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Saturday, July 10, 2021

Unfall auf der L203 zwischen Rinnen und Sistig

 



Vor etwa eineinhalb Wochen ereignete sich auf der L203 von Rinnen nach Sistig ein Unfall, bei dem ein 18jähriger ums Leben gekommen ist. Dicht am Unfallort hatte sich schon einmal, damals in Fahrtrichtung Rinnen ein Unfall ereignet, bei dem ein 17jähriger ums Leben gekommen ist. Es steht ein blaues Erinnerungs-P, das auch zeigt, dass Pascal nicht vergessen ist. Und nahe der aktuellen Unfallstelle sind bereits Erinnerungsgaben zu sehen. Ich schreibe dies während einer Rast im Wald in einer Schutzhütte. Auf dem Weg sah ich eine Erinnerung an Aline – aber ihr Tod ist eine ganz andere Geschichte.



Die Strecke zwischen Sistig und Rinnen ist gefährlich. Die Straße schwingt von Rechts nach Links und wieder zurück. Da gehören eine bauliche Verkehrsberuhigung und eine Geschwindigkeitsbegrenzung hin. Wanderer müssen in der Nähe der Stellen, an denen sich die tödlichen Unfälle ereignet haben, die L203 überqueren. Ich hatte auf eine Stelle der L203 bereits hingewiesen, die besonders gefährlich ist [1]. Und den Wildwechsel sollten wir auch bedenken.




Wenn wir Tote im Straßenverkehr verhindern wollen, müssen wir Einschränkungen hinnehmen. Ein Beispiel dafür ist, die Höchstgeschwindigkeit reduzieren, aber davon wollen die meisten Autofahrer nichts wissen. Kanzlerkandidat Laschet will keine Geschwindigkeitsbegrenzungen und argumentiert mit Elektrofahrzeugen, die CO2-neutral fahren und somit nicht langsam fahren müssten; merkwürdige Logik. Wahrscheinlich hat er nie über andere Vorteile einer Geschwindigkeitsbegrenzung nachgedacht. Natürlich muss ein Kompromiss gefunden werden, aber bei langsamerem Fahren kommt es zu weniger Unfällen.

Ich weiß, dass man bauliche Maßnahmen erst diskutieren und genehmigen lassen muß. Selbst Geschwindigkeits-begrenzungen gehen nicht ohne weiteres. Aber Geschwindigkeitsbegrenzungen könnte man sofort umsetzen und sie kosten fast nichts. Vor Sistig und vor Rinnen wird die Geschwindigkeit auf 70 km/h bis zum Ortsschild begrenzt, warum nicht in einer ersten Maßnahme die Schilder um 180° drehen, so dass die Geschwindigkeit bereits hinter Sistig und hinter Rinnen begrenzt wird?!




Links etc.:
[1] https://rheumatologe.blogspot.com/2021/06/der-steile-anstieg.html


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Sunday, August 6, 2017

Ich stand im Solidaritätsstau auf der A3


 
Gestern und heute stand ich im Solidaritätsstau auf der A3. Was ist ein Solidaritätsstau? Das ist der Stau, der sich entwickelt, wenn sich auf der anderen Seite ein fieser Stau entwickelt hat. Das war dieses Wochenende so. Und zwar bei Köln. Der Stau von meistens PKW und vielen Caravans erstreckte sich von Solingen bis kurz vor Köln-Mülheim. An einem der an Verkehr reichsten Wochenenden des Jahres befand man es für gut, drei Spuren in eine zusammenzuführen. Auch die Polizei verstand das nicht. Reisende verpassten ihren Flug, anderen saßen Stunden im Auto – oder auch nicht. Denn die standen dann draußen auf der Autobahn. Ich weiß, dass sie das nicht dürfen. Manche hatten dann auch die gelbe Sicherheitsweste an; aber auch dann ist es nicht gestattet. „Waß machen die denn da draußßen?“ Na, die einen rauchen und die Männer gehen an die Leitplanke, um zu pinkeln. Und die Fahrer auf der Gegenseite müssen sich das ansehen, so genau ansehen, dass sie abbremsen und einen eigenen Stau verursachen. Ja, ziemlich blöd.

Und ich weiß gar nicht, ob ich das noch mit Solidaritätsstau bezeichnen soll! Aber wahrscheinlich wäre Scheiß-Gaffer-Stau politisch nicht korrekt.
Link:
 
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Monday, April 3, 2017

Frühnebel und Fahren bei Nebel


Wieder ein Zeitabschnitt im Jahr, in dem man mehr mit Frühnebel zu rechnen hat. So auch heute Morgen. Da waberten ein paar Nebelschwaden über die A3 zwischen Hilden und Mettmann. Wohlgemerkt dünne Schwaden, keine Nebelbänke!

Im Nebel je nach Sicht langsam, sogar sehr langsam fahren, ist eine richtig gute Idee. Aber wenn die Sicht noch 1,5 km ist, dann muss man nicht abrupt abbremsen. Und schon gar nicht bei Tempo 80 km/h das Nebellicht einschalten.

Was ist im Nebel zu beachten:
·             * Angepasst fahren
·             * Geschwindigkeit verlangsamen
·             * Auf größeren Abstand achten
·             * Bei Sichtweite unter 50 m, nicht schneller als 50 km/h fahren
·             * Bei „erheblicher“ Beeinträchtigung der Sicht Abblendlicht einschalten (Tagfahrlicht meist nicht ausreichend)
·             * Fernlicht möglichst nicht einschalten, da man eher selbst geblendet wird
·             * Die Nebelschlussleuchte nur bei Sichtweiten unter 50 m benutzen (häufigster Fehler; unnötiger Einsatz der Nebelschlussleuchte kostet 10-25 € Bußgeld)
·             * Bei Nebelbänken nicht überholen
·             * Wenn man nichts mehr sieht, nicht weiterfahren, sondern rechts ranfahren, Warnblinklicht einschalten, auf der Beifahrerseite aussteigen, mit Warnweste hinter die Leitplanke gehen



Monday, September 21, 2015

Abbiegefehler auf der Stadtautobahn Köln B55a zur A3 stadtauswärts in Richtung Süden (Kreuz Köln-Ost)


Ich sehe es besonders abends, dass Autos mit Kennzeichen nicht aus Köln von der B55a zur A3 stadtauswärts in Richtung Süden (Kreuz Köln-Ost) falsch abbiegen – die Fahrer finden sich dann im dunklen Wald wieder. Warum das passiert, hat mehrere Gründe. Die Abfahrt, die sie suchen, liegt etwas weiter weg. Die Aus- und Auffahrt zuvor ist kompliziert gestaltet. Es wird gebaut und eine Spur ist gesperrt. Die Ausfahrt, die sie benutzen, ist eben nur eine Ausfahrt – es gibt dort keine erneute Auffahrt in gleicher Richtung (und die in die Gegenrichtung ist auch gesperrt). Ich vermute außerdem, dass ein Navi-Fehler vorliegt, denn es wäre schon sinnvoll auf die rechte Spur zu wechseln, ja wenn diese nicht gesperrt wäre.

Da Sie sich hier informieren, naht jetzt Hilfe. Wenn Sie also auf der B55a zur A3 stadtauswärts in Richtung Süden (Kreuz Köln-Ost) unterwegs sind und den Tunnel in Köln Buchforst passiert haben, kommt sofort die Ausfahrt zur Frankfurterstraße, kurz danach (ca. 140 m) kommt diese verrückte kleine Ausfahrt, die ich abends nutze. Da bleiben Sie weiter auf der Spur. Erst mit dem Erreichen des Kreuzes Köln-Ost biegen Sie nach rechts ab.

Nun ist es aber doch passiert. Sie denken: Schei...benkleister! Sie denken weiter: hier bin ich am Arsch der Welt! Verzweifeln Sie nicht! (Don’t panic!) Versuchen Sie nicht plötzlich wieder nach links zu kommen – das verursacht höchstens einen Unfall. Sie bleiben cool, fahren die Rechtskurve weiter und halten sich rechts. Wo die Ausfahrt endet fahren Sie rechts weiter (Höhenberger Ring / K17) und fahren diese Straße bis zum Ende durch. Sie biegen am Ende rechts ab und kommen dort auf die Bergisch-Gladbacher-Straße, hier ist sofort links die Auffahrt Köln-Delbrück, die Sie aus den Verkehrsmeldungen kennen dürften. Dieses Vorgehen ist ein Umweg, aber deutlich einfacher.

Viel Erfolg! Aber denken Sie daran: „you can check out any time, but you can never leave“.

05.10.2015:
Gestern Abend konnte ich zwei Fahrern helfen und sie zur Autobahnauffahrt in Holweide/Dellbrück lotsen.

02.11.2015:
Jetzt gibt es auch ein Schild, so dass Sie auch links abbiegen können und mit den Hinweisen auf die Autobahn kommen.

30.11.2015:
Gestern Abend wieder jemanden auf den richtigen Weg gebracht. Einfache Regel, sobald Sie am Höhenberger Ring entscheiden müssen:
Links abbiegen, wenn Sie in Richtung Süden wollen.
Rechts abbiegen, wenn Sie in Richtung Norden wollen.


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Wednesday, August 26, 2015

Warnung vor dem Warngerät


Haben Sie auch so ein Fax bekommen?

Teilansicht!

Ich hatte es heute in meinem Posteingang. Mir wird ein Warngerät angeboten. Es handelt sich um ein Gerät, das vor Geschwindigkeitsmessungen schützen soll. Tja ... diese Geräte sind aber verboten. Das Fax trägt die Unterzeile: „Diese Information wurde als Serviceleistung, eigenverantwortlich im Namen und Auftrag vom Publisher for News – PB70 El Nil – Cairo Egypt [...]“.

„100%tiger RUND – UM – Schutz!“ wird versprochen. Das wage ich zu bezweifeln, da Warngeräte z.B. vor Laser- oder Lichtschrankenanlagen sehr aufwendig (und auch teuer) sind. Siehe hierzu den lesenswerten Artikel: https://www.bussgeldkatalog.org/blitzer/radarwarner/

Ob illegale Anlagen steuerlich absetzbar sind, wage ich auch zu bezweifeln.

„In allen Ländern von Europa einsetzbar“ – einsetzbar heißt aber nicht, dass sie auch erlaubt sind. Vielmehr ist davon auszugehen, dass eine solche Anlage verboten ist. Denn: „Wer ein Fahrzeug führt, darf ein technisches Gerät nicht betreiben oder betriebsbereit mitführen, das dafür bestimmt ist, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen oder zu stören. Das gilt insbesondere für Geräte zur Störung oder Anzeige von Geschwindigkeitsmessungen (Radarwarn- oder Laserstörgeräte).“ [ § 23 Abs. 1b StVO]

„Deutsche Entwicklung und Service“ – warum ist dann das Fax in fehlerhaftem Deutsch verfasst? Warum liegen die Bezugsadressen in Amsterdam und London? Und warum liegt die Publizistische Verantwortung in Kairo? Natürlich um eine mögliche straf- oder zivilrechtliche Verfolgung zu erschweren.

Ich will nicht verschweigen, dass es in der Rechtsprechung zur Warnung vor Geschwindigkeitsfallen Grauzonen gibt, aber darauf sollte man sich nicht verlassen. Und z.B. für die Schweiz gilt: „Ein Navi mit Radarwarner-POI kostet mindestens 200 Euro Strafe. Das Gerät darf sichergestellt und vernichtet werden.“ (Quelle: Rechtsanwalt Johannes Richard - http://www.pcwelt.de/ratgeber/Radarwarner_-_was_ist_erlaubt_und_was_nicht_-Apps_und_Radarwarngeraete-8001285.html)

Ich rate also dringend ab. Aber vielleicht wollen Sie ja Vollgas geben und wissentlich den Verkehr gefährden ... dann ist Ihnen aber auch mit einem solchen Gerät nicht geholfen. Dann hilft wirklich nur noch der Führerscheinentzug.


Sunday, July 21, 2013

Autofahren unter besonderer Berücksichtigung der Hitze



Es ist Sommer. Es ist heiß. Wir haben lange darauf warten müssen, doch jetzt zeigt sich, dass wir im Straßenverkehr nicht gut mit der Hitze zurechtkommen – jedenfalls interpretiere ich es so.

Heute (Sonntag) um die Mittagszeit fuhr ich über die A3 zur Arbeit. Schon vor der Abfahrt Köln-Mülheim das erste Ereignis. Vor scherte ein grünes Auto aus, schnitt das Auto, das mich gerade überholt hatte, und schnitt dann den Wagen, den es gerade überholt hatte, um sofort die Autobahn zu verlassen. Wahrscheinlich hätte der Fahrer bei normaler Temperatur seine CPU benutzt, um Risiken dieser Manöver gegen den Zugewinn von 2-3 Sekunden abzuwägen.

Wenig später an der Ausfahrt Opladen ereignete sich etwas Ähnliches. Diesmal war es eine Fahrerin. Sie scherte vor mir nach links auf die Mittelspur aus, um einen PKW mit Anhänger zu überholen. Ich war gerade von einem Wagen überholt worden, der seinerseits von der Mittelspur auf die linke Spur wechselte, gab nun Gas, um selbst auf die Mittelspur zu gelangen, als die Fahrerin mich von links schnitt, um über die bereits geschlossene Linie zu fahren und die Autobahn zu verlassen. Sie hatte Kinder im Auto! Wenn einem das eigene Leben nichts mehr wert ist, dann sollte man doch wenigstens Rücksicht auf das Leben seiner Kinder nehmen.

Bei Hitze ist es wichtig, nicht an der Klimaanlage zu sparen oder wenigstens für dauernde Frischluftzufuhr zu sorgen. Und bitte genügend trinken, auch wenn man vielleicht einmal mehr den Rastplatz aufsuchen muss.

Links:
Ideen zur Verkehrssicherheit - http://rheumatologe.blogspot.de/2012/10/verkehrssicherheit.html
Stau und Verhalten im Stau - http://rheumatologe.blogspot.de/2013/02/stau-und-verhalten-im-stau.html



Ergänzung am 14.01.2014:
Das rege Interesse in den letzten Tagen (!) hat mich dazu veranlasst, noch einige Tipps für das Fahren bei Hitze zusammenzustellen.

Hohe Außentemperaturen können bei Autofahrern zu Stress, Nervosität und Aggressivität führen, die ihrerseits zu Fahrfehlern führen können. Experten sehen für Fahrer in überhitzten Autos ein ähnliches Risiko wie für Fahren unter Alkoholeinfluss. Das bedeutet aber nur, dass man die Klimaanlage bei Hitze auch benutzt oder sonst für Kühlung sorgen muss. Zugluft sollte man nur kurzfristig nutzen, da sie sonst etwa zu Ohrentzündungen führen können.
Beim Parken in der prallen Sonne kann die Temperatur im Fahrgastraum schnell auf 70° C ansteigen. Deshalb sollte man möglichst im Schatten parken und vor dem Einsteigen das Auto durchlüften. Daraus folgt aber auch, Kleinkinder und Tiere nicht im geparkten Auto zurückzulassen.
Scheiben kann man mit reflektieren Pappen/Matten schützen, da dann die direkte Einstrahlung vermindert wird.
Getränke sollten nicht einkalt genossen werden. Kaffee und Tee können durch Förderung der Ausscheidung auch nicht uneingeschränkt empfohlen werden. Am besten sind noch Mineralwasser und besonders warmer Kräutertee.

An heißen Tagen möglichst die Mittagszeit für Fahrten meiden.

Thursday, February 14, 2013

Stau und Verhalten im Stau


Dieser Tage fuhr ich aus der Schweiz nach Deutschland zurück und wurde jäh von einem Stau erwischt. Immerhin waren fünf Autos in einen Unfall verwickelt und ich habe dort eine halbe Stunde mehr gebraucht als üblich wäre. Das war zu verschmerzen. Aber auf der Gegenseite staute sich der Verkehr auf ca. 30 km und da war kein Unfall.

Der ADAC hat sich in der Zeitschrift ADAC Motorwelt 2/2013 dieses Themas angenommen: "Mangelnde Schwarmintelligenz". Es war in meinem Beispiel in der Schweiz ganz genauso. Es bestand eine hohe Verkehrsdichte, denn man wollte in die Wintersportgebiete. Koordiniertes Handeln könnte bei Verlangsamung des Verkehrs helfen, aber dazu kommt es nicht. Die meisten Autofahren wollten hier die Katastrophe anschauen, und schon ist der Stau da. Jeder einzelne, der nun versucht, durch schnelles Anfahren oder Spurwechsel schneller voranzukommen, verlansamt das System noch mehr.

Was können wir daraus ableiten:
1. Nicht Gaffen! Schön auf die eigene Fahrtrichtung schauen.
2. Gleichmäßig fahren.
3. Nicht die Spur wechseln.
4. Reissverschluss, wenn zwei Spuren zusammengeführt werden.

Wie könnte das Leben doch einfach sein! Wie schön könnte man staufrei durch die Landschaft fahren!

Weitere Ideen zur Verkehrssicherheit hatte ich im Oktober 2012 geschrieben; Link: http://rheumatologe.blogspot.de/2012/10/verkehrssicherheit.html

Der ADAC wies noch auf einen Verkehrssimulator hin: www.traffic-simulation.de/ger  



Monday, December 3, 2012

Unfall bei Tempo 240


Bei 240 Km/Std. fand eine Düsseldorferin den Tod. Mit ihrem Audi fuhr sie auf einen Sattelschlepper bzw. unter den Anhänger. „Fast ungebremst schreibt die Reporterin Mira Frenzel“. Ich bin aber der Überzeugung, dass sie versucht hatte zu bremsen, wodurch sich das Fahrzeug vorne absenkte und so unter den Anhänger geriet. Ich fragte mich, warum hatte sie nicht früher gebremst. Vielleicht war sie abgelenkt. Aber wie viel Zeit bleibt bei Tempo 240. Bei diesem Tempo benötigt man für 1 km 15 Sekunden, das entspricht 1,5 Sekunden für 100 m. Nach der Bremswegformel (http://www.fahrschule-123.de/formeln/bremsweg/) benötigt man 576 Meter bei normalem Bremsen und 288 Meter bei Gefahrbremsen.

Die Autobahn ist keine Rennstrecke und 240 Km/Std. ist einfach zu schnell, um zu Gefahren zu erkennen und rechtzeitig zu bremsen. Das hat einer Düsseldorferin das Leben gekostet und das ist sehr bedauerlich.

Link zum Express-Artikel von Mira Frenzel: http://www.express.de/panorama/horror-unfall-auf-a1-duesseldorferin--43--rast-mit-240-in-den-tod,2192,21013884.htm l

Link zum Blog Eintrag Verkehrssicherheit: http://rheumatologe.blogspot.de/2012/10/verkehrssicherheit.html  

Wednesday, October 24, 2012

Verkehrssicherheit


Mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Heute läuft wieder ein Blitzmarathon in Nordrhein-Westfalen, d.h. die Polizei blitzt 24 Stunden verstärkt an vorbekannten, im Internet genannten Stellen (Link: http://www.polizei.nrw.de/website/blitzmarathon/). Kritiker schimpfen über Aktionismus. Ich meine aber, Aktionismus, der hilft die Zahl an Verkehrstoten und –verletzten zu senken, kann so schlecht nicht sein. Heute startet also der dritte Blitzmarathon und Niedersachsen und die Niederlande beteiligen sich. Erste Erfolge werden bereits diskutiert. Die Zahl an Verkehrstoten und –verletzten geht wieder zurück.
Jede Gesellschaft bestimmt, welche Werte ihr wichtig sind. Im Verkehr kann das die Schnelligkeit von A nach B zu gelangen sein oder aber die Zahl an Verkehrstoten gering zu halten. Wer mit 50 km/h durch die Spielstraße donnert, nimmt Schaden an Kindern in Kauf.
Sind solche Zonen, also Spielstraße oder 30 km/h Zone, sinnvoll? Ja, wenn sich dran gehalten wird, aber dann muss man dies auch überprüfen. Stellt man nicht Zeit und Mittel zur Verfügung, um die Überprüfung (Blitzen) durchzuführen, dann muss man andere Lösungen finden. Heilige Kühe z.B. beruhigen den Verkehr enorm. Das wäre natürlich eine drastische Lösung, aber warum nicht Rindviecher auf die Straße lassen, damit die Rindviecher am Steuer langsamer fahren?

Da ich noch bisweilen als Notarzt unterwegs bin, habe ich natürlich ein besonderes Interesse an weniger Verletzten und Toten.
Hier sind ein paar Ideen, wie Verkehr sicherer werden könnte. Die Liste ist nicht vollständig. Vorschläge zur Ergänzung sind willkommen.
# Rücksicht auf andere nehmen
# Keine gewagten Manöver auf der Autobahn
# Nicht rechts überholen
# Geschwindigkeitsbegrenzungen einhalten
# Nicht zu schnell fahren
# Bei Ampel auf Gelb nicht Gas geben sondern bremsen
# Nicht über geschlossene Linien fahren
# Schon gar nicht über geschlossene Doppellinien fahren
# Den Blinker vor Richtungswechsel betätigen (gilt übrigens besonders für Mercedesfahrer)
# In der Spielstraße nur Schritt fahren
# Kein Alkohol am Steuer (weshalb verkaufen Tank- und Raststätten so viel an Alkoholika?)

Nachtrag:
Die Rheinische Post veröffentliche am 25.10.2012 folgende Zahlen (S. B9):
Von Januar bis September 2012 starben auf den Straßen von NRW 73 Menschen weniger als im gleichen Zeitraum 2011. Die Zahl der Schwerverletzten ging um 682 zurück.

Nachtrag:
Heute morgen stoppte der Bus kurz, damit ich in die Straße einbiegen konnte. Das war nett und klug zugleich, denn ich müßte sonst den Bus an der Haltestelle 100 m weiter überholen. So aber wird die Unfallgefahr vermindert.
Auf der Autobahn: ein Lastwagen schert aus, ich bremse ab, und dann läßt mich ein Fahrer auf der dritten Spur hinüber wechseln. Rücksicht im Straßenverkehr. Kommt irendwie gut!
20.11.2012

Nachtrag:
240 km/h muss man auch nicht auf Autobahnen fahren. Gefahren können nicht rechtzeitig wahrgenommen werden und der normale Bremsweg beträgt 588 m.
03.12.2012

17.12.2012
Heute gesehen, jemand macht ohne Nebel seine Nebelleuchte an und brettert mit 120 km/h bei Geschwindigkeitsbegrenzung an mir vorbei.