Wednesday, April 15, 2020

April Sun Haiku 15.04.2020



Magnolia blossoms
The brook murmurs again
Sun baking tiles

Yellow tulips
Yellow narcissus
In between a crow

Last snowflakes
First cherry blossoms
Falling together

Fresh cut lawn
Fresh fallen snow
Cat leaves prints

Nightfall
Trees hiding their shadows
From the fire

Coming back
Nobody greets me
Except the cold house

After hibernating
The bear turns around
Springtime fever

First twittering
Morning still grey
Scent from the tea box

Grey and misty sky
Blossoms in faded colours
Mourners behind hearse

Black treetops
A black crow’s crossing
Tints of morning



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Monday, April 13, 2020

Hochland Rinder in der Eifel



Lieben Sie Rinder? Besonders diese zotteligen Hochland Rinder? Ich hatte schon eine Weile keine mehr gesehen, aber jetzt war es wieder so weit. Ich sah sie aus der Ferne von der L206 und habe sie dann an der Weide besucht, die in der Nähe von Zingsheim liegt. Wahrscheinlich gibt es viele solcher kleiner Bestände, ansonsten hätte ich in die Vulkaneifel fahren müssen.


Zingsheim

In Wikipedia lese ich [1]: „Das Schottische Hochlandrind, Highland Cattle oder Kyloe (schott.-gäl. Bò Gàidhealach „gälisches Rind“) ist eine Rasse des Hausrindes. Sie ist die älteste registrierte Viehrasse (1884).“

Ich gehe viel an Viehweiden vorbei. Die schwarzbunten Rinder kommen häufig an den Zaun, um den Wanderer von Nahem anzusehen. Die Hochland Rinder sind scheuer und weichen erst einmal zurück. So jedenfalls meine Beobachtung.

Diesen Stier hatte ich auf der Südinsel von 
Neuseeland fotografieren können
 

Wer in den südwestlichen Teil der Eifel fahren möchte, kann sich bei Familie Simon eine größere Anzahl von schottischen Hochlandrindern ansehen, die von der Familie seit 1993 gezüchtet werden [2]. Familie Simon lebt in Schwirzheim; das liegt südlich von Stadtkyll und westlich von Gerolstein.


Links:

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Saturday, April 11, 2020

FreitagsGedichte / #KurzLyrik 10.04.2020



Nackt
     erst
Wenn
Wir
Uns
VollStändig
BeKleidet
Haben
Können
Wir
Und
Auch
     Nackt
Fühlen

Im Moor
     löscht
Die
Lichter
Im Moor
Denn
Es
Kommt
Niemand
Sich
Zu
VerIrren
Hier
Wird nur
     Dunkelheit
GeSucht

Über die Zeit
     die Zeit
kennt
Nur
Das Jetzt
Und
Die Ewigkeit
Keinen
Schatten
Oder
HalbSchatten
Denn
Gestern
Und
Morgen
Sind
Der Zeit
     Völlig
Egal

GeSchäftlich / VerSöhnlich
     nimm es
Dem
Tod
Nicht
Übel
Wenn
Er
Einst
Zu
Dir
Kommt
PerSönlich
Hat er
     Nichts
Gegen Dich

SonnenBad
     zwischen
Den
Grauen
WinterWolken
Sind
Blaue
Risse
In
Denen
Die
Sonne
     Baden
Geht

Hinter'm Mond
     am besten
Lebt
Es
Sich
Hinter'm
Mond
Aber
Nur
     Ohne
Internet

Migratorisch
     früh im
Jahr
Sind
Die
Kraniche
UnterWegs
Hat
Sich
Dann
Die
Weite Reise
     Auch
GeLohnt?

Schrödingers Katze
     dieser
UnBestimmte
Taumel
Der
Schmerz
Sein
Könnte
Oder
Freude
So lache
     Doch
Endlich

Ernte im Spiegel
     Niemand
Will
Die
Ernte
Im
Spiegel
EinBringen
Habt
Ihr
Nicht
Das
     Echo
GeHört?


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Wednesday, April 8, 2020

Narzissen im Perlenbachtal



Ich wollte eine Wanderung durch das Perlenbachtal machen, wie schon früher. Ich fuhr ziemlich früh los und dort, wo gewöhnlich kein Parkplatz mehr zu bekommen ist und viele Fahrer die Straße zuparken (Perlenbacher Mühle – oder Höfener Mühle genannt), war mein Auto das einzige, das dort parkte. Der Besuch der Perlenbachtales ist verboten worden.



Das offizielle Schreiben ist doch einigermaßen verworren. Der Aufenthalt auf den Wiesen war meines Wissens noch nie erlaubt. Und was soll der Hinweis zu Ansammlungen und Zusammenkünften auf den Wegen, wenn man sie nicht betreten darf?



Der Perlenbach kommt aus Belgien und wird dort Schwalmbach genannt. Man kann über die Grenze, wenn dort nicht geschossen wird (Truppenübungsplatz Elsenborn) oder wenn es nicht wegen Covid-19 verboten ist. Ich konnte das bereits früher machen. Später heißt er dann Perlenbach und speist die Perlenbachtalsperre.



Ich entschied mich für einen Rundwanderweg, der auch ausgeschildert ist als Klosterweg. Er führt zunächst nach Norden bis etwa zum Beginn der Talsperre. Dort überquert man den Perlenbach in westlicher Richtung und folgt den Wegmarkierungen bis zum Römerparkplatz, wobei man dort die B399 überquert. Der Weg geht weiter in größerer Entfernung zum Rodehof. Bevor man zum Biomilchrastplatz kommt, geht ein Weg nach Osten ab, der mit einem Schild zur Talsperre gekennzeichnet ist. Man kommt an der Einmündung der B399 in die B258 heraus. Dort hält man sich in südlicher Richtung (rechts), überquert die B399 und geht dann über die Staumauer. Danach folgt man dem Weg, der zum Parkplatz zurückführt.


Auf dem Weg sieht man schon Narzissen. Aber eben auch mehr. Verschiedene Wälder, Landwirtschaft und dann der Stausee bilden eine wildromantische Kulisse. Ein paar Steigungen sind zu bewältigen und der Weg wechselt zwischen Wanderpfad, unbefestigten Betriebswegen und Asphaltstraßen.
Das Wasserwerk sieht ein wenig nach einer Kathedrale aus. Ich habe es mir extra angesehen, da die Wandkunst von der Ferne sakral wirkte.



Und über dem See bin ich ein ums andere Mal stehen geblieben. Eine Ruhe war das. Und dann Vogelgezwischer, das Glucksen eines Baches, eine Unke, eine Ente, die auf dem See landete, das Summen von Wildbienen und Hummeln, der Schrei eines Raubvogels.


Der Weg zur Talsperre

 




Jetzt wissen wir, wo ein Teil des 
Toilettenpapiers gelandet ist, 
aber dort gehört es nun wirklich nicht hin




Ich bekomme sicherlich wieder einmal Ärger, weil ich hier Geheimtipps verrate.



Links:

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Sunday, April 5, 2020

Die Wasserburg Berg



Dieser Tage entdeckte ich die Wasserburg Berg.

Berg gehört zu Mechernich und liegt am Übergang zur Eifel. Die gemeinde Berg wurde bereits im Jahr 699 erwähnt, aber die Wasserburg stammt aus dem 12. Jahrhundert. Unterhalb der heutigen Anlage werden Reste einer Burg aus dem 9. Jahrhundert als Hügel im Tal vermutet. 699 schenkte Irmina von Oeren dem Heiligen Willibrord die „villa“ Berg. Im 14. Jahrhundert übernahm das Adelsgeschlecht von Berg die Burg und baute sie zum Rittersitz aus. Im 18. Jahrhundert wurde Freiherrn Clemens August von Syberg zu Eicks Besitzer der Burg Berg und der machte daraus einen Pachthof. Heute besteht die Anlage aus einem freistehenden Burghaus mit Turm und einer nordöstlich vorgelagerten, ehemaligen Vorburg. Die Gräben der Wasserburg wurden allerdings zugeschüttet.


Aktuell wird wird das Anwesen als landwirtschaftlicher Betrieb geführt. Den inneren Teil der Burg kann man nicht besichtigen, da es sich um Privatbesitz handelt. Aber von außen kann man die Anlage betrachten und es lohnt sich.


Wie kommt man dorthin? Über die A1, Abfahrt Wißkirchen (111), weiter auf der B266 in Richtung Kommern, die B66 geht über in die B477, dann fahren Sie in Richtung Eicks, durch den Ort durch nach Floisdorf, fahren Sie durch den Ort durch und dann nach links (südöstlich) in die Vogteistraße, der Straße folgen, über eine Brücke geht es über den Bergbach und dann sind auch schon am Ziel.





Links:

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