Aktuell habe ich mir von den photographischen Aufnahme [1] noch einmal eine von Anfang der 1950er Jahre aus der Kolonie Abendruh herausgesucht, denn diese Aufnahme schließt an die Black Box Nr. 03 [2] an. Aber mehr wende ich mich den Aufnahmen von Ausflügen der Familie nach Werder zu. Mein Vater schrieb in seiner Familien-Chronik zu den 1930er Jahren darüber, hier nochmals der Text [3]. Werder liegt von der Wohnung der Großeltern etwa 30 km Luftlinie entfernt. Die Obstbaumblüte um April / Mai herum war schon lange Anlaß für das Baumblütenfest. Diese Tradition wurde durch den 2. Weltkrieg sowie die nachfolgende Teilung Deutschland unterbrochen. Mitte bis Ende der 1930er Jahre hatte Werder etwa 10.000 Einwohner [4].
Die Nummerierung der Bilder ist von oben nach unten.
Bild Nr. 1:
Das ist eine echte photographische Aufnahme, die meine Mutter nicht gesehen haben kann, denn sonst wäre sie weggeworfen worden. So aber ist sie in der Black Box gelandet. Die Aufnahme ist wegen Gegenlicht teilweise überbelichtet und teilweise sind Köpfe verwackelt [5]. Ja, eigentlich sind nur die Eltern und Großeltern nicht verwackelt. Links sitzen Helga und Alexander Fuß, Freunde der Eltern, dann steht dort der Großvater, wem mögen die beiden nächsten verwackelten Köpfe gehören (?), und schließlich ganz links die Großmutter. Die Aufnahme ist auf 1950 datiert.
Die Nummerierung der Bilder ist von oben nach unten.
Bild Nr. 1:
Das ist eine echte photographische Aufnahme, die meine Mutter nicht gesehen haben kann, denn sonst wäre sie weggeworfen worden. So aber ist sie in der Black Box gelandet. Die Aufnahme ist wegen Gegenlicht teilweise überbelichtet und teilweise sind Köpfe verwackelt [5]. Ja, eigentlich sind nur die Eltern und Großeltern nicht verwackelt. Links sitzen Helga und Alexander Fuß, Freunde der Eltern, dann steht dort der Großvater, wem mögen die beiden nächsten verwackelten Köpfe gehören (?), und schließlich ganz links die Großmutter. Die Aufnahme ist auf 1950 datiert.
Bild Nr. 2:
Diese Aufnahme ist auf 1937 datiert und zeigt die Großeltern, meinen Vater, und Tante Mielchen nebst Onkel Otto. Auch wenn es sich um ein monochromes Bild handelt kann ich mir die Blüten ausmalen. So völlig anders als im Garten war es dort nicht. Ich nehme an, daß die nähe der Havel und der Aufstieg zur Bismarckhöhe [6] letztlich den Aussschlag gaben.
Diese Aufnahme ist auf 1937 datiert und zeigt die Großeltern, meinen Vater, und Tante Mielchen nebst Onkel Otto. Auch wenn es sich um ein monochromes Bild handelt kann ich mir die Blüten ausmalen. So völlig anders als im Garten war es dort nicht. Ich nehme an, daß die nähe der Havel und der Aufstieg zur Bismarckhöhe [6] letztlich den Aussschlag gaben.
Bilder Nr. 3 und 4:
Diese Bilder sind 1938 in Werder entstanden. Vater war damals 13 Jahre alt und trug zu diesem Anlaß keinen Matrosenanzug. Wer aber außer den Großeltern mit vor der Partie war, das weiß ich nicht. Aber immerhin waren Obstsaft und -wein sowie ein Blütenmeer mit dabei.
Diese Bilder sind 1938 in Werder entstanden. Vater war damals 13 Jahre alt und trug zu diesem Anlaß keinen Matrosenanzug. Wer aber außer den Großeltern mit vor der Partie war, das weiß ich nicht. Aber immerhin waren Obstsaft und -wein sowie ein Blütenmeer mit dabei.
Links und Anmerkungen:
[1] Die „photographischen Aufnahmen“ sind alte Fotos, die keinen Platz gefunden hatten, bis ich sie in eine sehr schöne japanische Keks Schachtel gesteckt und lange Zeit vergessen hatte.
[2] Photographische Aufnahmen aus der Black Box Nr. 03 vom 31.12.2025
https://rheumatologe.blogspot.com/2025/12/photographische-aufnahmen-aus-der-black_31.html
[3] Mein Vater schreibt in seiner Familien-Chronik zu den 1930er Jahren:
„Jedes Jahr ging's mit der Bahn nach Werder [4] zur Baumblüte. Wir waren dann nach einem Spaziergang zu irgendeinem See immer bei einer "Stamm"-Obstgarten-Familie im Obstanbaugebiet, die auf ihrem Grundstück Tische und Bänke unter den blühenden Obstbäumen aufgestellt hatten und neben etwas Eßbarem natürlich auch ihre Obstweine feilgeboten haben, die bei verschiedenen später auch mächtig ihre Wirkung zeigten. Den Abschluß bildete dann ein Besuch auf der Bismarckhöhe oberhalb von Werder, wo bei Musik immer ein großer Rummel war, bevor es dann mit der Bahn wieder nach Hause ging.“
[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Werder_(Havel)
[5] Es regt mich immer wieder auf, daß die Menschen nicht einen Augenblick ruhig verharren können, denn ich fotografiere lieber ohne Blitz. Da hat die Technik mittlerweile bei Handy sog. Bewegungsaufnahmen. Aber trotzdem!
[6] So ähnlich geht es bestimmt Kölnern, wenn es um den Drachenfels geht, den ich schon länger wehmütig vom Auto oder der Straßenbahn ansehen, aber doch schon länger nicht besucht habe.
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