lassen sich alle möglichen Dinge über das Internet schicken, z.B. über Amazon. Dieses Buch gibt es nur über Amazon und nicht im Buchhandel, was meine Schwägerin versucht hatte. Amazon hat unter den Angaben zu diesem Buch stehen: „Spitzenrezensionen aus Deutschland“. Ich konnte die von „Jieffeache“ einsehen. „Nicht empfehlenswert!“ steh da, und: „…, unter einem Reiseführer stelle ich mir etwas anderes vor. / Alles in einem, wer wissen möchte was es auf Shikoku zu sehen gibt, der suche besser weiter.“
Mal sehen, ob ich zu einem ähnliche Ergebnis komme.
Ich möchte ein wenig vergleichen. Am liebsten hätte ich einen Lonely Planet Reiseführer Shikoku (四国), aber den gibt es nicht. Ich hatte gerade nachgeschaut und 17 Reise- und Sprachführer sowie Karten von Lonely Planet gefunden. Anscheinend ist Shikoku doch so verträumt, wie wir uns das träumen. Ich habe gerade einen alten Japan Reiseführer von Lonely Planet [2] gefunden, den ich einmal zu einem groben Vergleich heranziehen möchte. Damals hatte man viel weniger Bilder und Karten in den Büchern.
Gut, es gibt im Savatier Reiseführer einen QR-Code auf eine „interaktive Karte“. Und wo landet man da? Raten Sie nie! Man landet auf Google Maps. Wirkliches Insiderwissen. Ich schließe mich an: „…, unter einem Reiseführer stelle ich mir etwas anderes vor.“
Ich stolperte beim Durchblättern auf der Seite 50 über das Wort Konnektivität, das der Duden so definiert: „Fähigkeit von Betriebssystemen, zwischen einem Rechner und Netzwerken, besonders dem Internet, eine Verbindung herzustellen“ [3]. Im Englischen und Französischen wird der begriff bereits umfassender benutzt. Aber ich habe noch weitere Beispiele, die mich veranlassen, mindestens Teile als Übersetzung z.B. aus dem Französischen anzusehen, vielleicht aus dem Petit Futé? Die maschinelle Übersetzung schrieb: „Willkommen bei Shikoku“ oder „Unterkunftsmöglichkeiten und Speisekulisse“. Korrekturlesen und nachbessern muss man händisch durchführen. Das gilt auch bei der Übernahme von japanischen Zeichen, denn die verändern den Zeilenabstand [4]. Die Zeichen hätten verkleinert werden müssen, sind es aber nicht.
Will ich mich jetzt auf eine inhaltliche Überprüfung einlassen. Nein. Das ist gar nicht notwendig. Das Internet bietet z.B. über die Seite Japan Travel [5] auf Deutsch sicherlich mehr, fundiertere und besser aufbereitete Information. Außerdem gibt es reichlich Bilder, so daß man sich sehr gut für oder gegen die einzelnen Ziele vor Ort entscheiden kann.
Über Patrice Savatier weiß das Internet herzlich wenig. Es gibt eine Person dieses Namens auf Copains d'avant, die in Ambillou wohnt und 1958 geboren wurde, aber eine Namensgleichheit halte ich für wahrscheinlicher. Amazon gibt auch keine weiteren Informationen. Immerhin werden dort 27 weitere Reiseführer in gleich Aufmachung angeboten. Ich fand auch einige auf Französisch.
Braucht man das Buch Shikoku von Patrice Savatier. Wir gehen in der Regel in den Buchladen in Kall (oder auch in Köln), aber mir gefällt der Laden in Kall [6] besser. Im Buchladen würde man ein Buch wie Shikoku von Patrice Savatier sofort wieder zurückstellen. Das heißt aber, Bücher, die nur im Internet erhältlich sind, eher zu meiden.
Links und Anmerkungen:
[1] Patrice Savatier: Shikoku Reiseführer. Amazon Distribution, Erfurt 2025. ISBN: 979-8287750299.
[2] Ian L McQueen: Japan, a travel survival kit. Lonely Planet, Hawthorn (Aus) 1989. ISBN: 08644120455.
[3] https://www.duden.de/rechtschreibung/Konnektivitaet
[4] Ich benutze hier in meinem Blog viele chinesische und japanische Zeichen und gerne auch noch andere. Da muss ich aber jeden Begriff im Text einzeln verkleinern.
[5] https://www.japan.travel/de/de/shikoku/
https://www.japan.travel/brochures/eng/index.php?keyword=shikoku
[6] Ich habe früher einen genauso guten Laden in Meerbusch Lank besucht, weil ich dort gearbeitet hatte. Den Laden hatte Dorothee von Zittwitz gegründet, die ich in guter Erinnerung behalten habe. Seit ihrem Tod führt die Tochter den Laden weiter. Der Ladeninhaber in Kall ist fast beim Hochwasser ertrunken und ich bin sehr froh, daß Kirsten und Thomas Pavlik den Laden weiterführen. Beiden Läden wünsche ich weiterhin viel Erfolg.
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