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Tuesday, January 13, 2026

Der Shikoku Reiseführer von Patrice Savatier – mehr als eine Buchbesprechung


Der Shikoku Reiseführer von Patrice Savatier [1] kam mir in Vorbereitung einer gemeinsamen Reise unter die Augen. Mein Neffe sagte, er meine, daß dieses Buch mit Hilfe von KI erstellt wurde. Ja, dem kann ich ich mich anschließen und dazu wurde auch noch maschinelle Übersetzung benutzt – aus welcher Sprache auch immer. Die Beschreibung zu dem Buch ist sehr lang, verdächtig lang (ungefähr 3000 Zeichen). Und ich muss zugeben, daß dieser Text gut  geschrieben ist, sogar besser als das ganze Buch. Aber gehen wir zunächst ins Detail.

Manche Menschen lassen sich alle möglichen Dinge über das Internet schicken, z.B. über Amazon. Dieses Buch gibt es nur über Amazon und nicht im Buchhandel, was meine Schwägerin versucht hatte. Amazon hat unter den Angaben zu diesem Buch stehen: „Spitzenrezensionen aus Deutschland“. Ich konnte die von „Jieffeache“ einsehen. „Nicht empfehlenswert!“ steh da, und: „…, unter einem Reiseführer stelle ich mir etwas anderes vor. / Alles in einem, wer wissen möchte was es auf Shikoku zu sehen gibt, der suche besser weiter.“
Mal sehen, ob ich zu einem ähnliche Ergebnis komme.

Ich möchte ein wenig vergleichen. Am liebsten hätte ich einen Lonely Planet Reiseführer Shikoku (
四国), aber den gibt es nicht. Ich hatte gerade nachgeschaut und 17 Reise- und Sprachführer sowie Karten von Lonely Planet gefunden. Anscheinend ist Shikoku doch so verträumt, wie wir uns das träumen. Ich habe gerade einen alten Japan Reiseführer von Lonely Planet [2] gefunden, den ich einmal zu einem groben Vergleich heranziehen möchte. Damals hatte man viel weniger Bilder und Karten in den Büchern.


Gut, es gibt im Savatier Reiseführer einen QR-Code auf eine „interaktive Karte“. Und wo landet man da? Raten Sie nie! Man landet auf Google Maps. Wirkliches Insiderwissen. Ich schließe mich an: „…, unter einem Reiseführer stelle ich mir etwas anderes vor.“

Ich stolperte beim Durchblättern auf der Seite 50 über das Wort Konnektivität, das der Duden so definiert: „Fähigkeit von Betriebssystemen, zwischen einem Rechner und Netzwerken, besonders dem Internet, eine Verbindung herzustellen“ [3]. Im Englischen und Französischen wird der begriff bereits umfassender benutzt. Aber ich habe noch weitere Beispiele, die mich veranlassen, mindestens Teile als Übersetzung z.B. aus dem Französischen anzusehen, vielleicht aus dem Petit Futé? Die maschinelle Übersetzung schrieb: „Willkommen bei Shikoku“ oder „Unterkunftsmöglichkeiten und Speisekulisse“. Korrekturlesen und nachbessern muss man händisch durchführen. Das gilt auch bei der Übernahme von japanischen Zeichen, denn die verändern den Zeilenabstand [4]. Die Zeichen hätten verkleinert werden müssen, sind es aber nicht.

Will ich mich jetzt auf eine inhaltliche Überprüfung einlassen. Nein. Das ist gar nicht notwendig. Das Internet bietet z.B. über die Seite Japan Travel [5] auf Deutsch sicherlich mehr, fundiertere und besser aufbereitete Information. Außerdem gibt es reichlich Bilder, so daß man sich sehr gut für oder gegen die einzelnen Ziele vor Ort entscheiden kann. 

Über Patrice Savatier weiß das Internet herzlich wenig. Es gibt eine Person dieses Namens auf Copains d'avant, die in Ambillou wohnt und 1958 geboren wurde, aber eine Namensgleichheit halte ich für wahrscheinlicher. Amazon gibt auch keine weiteren Informationen. Immerhin werden dort 27 weitere Reiseführer in gleich Aufmachung angeboten. Ich fand auch einige auf Französisch.

Braucht man das Buch Shikoku von Patrice Savatier. Wir gehen in der Regel in den Buchladen in Kall (oder auch in Köln), aber mir gefällt der Laden in Kall [6] besser. Im Buchladen würde man ein Buch wie  Shikoku von Patrice Savatier sofort wieder zurückstellen. Das heißt aber, Bücher, die nur im Internet erhältlich sind, eher zu meiden.


Links und Anmerkungen:
[1] Patrice Savatier: Shikoku Reiseführer. Amazon Distribution, Erfurt 2025. ISBN: 979-8287750299.
[2] Ian L McQueen: Japan, a travel survival kit. Lonely Planet, Hawthorn (Aus) 1989. ISBN: 08644120455.  
[3] https://www.duden.de/rechtschreibung/Konnektivitaet 
[4] Ich benutze hier in meinem Blog viele chinesische und japanische Zeichen und gerne auch noch andere. Da muss ich aber jeden Begriff im Text einzeln verkleinern.
[5] https://www.japan.travel/de/de/shikoku/ 
https://www.japan.travel/brochures/eng/index.php?keyword=shikoku  
[6] Ich habe früher einen genauso guten Laden in Meerbusch Lank besucht, weil ich dort gearbeitet hatte. Den Laden hatte Dorothee von Zittwitz  gegründet, die ich in guter Erinnerung behalten habe. Seit ihrem Tod führt die Tochter den Laden weiter. Der Ladeninhaber in Kall ist fast beim Hochwasser ertrunken und ich bin sehr froh, daß Kirsten und Thomas Pavlik den Laden weiterführen. Beiden Läden wünsche ich weiterhin viel Erfolg.   

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Thursday, January 1, 2026

Haiku on the Mainichi Shinbun (毎日新聞) in 2025

 


Some of my haiku have been published on the Mainichi Shinbun (毎日新聞). The haiku section is edited by Mr. Dhugal J. Lindsay, who started doing this after Mr. Isamu Hashimoto passed away in 2017 [1]. I am very grateful that I could share these haiku in 2025. If you also like to submit haiku to the Mainichi Sjinbun, please do so here [2].

February 13, 2025
the fog
is skating
on thin ice

February 13, 2025 
some fresh snow
not surviving
but the crocus does

May 13, 2025
at the traffic lights 
the fog joins me 
waiting 

June 6, 2025
waves roll 
on and off the cliff 
blooming heather 

June 17, 2025 
the old peach tree
is blooming again
back from hospital

July 7, 2025
rainstorm
on men and plants
all bow

July 25, 2025 
the sparrows discover
the freshly planted peas
must be god's plan

August 13, 2025 
not knowing
the name of the weeds
we tear out

August 26, 2025 
under the apple tree 
watching the tiny apples 
and you 

November 7, 2025 
colored leaves
some are falling
as the fog lifts

November 22, 2025
equinox 
at least day and night 
don't fight 





Links and Annotations:
[1] Isamu Hashimoto, longtime haiku editor for The Mainichi, died at 75 – 
https://mainichi.jp/english/articles/20170719/p2a/00m/0na/002000c 
[2] https://mainichi.jp/english/haiku/ 

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Sunday, February 2, 2025

Kaffee und Tokyo Vice

 


Tokyo Vice ist eine US-amerikanische Fernsehserie [1] und hat eigentlich überhaupt nichts mit Kaffee zu tun. Also eine Abschweifung direkt zu Beginn des Blosposts. Aber Kaffee wird auch getrunken. Allerdings wird mehr Tee (お茶), Bier, Whisky oder besonders Champagner getrunken. Die Serie spielt in Tokyo im Jahr 1999. Da kommen VHS-Kasetten und Musik-Kasetten vor! Und Yakuza (ヤクザ) [2]. Die Serie ist nach 18 Filgen beendet worden. Sie ist hochspannend, aber man muss sich schon auf Japan einlassen können. Das, was sie auszeichnet, macht sie für MAGA-Amerika uninteressant. Schade! Und jetzt kommen wir zum Kaffee, denn ich wollte mir heute schnell eine Tasse  Kaffee aufbrühen und war schon am löslichen Kaffee, aber dann dachte ich … da ist doch noch die Packung mit dem Tassenfilter, den ich aus Japan mitgebracht bekommen hatte.


Manch einer wird sich noch erinnern, daß ich einmal in Argentinien einen Kaffee in Beutel, ja so wie Teebeutel, gefunden hatte [3]. Hier aber packt man einen Filter aus, der in die Tasse gehängt wird und dann gießt man kochendes Wasser darauf. Auf der Vorderseite der Packung steht, daß es sich um einen dunklen Kaffee zum Aufbrühen (深いコケドリップコーヒー) handelt. Auf der Rückseite wird die Handhabung erklärt, auch daß der Kaffee aus Vietnam und Brasilien sowie weiteren Ländern stammt. Für das Hotelzimmer sicher besser als ein Tütchen löslicher Kaffee.


Links und Anmerkungen:
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Tokyo_Vice
[2] Ja, richtig! Das wird im Japanischen in Katakana geschrieben. Und beeilen muss man sich, weil die Serie nur noch bis zum 17.02.2025 in der ARD-Mediathek zu sehen ist.
[3] Coffee - a Remarkable Experience in Argentina
https://rheumatologe.blogspot.com/2015/11/coffee-remarkable-experience-in.html Ach, auch schon über neun Jahre her!

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Saturday, January 4, 2025

LYRIK-Taschenkalender 2014 03. KW 04.01.2024


Michael Braun hat den LYRIK-Taschenkalender 2014 herausgegeben. 17 Dichterinnen und Dichter stellten jeweils zwei Lieblingsgedichte mit Kommentar vor. Von diesen wählte der Herausgeber je ein exemplarisches Gedicht aus und kommentierte es. In diesen Taschenkalender habe ich nun wieder Annotierungen und Assoziationen geschrieben. Vielleicht so ein wenig wie Daniel Spoerris: An Anecdoted Topography of Chance (1966 Something Else Press, New York / Cologne). Diese Annotationen stammen aus den Jahren 2023-2025.

03. KW
Christian Hofmann von Hofmannswaldau: Auff ihre schultern


„schnee kan nicht flammen führen“ -: Fire and Ice, Bogner, bzw. Feuer und Eis [1].

SchwanenGefieder
So weiß wie das SchwanenGefieder
Fiel der Schnee
Dann wurde er blutRot
Nur diese Farbe
Kennt das SchwanenGefieder nicht
Dafür kennt man
Den schwarzen Schwan
So schwarz wie der Tod
Wurde der Schnee dann doch

Der Dichter vergleicht das Weiß der Schulter mit Schnee, Elfenbein, Schwan, Wolle, Alabaster, Lilien. Mit kommt eine Erinnerung an Japan in den Sinn. Zunächst war Weiß die Farbe der Trauer, aber sie symbolisiert ebenfalls Reinheit, Wahrheit, Göttlichkeit, Einfachheit und weitere. Weiß schreibt sich auf Japanisch
und interessant 面白い, wobei Fläche und weiß bedeuten. Im Japanologie-Studium wurde es mit der weiß geschminkten Schulter-Rücken-Partie der Geisha erklärt, die interessant und anziehend ist.

Erst gestern hatte ich, weder an Christian Hofmann von Hofmannswaldau noch an Japan denkend, bei Recherchen zu Zhang Jiuling [2], einem Dichter der Tang-Dynastie, einen Text entdeckt, den dieser aufgezeichnet hatte:
肅肅白羽,穆如清風,縱秋氣之移奪,終感恩於篋中。[Die ehrwürdigen weißen Federn, so ruhig wie die leichte Brise; als die Herbstluft hereinströmt, lege ich sie dankbar in die Schatulle.] Gemeint ist ein Fächer aus weißen SchwanenFedern.
 
 
03. KW
Kommentar: Ron Winkler


Keck -: Ron Winkler formulierte es so: „Die keck schöne, äquilibride Stimmung … .“ Ich nahm vor einem Dreivierteljahr an einem Treffen von Studenten und Dozenten der Sinologie Köln der 1970er / 1980er Jahre teil. Wir versuchten, einen Begriff aus dem Chinesischen zu übersetzen. Keck war eine der Möglichkeiten und uns fiel auf, wie lange wir dieses Wort nicht mehr benutzt hatten. Und kurz da drauf stieß sich auf diesen Kommentar von Ron Winkler. Das Wort „äquilibride“ fand ich nicht. Es ist schon verständlich, aber recht ungewöhnlich. Erinnert mich natürlich an einen Film: Equilibrium [3].

Dichtergespräche im Elysium von Arno Schmidt.

Elysium – Film  mit Matt Damon [4].    

GeHäutet
    das geHäutete
Meer
Liegt
Als
Teppich
Auf
Dem
Land
Niemand
Wirft
Sich
Nieder
Für
Eine Weile
    Gleißt
Der Schnee

Schwäne
    drei Schwäne
Weiß
Ziehen
Furchen
Durch
Den
See
Ihre
Bahnen
Kreuzen
Sich
Nicht
Doch
Auf
Den
Mustern
Der Wellen
    Spiegelt
Sich die Sonne



Links und Anmerkungen:

[1] Feuer und Eis ist ein Sportfilm des Regisseurs Willy Bogner aus dem Jahr 1986. https://de.wikipedia.org/wiki/Feuer_und_Eis
[2] Zhang Jiuling (
張九齡) lebte in der mittleren Tang-Dynastie, wahrscheinlich von 678 bis 740. Unter Kaiser Xuanzong (唐玄宗) war er Kanzler.
[3] Equilibrium ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film von Kurt Wimmer mit Christian Bale, Angus Macfadyen und Emily Watson aus dem Jahr 2002. https://de.wikipedia.org/wiki/Equilibrium_(Film)
[4] Elysium ist ein gesellschaftskritischer US-amerikanischer Science-Fiction-Film mit Matt Damon und Jodie Foster aus dem Jahr 2013. https://de.wikipedia.org/wiki/Elysium_(2013)   

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Friday, January 3, 2025

Haiku on the Mainichi Shinbun (毎日新聞) in 2024


Some of my haiku have been published on the Mainichi Shinbun (毎日新聞). The haiku section is edited by Mr. Dhugal J. Lindsay, who started doing this after Mr. Isamu Hashimoto passed away in 2017 [1]. I am very grateful that I could share these haiku in 2022. If you also like to submit haiku to the Mainichi Sjinbun, please do so here [2].

January 16, 2024
bare reeds
sticking out of the snow
thinking of dad

February 16, 2024
in the rain
still standing upright
the weeping snowman

April 16, 2024
already
the cranes return
but not the dead

May 8, 2024
in the dull twilight
the peach blossoms still glow --
retirement

May 16, 2024
fresh sprigs
on the cut down elder bush
and kids laughing

June 19, 2024
constant rain
of the wisteria flowers
on a sunny day

July 18, 2024
wind driven clouds
the trees bend back and forth
I simply sit

August 19, 2024

just enough sun
not to drown
in the rain

September 27, 2024
dementia --
footprints on the beach
all washed away

October 23, 2024
ripe blackberries
cicadas keep chirping
but granny's gone

November 23, 2024
foliage colors
changing to sepia
our family portrait




Links and Annotations:
[1]Isamu Hashimoto, longtime haiku editor for The Mainichi, dies at 75 –
https://mainichi.jp/english/articles/20170719/p2a/00m/0na/002000c
[2] https://mainichi.jp/english/haiku/


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Thursday, September 19, 2024

„Eine Einladung zum Tee“ - ein Tee-Buch von Mariko Takagi



Wieder einmal ist ein Buch über Tee in meinem Besitz gelangt. Es handelt sich um „Eine Einladung zum Tee“ [Die schönsten Dinge im japanischen Alltag] von Mariko Takagi [1]. Auf dem Titelblatt findet sich ein Satz auf Japanisch: お茶でもいかが? [Ocha demo ikaga?] Und den übersetz ich mal kurz hier: „Wie wäre es mit etwas Tee?“ Das Buch ist insgesamt mit allerlei japanischen Begriffen ausgestattet, häufig auch in japanischen Zeichen – Kanji, Hirangana oder auch Katakana –, aber bisweilen auch nur mit der Umschrift; trotzdem: das macht das Buch sehr nützlich, jedenfalls wenn man etwas über japanischen Tee erfahren will und dann mit solchen Begriffen weiter operieren kann. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Das Buch ist ohne Fotos, aber mit sehr vielen Grafiken gestaltet. Die Exemplare sind numeriert, ich habe die Nr. 280 von 1000. Es ist 2010 erschienen, also schon vor einer Weile, aber ich habe es eben erst  bekommen. Gut, nun hab ich sehr viele Vorschußlorbeeren vergeben, aber einige Kleinigkeiten gibt es doch zu bekritteln.

Ab S.10 können wir über die Geschichte nachlesen und zwar wird die Teegeschichte zwischen China, dann zwischen Japan und China und schließlich zwischen Japan sowie China und die Welt aufgeteilt. Das ist eine sinnvolle  Einteilung, wenn man ein Buch über Tee in Japan schreibt. Im chinesischen Teil ist ein gewisser Kaiser Chen Nung in den Text geraten, der, wie ich schon einmal ausgeführt habe, Shen Nong (
神農) heißt und es gar nicht so klar ist, ob das nun wirklich Tee war. Es wird häufig vermutet, aber es ist eigentlich nur eine bittere Pflanze. Shen Nong, der im Jahr 2737 v. Chr. nach einer Legende den Tee entdeckt haben soll, wird deshalb gerne angeführt und prinzipiell darf man das auch, wenn man es im Sagenbereich läßt. Mehr als bitteres Gemüse ist allerdings nicht nachzuweisen. Wenn man sehr alte chinesische Texte liest, dann begreift man schnell, daß man dort ziemlich sicher Tee nicht finden wird. Diese Texte sind dann bis etwa 3300 Jahre alt (Shang-Dynastie / 商朝) und finden sich auf Orakel-Knochen. Da gab es noch kein Zeichen für Tee [2].
Das Zeichen
wurde erst in der Tang-Dynastie etabliert und landesweit akzeptiert, denn bis dahin wurden , , oder verwendet.  Es wird vermutet, daß mit dem Zeichen 荼 (tú) nicht nur Saudistel, Chicorée und im  weiteren auch Tee bezeichnet wurde. Im Kangxi Wörterbuch wird die Erklärung „bitteres Gemüse“ (苦菜) aufgeführt; mit 苦菜 wird heute Sonchus oleraceus (Gemüse-Gänsedistel) bezeichnet [3].

Auf S. 12 wird Marco Polo die Erstbeschreiung von Tee im Westen zugeordnet. Ich hatte einmal versucht, dies nach zu verfolgen, denn in seinem Reisebericht wird Tee nicht erwähnt [4]. Marco Polo ist mehr an Orten und Gebäuden  interessiert, selten schreibt er über Pflanzen wie etwa über Rhabarber und Ingwer im 75. Kapitel [5].
Für 1641 wird ein niederländischer Arzt (Dr. Nicolas Direks) angeführt, den ich quellenmäßig nicht ausfindig machen konnte. Für 1684 wird ein Tee-Anbau auf Java postuliert. Das kann nicht stimmen, denn erste Versuche werden zwar auf Beginn des 18. Jahrhunderts datiert, zum Anbau kam es aber erst ab 1826 [6].  Indonesien war allerdings schon weitaus früher Handelsplatz für Tee aus China und Japan (unter holländischer Kontrolle).

Ab S. 24 werden die Teesorten in einer sehr schönen Übersicht gezeigt und im weiteren Verlauf einzeln dargestellt. Es werden die Gegenstände beschrieben, die man in Japan benutzt – hier hätte ich allerdings gerne die japanischen Begriffe nicht nur in Umschrift gesehen.

Für die einzelnen Teesorten wird angegeben, wieviel Tee und Wasser, in welcher Temperatur, man benötigt, wie lange der Tee ziehen soll und wie oft man ihn verwenden kann (Aufgüsse) [7].

Wasserhärte und pH-Wert kann man nicht pauschal für Japan und Deutschland angeben, die sind lokal unterschiedlich. Da muß man ausprobieren, wie es sich auf den Tee auswirkt. Ich habe mich schon früher mit dem Problem des Wassers beschäftigt [8]. Wenn man sich einmal die stillen Wässer in der Datenbank ansieht, dann findet man schon geeignetes Wasser, aber auch viele, die zu hart sind [9], so daß die Empfehlung von Frau Takagi, stilles Wasser zu nehmen zu pauschal ist.

Auf S. 74/75 werden gesundheitliche Vorzüge und Wirkungen aufgeführt. Also ich halte Tee ebenfalls für gesund, aber die Angaben hier sind Wunschdenken. Man müßte literweise grünen Tee trinken, um eine nenenswerte Menge an Vitamin C einzunehmen [10].
Prinzipiell nehmen wir nicht genügend Antioxidantien zu uns und Tee kann uns dabei helfen, mehr zu uns zu nehmen, aber gesicherte Erkenntnis zum gesundheitlichen Nutzen fehlen immer noch, wobei an dieser Stelle jedoch kräftig geforscht wird [11].  
Teein und Koffein sind keine verschiedenen Wirkstoffe, sondern beides ist 1,3,7-Trimethylxanthin, also Coffein; Teein ist eine veraltete Bezeichnung, die man gebrauchte, als man es nicht besser wußte.

Insgesamt aber ist das Buch deutlich besser als 90% der Bücher über Tee, die ich gelesen habe, herzlichen Glückwunsch!



Links und Anmerkungen:
[1] Mariko Takagi: Eine Einladung zum Tee. [Die schönen Dinge im japanischen Alltag]. ‎ form + zweck, Berlin 2010. ISBN: ‎ 978-3935053273.
[2] Das kann man hier nachlesen: Seit wann wird Tee in China getrunken? https://rheumatologe.blogspot.com/2022/07/seit-wann-wird-tee-in-china-getrunken.html
[3] Genauer unter: Tee und einige Aspekte aus Sinologie und Linguistik
https://rheumatologe.blogspot.com/2022/04/tee-und-einige-aspekte-aus-sinologie.html
[4] https://rheumatologe.blogspot.com/2022/04/allgemein-zugangliche-informationen-zum.html  
[5] https://www.gutenberg.org/files/12410/12410-h/12410-h.htm#CHAPTER_LXXV1 “In the mountains belonging to this city, rhubarb and ginger grow in great abundance; ...”
[6] https://www.teeverband.de/alles-%C3%BCber-tee/tee/tee-anbaul%C3%A4nder/indonesien/gebiete/ „Der Teeanbau begann 1826 auf Java. Die ersten Teepflanzen, die hier angepflanzt wurden, kamen aus Japan und China.“
[7] Ich erinnerre mich an einen Krimi mit Robert Atzorn (Serie Nord Nord Mord), in dem zu Tee auch immer Menge und Wassertemperatur sowie Zeitangabe erfolgten.
[8] Tee und das richtige Wasser https://rheumatologe.blogspot.com/2021/09/tee-und-das-richtige-wasser.html  sowie: Tee in Ostfriesland https://rheumatologe.blogspot.com/2022/02/tee-in-ostfriesland.html
[9] http://wasserdatenbank.de/
[10 Grüner Tee und Vitamin C
https://rheumatologe.blogspot.com/2021/09/gruner-tee-und-vitamin-c.html
[11] Tee und Antioxidantien https://rheumatologe.blogspot.com/2021/11/tee-und-antioxidantien.html


 
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Thursday, April 18, 2024

Das WinzHaus – Ein Abstecher nach Ostasien



Kapitel 11 – Ein Abstecher nach Ostasien

Wer eine Hütte baut, fängt nicht mit dem Strohdach an. [2]



China
Ich hatte 1991 die Gelegenheit, die DichterKlause des Tang-Dichters Tu Fu (
杜甫) in Chengdu (成都市) zu besuchen [3]; die chinesische Bezeichnung 杜甫草堂 bedeutet Strohhütte von Du Fu [4]. Die Fotos von damals sind schlecht. Aber viel schwerwiegender ist mein geringfügiges Interesse an Du Fu damals gewesen. Ich war einfach mehr an Dichtern wie Li Bo (李白), Han Shan (寒山), Wang Wei (王維) oder Meng Haoran (孟浩然) interessiert. Immerhin gehörte aber dieses Erlebnis auch zu den Bruchstücken, die jetzt zum Projekt WinzHaus geführt haben. Fast alle Dichter der Tang-Zeit waren auch kaiserliche Verwaltungsbeamte. Bei dieser Art von Bildung mußte man viele Prüfungen durchlaufen und wurde dann mit einem Posten belohnt. Vielleicht haben verschiedene dieser Dichter auch Rückzugsorte gebraucht, um ihre dichterische Kreativität zu fördern oder Abstand vom Alltagsgeschäft zu bekommen, aber es wäre falsch anzunehmen, daß nun jeder Dichter so eine Strohhütte gehabt hätte. Oftmals findet man aber in späteren Jahrhunderten noch, daß eine Studierstube mit dem Namen Bambushütte oder ähnlich belegt wird. Die strohgedeckte Hütte von Du Fu lag etwas außerhalb von Chengdu, denn die Stadt war damals zwar schon Großstadt mit schätzungsweise 100-200.000 Einwohnern, aber das ist mit den etwa 8 Mill. Einwohnern heute kaum zu vergleichen. ür die damaligen Städter lag es aber schon in der Wildnis, aber doch nicht so abgeschieden, daß man ihn nicht hätte besuchen können. Ich stelle es mir so ähnlich wie das Holzhaus von Henry David Thoreau am Walden Pond [5]. Das war nicht so fürchterlich weit weg, aber es bedurfte eines Angangs des Besuchers, dorthin zu kommen. Du Fu  lebte die letzten vier Jahre seines Lebens dort und er war eine sehr kreative, denn etwa 240 Gedichte werden dieser Zeit zugeschrieben. Hier möchte ich einen Auszug aus dem dritten Teil der neun Vierzeiler zitieren und übersetzen, die Du Fu im zweiten Jahr dort geschrieben hat [6]:
熟知茅齋絕低小,
江上燕子故來頻。
Ich weiß, meine strohgedeckte Hütte ist klein und niedrig,
Aber die Schwalben vom Fluß besuchen sie von alters her.




Die taiwanesische Pop-Sängerin Su Rui (蘇芮) hatte schon zu Beginn ihrer Karriere die Großstadt mit den bedrohlichen Hochhäusern thematisiert; beispielsweise in dem Lied 一样的月光 [7]. Später veröffentlichte sie eine Interpretation des Liedes Schneckenhaus (蝸牛的家) von Zheng Zhihua (鄭智化). In dem Lied wünscht sie sich ein Schneckenhaus:
給我一個小小的家蝸牛的家
Gebt mir ein winziges Heim, ein Schneckenhaus [8]
In diesem Lied ist von dichtgedrängten Hochhäusern, überfüllten Straßen und Immobilienpreisen wie auch von Ängsten und Schutzbedürfnissen die Rede. Das soll ein Schneckenhaus / Apartment lösen, es „muß nicht groß sein“.



Korea
Zu Korea kann ich nicht viel sagen, obwohl ich 2011 Nord-Korea für etwas über zwei Wochen besucht habe. Da war allerdings die sozialistische Megalomanie einer der Besichtigungsschwerpunkte. Kleine Hütten waren nicht vorgesehen. Doch halt, ich komme noch drauf! Die vielen kleinen Tempel etwa fielen dem sozialistischen Ikonoklasmus zum Opfer und Korea hat eine wesentliche buddhistische Tradition. Das mag man in Japan vielleicht nicht gerne hören, aber ohne Korea wäre der Zen-Buddhismus erheblich in seiner Entwicklung gestört worden. Kim Il Sung hatte selbst eingreifen müssen, damit noch Reste des buddhistischen Erbes physisch überleben konnten [9]. Interessanterweise ist es nun das Geburtshaus von Kim Il Sung, das uns in den einzelnen Teilen strohgedeckte Dächer zeigt.



Japan
Kisho Kurokawa hatte mich mit seinem Buch [10] zum Nachdenken über Rikyus Teehaus angeregt. Aufmerksame Leser könnten das Fehlen von Atikeln zur japanischen Teezeremonie (cha no yu –
茶の湯) auf diesem Blog bemerkt haben. Das hat den einfachen Grund, daß ich früher Seminare von  Franziska Ehmcke besucht hatte, die ein sehr schönes Buch mit dem Titel „Der japanische Tee-Weg“ veröffentlich hat. Da kann ich nun gut drauf verweisen. Rikyu bzw. Sen no Rikyu (千利休) [12] ist eine der wesentlichen Figuren in der Geschichte des Tee-Weges (茶道) [13]. Er hatte das ästhetische Konzept der Einfachheit, des Wabisabi (侘寂) geprägt. „Der bemooste Fels, das grasbewachsene Strohdach, die knorrige Kiefer, der leicht berostete Teekessel, das und Ähnliches sind die Symbole dieses Schönheitsideals.“ [14] Der Teeraum Rikyus ist in den Büchern von Kisho Kurokawa und Franziska Ehmcke beschrieben, etwas großformatiger bei Kurokawa.
Ich habe selbst nur die Teehäuser von Shogunen in Tokyo fotografiert. Die haben dann bereits die Größe einer Villa, trotzdem sind sie sehr viel bescheidener als die Paläste und gehören somit hierher.




1973 besuchte ich Japan zum ersten Mal und bin bei einem deutschen Freund untergekommen, da sein chinesischer Untermieter und seine Freundin gerade nicht da waren. Es gab in dieser Wohngeminschaft ein Küche/Eßzimmer mit Dusche und Toilette. Er bewohnte einen Raum mit drei Tatami (畳/たたみ) und der Untermieter den Raum mit zwei Tatami; eine Tatami mißt etwa 180x90 cm. Es war schon damals schwierig eine größere Wohnung in Tokyo zu bekommen und auch eine kleine Wohnung war teuer. Über das Fromat Schneckenhaus (蝸牛的家) hatte ich damals noch nicht nachgedacht.

20 Jahre später fiel mir ein Kapselhotel in Tokyo auf. Mittlerweile nennt man sie  in Deutschland auch als Schließfach- oder Wabenhotels, so jedenfall der Hotelführer für Kapselhotels in Japan [15].
Die Tür dazu kann man übrigens nicht verriegeln. Als Größe darf man sich Höhe und Breite mit jeweils 1 m und Tiefe mit 2 m vorstellen. Bisweilen ist Fernsehen vorhanden. Gepäck bewahrt man in einem wirklichen Schließfach auf. Übrigens reisen Japaner im Land anders. Sie reisen in der Regel für eine kürzere Dauer und damit auch mit weniger Gepäck. Es gibt neben der Kapsel noch  Aufenthaltsräume, Duschen, Toiletten, Waschräume, so daß die Kapsel nur zum Schlafen oder Rückzug gedacht ist.

Ist das noch zu toppen? Aber sicher! Die 8 m² Wohnung in Tokyo. Allerdings ist die Wohnung sehr hoch, so daß ein Bett oberhalb der Wohn-, Küchen- und Badbereiche auf einer Plattform eingerichtet wurde – ich kenne so etwas noch als Hängeboden in Altbauwohnungen in Berlin. Dem Bericht nach beträgt die Miete 600 $ [16]. Autsch!

Zusammenfassend bringt uns Ostasien interessante Aspekte zu Miniaturisierung, Schlichtheit, Wünschen, Nutzungsmöglichkeiten von Wohn-, Arbeits- und Kreativräumen. Der meditative Aspekt wird auch noch zu sondieren sein.



Links und Anmerkungen:
[1] Hinweise auf das Projekt finden sich in der Einleitung: https://rheumatologe.blogspot.com/2024/01/das-winzhaus-einleitung.html
[2] Sprichwort https://www.gutzitiert.de/
[3] Du Fu Thatched Cottage https://en.wikipedia.org/wiki/Du_Fu_Thatched_Cottage – Thatched Cottage läßt mich an die Isle of Wight denken oder an Käse.
[4] Man könnte sie auch Reetdachkate nennen, aber das führt jetzt ins Norddeutsche; ich werde auf die Reetdachkate später noch eingehen.
[5] Das WinzHaus – Zen und Walden https://rheumatologe.blogspot.com/2024/02/das-winzhaus-zen-und-walden.html  
[6]
絕句漫興九首、其三 aus der Kompilation Sämtliche Tang-Gedichte (全唐詩), zitiert nach: https://baike.baidu.hk/item/%E7%B5%95%E5%8F%A5%E6%BC%AB%E8%88%88%E4%B9%9D%E9%A6%96/10748869  [7] Derselbe Mond 一样的月光 / #百萬點閱金曲 #蘇芮
1983年,電影《搭錯車》主題曲
https://www.youtube.com/watch?v=ufAtOoMazjw  
[8] Schneckenhaus 
蝸牛的家 / 蘇芮《東方快車謀殺案》專輯 / 1989年 - https://www.youtube.com/watch?v=2XJuKiXqXJU  
[9] Buddhist Temples https://rheumatologe.blogspot.com/2011/10/buddhist-temples.html
[10] Kisho Kurokawa: Intercultural Architecture. The Philosophy of Symbiosis. Academy Editions, London 1991. ISBN: 185490-036-6.
Das WinzHaus – Einleitung https://rheumatologe.blogspot.com/2024/01/das-winzhaus-einleitung.html
Das WinzHaus – Architektur – erste Annäherung
https://rheumatologe.blogspot.com/2024/01/das-winzhaus-ruckzugsorte_31.html
[11] Franziska Ehmcke: Der japanische Tee-Weg. Bewusstseinsschulung und Gesamtkunstwerk. Dumont, Köln 1991. ISBN 3-7701-2290-9.
Franziska Ehmcke (geb. 1947 in Hamburg) ist eine deutsche Japanologin, die Leiterin der Abteilung Japanologie am Ostasiatischen Seminar in Köln gewesen ist. Sie ist mittlerweile emeritiert. https://de.wikipedia.org/wiki/Franziska_Ehmcke
[12] Sen no Rikyū (
千利休https://de.wikipedia.org/wiki/Sen_no_Riky%C5%AB
[13] Die japanische Aussprache von
茶道 – sado – erzeugt im Westen eine falsche Assoziation.
[14] Wabi-Sabi (
侘寂) https://de.wikipedia.org/wiki/Wabi-Sabi  
[15] https://www.gotokyo.org/de/story/guide/a-guide-to-capsule-hotels-in-japan/index.html
[16] https://www.youtube.com/watch?v=_945t_YIAcU Anfang der 5. Minute geht es los, aber die anderen Tiny Houses sind auch interessant.
[17] Da die Mieterin Ausstralierin ist, könnte es sich auch um A$ handeln.

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Sunday, December 31, 2023

Haiku on the Mainichi Shinbun (毎日新聞) in 2023

 


Some of my haiku have been published on the Mainichi Shinbun (毎日新聞). The haiku section is edited by Mr. Dhugal J. Lindsay, who started doing this after Mr. Isamu Hashimoto passed away in 2017 [1]. I am very grateful that I could share these haiku in 2023. If you also like to submit haiku to the Mainichi Sjinbun, please do so here [2].


January 17, 2023
the scarecrow
is back in the shed
not asking for tea

February 16, 2023
out of the forest
the deer and I
both surprised

March 7, 2023
sudden snow
the black sheep
already looks white

April 1, 2023

hoarfrost
stiffening the barberry bush
and auntie's knees

April 8, 2023

at the traffic lights
some snowflakes join me
waiting

April 26, 2023

poor daisies
out in the cold
letting the cat in

May 6, 2023

drab morning
dandelions, daisies and I
sleep another turn

May 24, 2023
dark clouds
moving quickly like myself
before the rain

September 18, 2023
too windy
outside
for the wind chimes

October 11, 2023
this morning
still clings to the grass
in a few drops

October 21, 2023
late summer rain
the leaves learn
to cling to each other

November 10, 2023
gardening
thank you rain
for the break

December 11, 2023
autumn gales
the reeds bend backwards
but we bend forwards

December 29, 2023

first cranes
heading south
I order diesel





Links and Annotations:

[1]Isamu Hashimoto, longtime haiku editor for The Mainichi, dies at 75 –
https://mainichi.jp/english/articles/20170719/p2a/00m/0na/002000c
[2] https://mainichi.jp/english/haiku/


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Tuesday, September 26, 2023

Die Gärten Kyotos im Wandel der Jahreszeiten – eine Ausstellung im Japanischen Kulturinstitut in Köln


Die Ausstellung von Farbfotografien „Die Gärten Kyotos im Wandel der Jahreszeiten“ von Mizuno Katsuhiko ist um den Kyoto-Tag am 14. Oktober 2023 herum gruppiert worden. Sie wurde gerade eröffnet und kann noch über den Kyoto-Tag hinaus besucht werden (25.09.2023 – 31.10.2023).

Ich habe früher im Nebenfach Japanologie studiert und bin dabei auch das erste Mal nach Japan gereist (1975). Seit dieser Zeit interessieren mich die Gärten, wobei ich die meisten Gärten in Kyoto und Tokyo, aber auch Gärten im Landesinneren besuchen konnte. Die beiden Bilder hier stammen von einem Besuch im Jahr 2013; sie sind längst nicht so schön wir die von Herrn Mizuno, aber auf diese Bilder habe ich kein Copyright.

Aktuell war das Interesse bei mir wieder größer, weil einer meiner Brüder nebst Schwägerin eine Reise nach Japan planen. Ich hatte in der 1990iger Jahren bereits das Buch von Günter Nitschke [1] gelesen. Besonders aber hatte mich das Buch von Nakata Akira fasziniert. Das alles war eine gute Vorbereitung, aber eigentlich braucht es die gar nicht.



Man kann sich die Ausstellung einfach anschauen und die Bilder wirken lassen. Sie sind im Erdgeschoss und im zweiten Stockwerk zu sehen. Die Jahreszeiten sind jeweils in Sumi-e Kanji (墨絵漢字) angegeben – also in japanischen Zeichen, die virtuos mit dem Pinsel geschrieben wurden. Da es sich um eine Wanderausstellung handelt, die bereits früher in Köln war (da haben Bruder und Schwägerin sie bereits gesehen), aber auch schon 2008 am Japanischen Kulturinstitut zu sehen war, gibt es auch noch eine Broschüre [2], die damals gedruckt worden war. Die Autorin war Irmtraud Schaarschmidt-Richter, die eine ausgewiesene Kennerin japanischer Gärten war [3].

Über den Fotografen Mizuno Katsuhiko (
水野克比古) ist leider auch auf Japanisch nur wenig im Internet zu erfahren, denn immerhin gibt es 140 Buchveröffentlichungen von ihm. Die meisten sind zu seiner Heimatstadt Kyoto. Wir erfahren, daß er 1941 geboren wurden und schon früh mit der Fotografie begonnen hat. Und aus den mir bekannten Veröffentlichungen läßt sich schließen, daß er sich für Wandel interessiert. Herr Mizuno hat sich „seit 1969 in seiner künstlerischen Arbeit auf die Stadt Kyoto und ihre klassische Kultur spezialisiert. Im Jahr 2000 hat Mizuno in Kyoto eine eigene Photogalerie eröffnet, ...“. Am meisten erfährt man noch aus einem Interview, das zusammen mit seiner Tochter Kayu, ebenfalls Fotografin, geführt wurde; es ist auf Englisch veröffentlicht worden [4].

Der Beginn der japanischen Gartenkunst liegt über 1000 Jahre zurück. Besonders hervorgetan hat sich Kyoto, wo sich seither sakrale wie profane Gärten finden. Wichtig waren seit der Frühphase bereits die Teichgärten, später folgten die Trockengärten. Nach den Gärten die eher dem Genuß von Landschaft dienten, kamen Teegärten oder die auch in Deutschland bekannten Steingärten [5], die einem kontemplativen Anspruch genügen.



Ausstellung:
Die Gärten Kyotos im Wandel der Jahreszeiten – Fotografien von Mizuno Katsuhiko
Ort: Japanisches Kulturinstitut (JapanFoundation), Universitätsstraße 98, 50674 Köln
Dauer: 25.09.2023 – 31.10.2023
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 09:00–13:00 und 14:00–17:00 Uhr, Samstag: 13:30–17:00 Uhr, Sonntag: geschlossen




Links und Anmerkungen:
[1] Günter Nitschke: Japanische Gärten. Benedikt Taschenverlag, Köln, 1993. ISBN: 3822896063.
[2] Nakata Akira (
中田昭 - Photograhper) Tamayo Samejima (鮫島圭代 - English translation): 日本の庭京都 - Japanse Gardens Kyoto). PIE International Ltd., Tokyo 2019. ISBN: 978-4-7562-5217-3.
[2] Die Gärten Kyōtos im Wandel der Jahreszeiten. Photos von Mizunno Katsuhiko. Einführungstext und Legenden von Irmtraud Schaarschmidt-Richter. Herausgeber: Japanisches Kulturinstitut Köln 2008.
[3] Irmtraud Schaarschmidt-Richter (1927-2009) war eine deutsche Germanistin sowie fundierte Kennerin japanischer Kunst, z.B. „Der japanische Garten - ein Kunstwerk“, Buchveröffentlichung aus dem Jahr 1979.
[4] Mizuno Katsuhiko and Kayu: Father and daughter photographers – An interview by John Einarsen, excerpted from KJ70 (Kyoto Lives, 2008)  https://www.kyotojournal.org/kyoto-interview/mizuno-katsuhiko-and-kayu-father-and-daughter-photographers/   
[5] Zen in the Art of Japanese Rock Gardens - https://rheumatologe.blogspot.com/2017/08/zen-in-art-of-japanese-rock-gardens.html
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Monday, October 17, 2022

Altargesteck am 16.10.2022 – 18. Sonntag nach Trinitatis

 



Das Kernthema des 18. Sonntags nach Trinitatis ist die Frage, wie man das ewige Leben erlangen könne [1]. Der Wochenspruch greift das Thema auf: „Dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe." [2] Und in der Evangelienlesung wird es deutlich, denn ein reicher, aber gottesfürchtiger Mann kommt zu Jesus und stellt ihm die Frage. Es stellt sich heraus, daß er die Voraussetzungen für das ewige – fast erfüllt, aber Jesus sagt: „Eines fehlt dir. Geh hin, verkaufe alles, was du hast, und gib’s den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben, und komm, folge mir nach!“ [3] „Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme.“ [4] Da waren die Jünger geschockt, wie man heute sagen würde. Aber Jesus beruhigt sie: „Bei den Menschen ist's unmöglich, aber nicht bei Gott; denn alle Dinge sind möglich bei Gott.“

Der Predigtext behandelt eine Stelle aus dem Epheserbrief, der zwar zu den Paulusbriefen zählt, aber wahrscheinlich von einem seiner Schüler stammt. Es geht um „Das Leben im Licht“ [5]. Zwei Aspekte scheinen mir wichtig: „und kauft die Zeit aus“ und „sauft euch nicht voll Wein“. Das eine geht in Richtung carpe diem (Nutze den Tag) und das andere geht um das exzessive Trinken von Alkohol bzw. Drogenmissbrauch. Im ersten Brief an Timotheus warnt Paulus ih vor zu viel Wein, aber andererseits sollte er nicht nur Wasser, sondern auch etwas Wein wegen der Gesundheit trinken. Wie weise!

Wir tranken auch Wein, nur sehr wenig – beim Abendmahl im Kelch des Heils. Nach dem Gottesdienst tranken wir im angrenzenden Nebenraum, denn das Gemeindezentrum und der Gottesdienstraum bilden eine Einheit, Kaffee. An der Wand sah ich Malereien der Konfirmanden, die mich sehr beschätigt hatten, denn neben biblischen Szenen hatte sie auch einen Teil des Farbholzschnitts „Die große Welle vor Kanagawa“ (神奈川沖浪裏  Kanagawa oki nami ura) von Katsushika Hokusai (葛飾北斎 1760-1849) [6] nachgemalt. Ich zeige hier das Bild, das ich von einem japanischen Freund geschenkt bekommen habe. Ich sah eine meterhohe Nachbildung, als ich das erste Mal nach Japan kam und zwar bei der Ankunft am alten internationalen Flughafen Haneda [7]. Ich hatte es sofort in mein Herz geschlossen.

Das inspirierende Altargesteck der Ev. Trinitatis-Kirchengemeinde Schleidener Tal in der Kirche von Kall kann schwerlich das ewige Leben symbolisieren, eher das Gegenteil, aber trotzdem ist es schön gestaltet, ohne abzulenken.





Inspiriert vom täglichen Blumenstrauß
auf einem Fahrrad von Ai Weiwei (艾未未).


Links und Anmerkungen:
[1] https://www.kirchenjahr-evangelisch.de/article.php#1066
[2] 1. Joh 4,21
[3] https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/lesen/LU17/MRK.10/Markus-10 Mk 10,17–27
[4] Mk 10,23 Ich war immer der Meinung, daß es „das Nadelöhr“ heißen müsse, denn es sollte ein kleines Tor in Jerusalem gegeben haben, durch das kein Kamel aufrecht paßte. Aber ich habe gerade recherchiert (klingt beseer als bei Wikipedia nachgeschaut) und da steht, daß es sich um eine Fehlübertragung aus dem Griechischen handelte. „Das Wort κάμιλος (kamilos, dt.: „Schiffstau“, „Seil“) sei wegen der im Itazismus gleichen Aussprache fälschlich als κάμηλος (kámêlos; dt.: „Kamel“, „Karawane“) verstanden worden“. So ist es sinnvoll. https://de.wikipedia.org/wiki/Gleichnis_vom_Nadel%C3%B6hr
[5] https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/lesen/LU17/EPH.5/Epheser-5 Eph 5,15–20
[6] Die große Welle vor Kanagawa (jap. 神奈川沖浪裏 Kanagawa oki nami ura), eigentlich Unter der Welle im Meer vor Kanagawa, ist der Titel eines Farbholzschnitts im Ukiyo-e Stil des japanischen Künstlers Katsushika Hokusai.
Die große Welle vor Kanagawa – https://de.wikipedia.org/wiki/Die_gro%C3%9Fe_Welle_vor_Kanagawa
Katsushika Hokusai – https://de.wikipedia.org/wiki/Katsushika_Hokusai
36 Ansichten des Berges Fuji – https://de.wikipedia.org/wiki/36_Ansichten_des_Berges_Fuji 
[7] Der alte internationale Flughafen von Haneda wurde von Narita abgelöst. Später wurde der Flughafen Haneda ausgebaut, er ist jetzt der fünfgrößte Flughafen der Welt. Beide Flughäfen sind nun für den internationalen Verkehr ausgebaut. https://de.wikipedia.org/wiki/Flughafen_Tokio-Haneda und https://de.wikipedia.org/wiki/Flughafen_Tokio-Narita  

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Thursday, September 29, 2022

Natto – einige Fragen und auch Antworten

 



Ich bin schon seit geraumer Zeit Natto-Esser, wie ich z.B. vor zwei Jahren hier mitteilte [1]. Ich schrieb u.a.: „Was ist nun Natto? Natto [Fußnote im Original] oder besser Nattō (納豆 oder なっとう) stammt aus Japan. Würde man die Hiragana (Silbenschrift) transkribieren, hätte man na-tsu-to-u, aber das würde ziemlich sicher falsch ausgesprochen werden, denn wer weiß schon, dass tsu das t von to verdoppelt und u das o längt?! Gekochte Sojabohnen werden mit einem Bakterium beimpft. Wenn das Natto reif ist, zieht es klebrige Fäden, ja wie Spinnfäden. Natto ist das Lebensmittel mit dem höchsten Gehalt an Vitamin K2 und zwar Menachinon-7. Unsere Darmbakterien produzieren übrigens genügend Vitamin K. Mir schmeckt Natto, ...“.

Dieser Aufkleber ist sicherlich in Japan anstatt über den deutschen üeber den englischen und französischen Text geklebt worden.

Deshalb kann man sich auch den Originaltext ansehen.


Außer Vitamin K enthält Natto noch viel mehr. Es ist eine reiche Quelle an Spermidin bzw. Polyaminen, worüber man sich auch hier im Blog informieren kann [2].
Jetzt las ich: "Übrigens: Obwohl Natto als vegan-vegetarisches Gericht gilt, enthält die beigelegte Dashi-Sojasauce klassischerweise Fisch. Um es also in eine vegane Ernährung einzubinden, solltest du diese Sauce durch „normale“ Sojasauce ersetzen." [3] Und so hatte ich es auch lange Zeit gemacht, aber die Welt ändert sich. Die Dashi-Sojasauce (だし醬油) oder Bonito Sojasauce (鰹魚醬油) enthält Bonito (Katsuo ), eine Thunfischart. Man kann über die Idee streiten, eine Zutat zu kaufen, sie dann aber wegzuwerfen. Jetzt aber ist es sowieso anders geworden.
Ich hatte heute Natto der Firma 太平納豆株式会社 [4] aus Tokyo (Vorort Sumida). Und die hat einen Aufkleber, da das Produkt bzw. die Sojasauce für den europäischen Markt ohne Tierprodukte hergestellt wurde, d.h. es enthält keinen Fisch mehr, merkwürdigerweise auch keine Algen mehr. Da wir gerade dabei sind: E296 (Apfelsäure), E100 (Kurkumin), E300 (Ascorbinsäure), E412 (Guarkernmehl) und E415 (Xanthan) sind alle vegan.

Was mögen die Motive sein? Vielleicht nicht nur den veganen/vegetarischen Markt beliefern zu können, sondern, um nicht wg. möglichem Delfinschutz oder Verordnungen der EU Kommission Probleme zu bekommen.


Auf der linken Seite trägt die Sojasauce die Aufschrift Natto-Dashi (納豆のだし).


Was ist das Besondere an Natto? Wie gesagt: mir schmeckt es. Und es könnte auch gesund sein; bereits 1592 meinte man, dies festgestellt zu haben. Mehr zu Natto, wie es hergestellt wird und viele Einzelheiten im Wikipedia-Artikel [5]. Vielleicht ein paar Einzelheiten zur Herstellung:  Sojabohnen werden gekocht und dann durch das Bakterium Bacillus subtilis ssp. natto fermentiert. Es bildet sich ein fädenziehender Schleim um die Bohnen herum. Den angeblich starken Geruch habe ich bislang bei keinem Hersteller festgestellt. Und bei fädenziehend denken wir einmal kurz an italienische Pasta oder noch besser an das Käsefondue bei Asterix bei den Schweizern [12].

Ist etwas dran an den health claims? Es sind einige Studien gelistet (Liste Clinical Trials), die z.B. die Effekte von Natto bei postmenopausaler Osteoporose, auf postprandiale Glukosewerte, kognitive Funktion, Blutzufuhr zum Gehirn, Blutdruck, etc. untersuchten [6]. Und wenn man sich alle Studien in PubMed, die entfernt etwas mit Natto oder Natto-Extrakten zu haben, listen läßt, kommt man auf über 10.000 Studien.

In einer fünf Jahre dauernden Studie bei postmenopausalen Frauen (Die Yokogoshi Kohorten-Studie) fanden die Autoren: „Die Nahrungsaufnahme von Natto ist signifikant indirekt mit einem geringeren Auftreten von Zahnverlust bei postmenopausalen Frauen verbunden, und die systemische Knochendichte könnte ein Mediator dieses Zusammenhangs sein.“ [7]

Eine weitere Studie untersuchte ältere Männer – wieder eine Kohorten-Studie. Die Autoren schlußfolgerten: „Die gewohnheitsmäßige Einnahme von Natto wurde mit einer positiven Wirkung auf die Knochengesundheit bei älteren Männern in Verbindung gebracht, und diese Assoziation ist hauptsächlich auf den Vitamin-K-Gehalt von Natto zurückzuführen, wobei uns der Mangel an Informationen über die Nahrungsaufnahme von Nährstoffen, einschließlich Vitamin K1 und K2, daran hinderte, den Zusammenhang weiter zu überprüfen.“ [8]

Zu Polyaminen und Natto gibt es weniger. Eine Studie zeigt, daß bei Mäusen und Menschen nach dem Genuss von Natto auch der Polyamin-Gehalt im Blut ansteigt [9].

Nur zu, Natto kann man empfehlen. Und wo bekommt man es? Meine Quelle kann ich schlecht verraten, denn dann könnte es dazu kommen, daß ich leer ausgehe. Das ist wie in Bullerbü, wobei es dort um die besten Pätze für Walderdbeeren ging [10]. Da Lisa auch nachgegeben hat, werde ich es auch tun: man könnte es in asiatischen und insbesondere in japanisch oder koreanisch orientierten Supermärkten versuchen. Viel Erfolg, damit es heißt: Guess, who's coming to dinner, Natto- … [11]



Links und Anmerkungen:
[1] KeinKantinenTweet Nr. 08 vom 30.09.2020 https://rheumatologe.blogspot.com/2020/09/keinkantinentweet-nr-08-vom-30092020.html. Korrekte Schreibweise: Nattō, eingedeutscht Natto.
[2] https://rheumatologe.blogspot.com/2013/09/spermidin-polyamine-als-heilmittel.html und ein Blogpost auf Englisch: https://rheumatologe.blogspot.com/2017/01/spermidine-in-alzheimers.html  
[3] https://1mal1japan.de/japanische-kueche/natto/   
[4] Taihei Natto Co., Ltd. (太平納豆株式会社), Adresse: 東京都墨田区太平2丁目16(2-chōme-16 Taihei, Sumida City, Tokyo 130-0012, Japan). Auf Google Maps hier: 35°42'08.1"N 139°48'43.3"E https://www.google.de/maps/place/35%C2%B042'08.1%22N+139%C2%B048'43.3%22E/@35.7017313,139.8123828,457m/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x0:0x1ded147b34f8f30a!8m2!3d35.70225!4d139.8120278
[5] https://de.wikipedia.org/wiki/Natt%C5%8D
[6] https://clinicaltrials.gov/ct2/results?cond=&term=Natto  listet 15 Sudien.
[7] Iwasaki M, Sato M, Yoshihara A, Saito T, Kitamura K, Ansai T, Nakamura K. A 5-year longitudinal association between dietary fermented soya bean (natto) intake and tooth loss through bone mineral density in postmenopausal women: The Yokogoshi cohort study. Gerodontology. 2021 Sep;38(3):267-275. doi: 10.1111/ger.12523. Epub 2021 Jan 4. PMID: 33393717. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33393717/  
[8] Fujita Y, Iki M, Tamaki J, Kouda K, Yura A, Kadowaki E, Sato Y, Moon JS, Tomioka K, Okamoto N, Kurumatani N. Association between vitamin K intake from fermented soybeans, natto, and bone mineral density in elderly Japanese men: the Fujiwara-kyo Osteoporosis Risk in Men (FORMEN) study. Osteoporos Int. 2012 Feb;23(2):705-14. doi: 10.1007/s00198-011-1594-1. Epub 2011 Mar 11. PMID: 21394493. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21394493/  
[9] Soda K, Kano Y, Sakuragi M, Takao K, Lefor A, Konishi F. Long-term oral polyamine intake increases blood polyamine concentrations. J Nutr Sci Vitaminol (Tokyo). 2009 Aug;55(4):361-6. doi: 10.3177/jnsv.55.361. PMID: 19763038. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19763038/  
[10] Das verrate ich gerne. Das kann man hier nachlesen: https://cloud7.edupage.org/cloud/Astrid_Lindgren_-_Die_Kinder_aus_Bullerbue.pdf?z%3ARuuCVURTisEVOxYoP0M4Gt1EHnNH4yL3OMTYeeDs7j24tGgBy5co%2FmWOKU0FTk2e Astrid Lindgren: Die Kinder aus Bullerbü. © Verlag Friedrich Oetinger, Hamburg 1988. E-Buch als Freeware.
[11] Inspiriert von: Guess who's coming to dinner, Natty Dreadlocks von Black Uhuru https://www.youtube.com/watch?v=KWEGXb2juvM
[12] Wenn ich den Blogpost noch ein paar Mal durchlese, fällt mir bestimmt noch etwas ein. Ich finde den französischen Titel besser: Astérix chez les Helvètes!  https://www.comedix.de/lexikon/db/img/fondue.jpg
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