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Tuesday, August 27, 2024

The Grand Tour – Jaipur, Hawa Mahal, 1799

 


Harry Seidler [1] führt uns in seinem Buch [2] auf zwölf Seiten in die Architektur von Indien ein. Von Jaipur zeigt er Jantar Mantar (oder Observatorium) aus dem Jahr 1728, worüber ich vor fast zwei Jahren geschrieben hatte [3]. Aber er berichtet nicht über die Fassade Hawa Mahal (Palast der Winde). Er hat dafür das Parlamentsgebäude in Chandigarh, das ich nicht besucht habe. Das ist umso bedauerlicher, als es von Le Corbusier geschaffen wurde, der wiederum noch in meinem Projekt WinzHaus eine Rolle spielen wird [4]. Warum schreibe ich nun darüber? Weil mich Harry Seidler inspiriert hat und auf der Rückseite des Buches findet sich ein Satz von The Age, Sydney: „Ein Buch für Architekturfans, Studenten, Historiker und alle, die gerne in Gedanken verreisen.“

Hawa Mahal (Hindi हवा महल havā mahal) bedeutet „Palast der Winde“ [5] und ist uns wahrscheinlich über den Historienroman „Palast der Winde“ (The Far Pavilions) von Mary M. Kaye aus dem Jahr 1978 bekannter [6], zudem das Buch auch verfilmt worden ist. Mittlerweile gibt es eine TV-Miniserie und ein Musical. Das Buch hat bereits eine Auflage von über 15 Millionen. Der Roman hat aber überhaupt nichts mit Hawa Mahal zu tun, so daß ich diese Abschweifung beenden kann.

Der Artikel von Wikipedia bezeichnet Hawa Mahal als eine der Hauptsehenswürdigkeiten Indiens. Das Gebäude hat fünf StockWerke, geht aber nur 5-8 m in die Tiefe. Der rote Sandstein macht es besonders auffällig. Das Gebäude wurde errichtet, um es den Frauen im Harem zu ermöglichen, durch die Gitterfenster unbeobachtet die Festumzüge zu verfolgen, die zu Ehren des Herrschers durchgeführt wurden. Durch die Fenster kam es zu einem ständigen Luftzug, so daß daher der Name „Palast der Winde“ herrührt. Hawa Mahal wurde auf Geheiß von Maharadscha Sawai Pratap Singh im Jahr 1799 erbaut. Mit dem Namen Singh müssen wir doch auf die Zahl Fünf eingehen, denn unter Umständen haben die fünf Stockwerke etwas mit den fünf K's oder Kakars [7] zu tun, die ein gläubiger Sikh immer bei sich tragen muss:  Kesh (ungeschnittenes, Haar), Kangha (Kamm), Kirpan (Dolch), Kara (eiserner Armreif), Kachera (knielange Unterhose). Um jetzt von dieser Zahlensymbolik abzulenken, komme ich auf eine andere Zahl: jemand hat die Fenster der Fassade gezählt – 953 – ich habe nicht nachgezählt.

 


Links und Anmerkungen:
[1] Wikipedia: "Harry Seidler (* 25. Juni 1923 in Wien; † 9. März 2006 in Sydney) war ein in Österreich geborener australischer Architekt." https://de.wikipedia.org/wiki/Harry_Seidler
[2] Auftakt und Buchbesprechung hier: https://rheumatologe.blogspot.com/2022/06/the-grand-tour-buchbesprechung-und.html
Harry Seidler: The Grand Tour - Reise um die Welt mit dem Blick des Architekten. Taschen GmbH, Köln 2004. ISBN: 3-8228-3871-6. Für die Karlsbrücke: Bild S. 4, Text S. 5.
[3] The Grand Tour – Jaipur, Jantar Mantar, 1728 https://rheumatologe.blogspot.com/2022/10/the-grand-tour-jaipur-jantar-mantar-1728.html
[4] Hinweise auf das Projekt „WinzHaus“ finden sich in der Einleitung:  https://rheumatologe.blogspot.com/2024/01/das-winzhaus-einleitung.html
[5] https://de.wikipedia.org/wiki/Hawa_Mahal
[6] https://de.wikipedia.org/wiki/Palast_der_Winde  
[7] https://de.wikipedia.org/wiki/Kakars
 
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Thursday, May 11, 2023

Grüner Tee aus Darjeeling?

 



Ich habe mir einmal überlegt, warum ich in der Vergangenheit viel weniger schwarzen Tee als grünen Tee getrunken habe. Dafür fielen mir zwei wesentliche Gründe ein. Der erste hat sicherlich mit meinem Studium in Taiwan zu tun, denn da hatte ich mir angewöhnt, Oolung Tee, Jasmintee oder grünen Tee zu trinken. Aber es gab später auch noch einen weiteren Grund. Ich habe oftmals Tee aufgesetzt und dann kam mir eine Idee und dann ging ich dieser Idee nach, schlug irgendwo etwas nach und schnell waren da 10-20 Minuten vergangen, aber dann war der Tee nicht mehr trinkbar, jedenfalls der schwarze Tee. Das passiert einem mit grünen Tee eher nicht. Und ich halte nicht sehr viel vom Samowar-Tee, denn ähnlich hätte ich ja mit dem zu lange gezogenen Schwarztee auch noch umgehen können; oder ihn aufwärmen in einer Mikrowelle, die es aber in der Zeit, wo ich mich eher für grünen Tee entschieden hatte, noch nicht gab, jedenfalls nicht in unserer Familie oder in meinem Haushalt. Jetzt aber komme ich aus Darjeeling und den anderen Teegebieten im Himalaya zurück und habe auch Schwarztee mitgebracht, aber auch neue Erkenntnisse. Und die will ich hier einmal aufarbeiten.

Ich hatte bereits vor einigen Jahren einen grünen Tee aus Darjeeling getrunken und dachte eher, das wäre eine Kuriosität, obwohl er mir sehr gut geschmeckt hatte. Ich bin aber eines Besseren belehrt worden, der Tee in Darjeeling oder insgesamt der Hochlandregion ist einfach durch die klimatischen Bedingungen ein sehr guter Tee, der sich für alle möglichen Sorten eignet. Und ich habe diesmal gelernt, daß sich Assam und Darjeeling Tees bzw. Hochlandtees nicht nur in der Blattgröße und in der Zusammensetzung der phytochemischen Stoffe unterscheiden, sondern insbesondere unterscheiden sich die Verarbeitungsmethoden. Die sogenannte orthodoxe Herstellung des Darjeeling Tees liegt viel näher an der Herstellung von chinesischen Tees. Dies hatte ich ich Nepal erfahren, denn Nepal produziert einerseits orthodoxen Tee, der nach der in Darjeeling verwendete Methoden verarbeitet wird, bei der die Teeblätter gerollt werden (entweder von Hand oder maschinell), oder die in Assam verwendete Methode, die als Crush, Tear, Curl (CTC) bezeichnet wird [1].

Ich habe gerade die Passagen in der Bibel für Teekenner nachgelesen [2]. Bereits 1827 hat der damals bekannte Botaniker Dr. J. Forbes Roylc darauf gedrängt, aus China Teepflanzen in das Gebiet im nordwestlichen Himalaya zu bringen. Die Einführung von Tee in Indien hatte  Rückschläge eizustecken, so experimentierte der Chirurg Dr. Christie in den Nilgiri-Hügeln mit dem Anbau von Tee, Kaffee und Maulbeeren, aber er ist bald verstorben und mit ihm diese Experimente. 1838 kam der erste Tee aus Indien in Großbritannien an und es wurde über die über die Herstellung des schwarzen Tees berichtet, wie sie von Chinesen durchgeführt wurde, die extra dazu nach Suddeya in Assam geholt worden waren. In Darjeeling begannen die Teeprojekte in den 1850iger Jahren, William Ukers nennt explizit die Jahre 1856-1859. Über Darjeeling schwärmt er: „Darjeeling. – Der romantischste und interessantes Teedistrikt in ganz Indien, Darjeeling liegt eingezwängt zwischen Nepal, Sikkim, und Bhutan – drei verbotene Königreiche. Die Teegärten liegen praktisch alle direkt vor Ort in dem Teil des Bezirks, der westlich des Teesta Flusses liegt, ein Gebiet bestehend aus einem System von Gebirgskämmen und Ausläufern mit tiefen Tälern dazwischen.“

Ukers geht zu den Unterschieden der Verarbeitung ein, die schon beim Welken der Blätter vorhanden sind. Es handelt sich um die klimatischen Bedingungen, die sich von Assam zu Dooars und erst recht zum Hochland unterscheiden. Mir fehlt das Wissen, um zu entscheiden, in wie weit das unter heutigen Produktionsbedingungen noch so ist. Vielleicht ja. Aber ich will wieder zum Thema Grüntee zurückkehren.

Grüner Tee wurde auch in Europa vor dem schwarzen Tee getrunken. Und so wurde Schwarztee auch erst später produziert. In den 1930iger Jahren wurde nur noch „in Kangra, Travancore, Sylhet, Dehra Dun, Ranchi, Cachar, Nilgiris, Chittagong, Mysore, Almora, Malabar, Garhwal und Tinnevelly – benannt in der Reihenfolge der Menge – grüner Tee“ produziert. Da wurde Darjeeling nicht genannt!

Welche Hypothesen könnte man entwickeln, um zu erklären, warum in der Himalaya Region bzw. konkret in Darjeeling grüner Tee produziert wird?
Hypothese 1: Der gestiegene Bedarf nach polyphenolreichem, gesunden, grünen Tee im Westen ist Anreiz, diesen zu produzieren, da der Schwarztee der Region ein Begriff ist, aber weniger Catechine als Grüntee enthält.
Hypothese 2: Man hofft auf Exporte nach Ostasien.
Hypothese 3: Grüntee stellt ein hervorragendes Souvenir für Touristen aus z.B. China dar, weshalb man auch chinesische Schrift an Teeläden sehen kann.
Hypothese 4: Nicht in dem verharren, was man schon immer gemacht hat und sich weiter entwickeln, also die Produktpalette erweitern.

Wie dem auch sei, Grüntee aus Darjeeling bzw. auch aus Sikkim oder Nepal stellen eine Alternative dar.



Links und Anmerkungen:
[1] https://rheumatologe.blogspot.com/2023/04/travelling-through-tea-estates-in.html
[2] William H. Ukers, All About Tea, 2 vol. (1935) – ich habe dieses Buch in den 1970iger Jahren einmal über die Fernleihe der UB Köln ausgeliehen. Mittlerweile ist es digitalisiert einsehbar: https://www.univie.ac.at/Geschichte/China-Bibliographie/blog/2018/03/22/ukers-all-about-tea/  


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Tuesday, May 9, 2023

Die heilige Zahl 108 und das Fastentuch von Gurk

 

Bildausschnitt von einer Wand in einem Kloster - sicherlich mehr als 108 Buddhas


Bis vor einigen Tagen sagte mir Gurk überhaupt nichts. Gurkha, das hätte mir etwas gesagt, nicht zuletzt, weil ich über das Messer der Gurkha eine Geschichte geschrieben hatte [1]. Andere Zeitgenossen mögen an Gurke denken. Aber Gurk ist der Name einer Gemeinde in Kärnten, die sich nach dem Flüsschen Gurk benannte; Gurk kommt von gurgelnd. Eine sehr romantische Namensgebung.

Ich las in dem Buch Wurzeln und Visionen [2]: „... folgte 200 Jahre später die wesentlich schlichtere Umsetzung des Evangelien-Dramas im Gurker Fastentuch – 108 Szenen in 99 Bildfeldern, die 1458 von Meister Konrad von Friesach auf eine über 80 Quadratmeter große Leinwand gemalt wurden, ...“. Das ist nun sehr vereinfachend und inkomplett, denn da finden sich auch Szenen aus dem Alten Testament, aber da waren die Zahlen 99 und 108. Die hatte ich in einer Geschichte meines Freundes Hans Conrad Zander gelesen und zwar in „Der Computer des heiligen Domenikus“ [3]: „Die Sufi-Mystiker brauchten ein Computum mit 99 Knoten und Perlen, um beim Beten keinen der 99 „schönen Namen“ Allahs zu vergessen.“ Aber der Rosenkranz war schon früher in Indien bekannt und im Buddhismus betete und betet man 108mal „Om mani padme hum! „Wie so vieles Heilige, so hat auch die Zahl von 108 Perlen im buddhistischen Rosenkranz einen profanen Grund.“ Die buddhistischen Rosenkranzanbeter konnten nicht sicher sein, „ob ihnen nicht die eine oder andere Perle unbeachtet durch die Finger geglitten war, so beteten sie zur Sicherheit 108 –  ...“.

Kommen wir zurück zum Fastentuch von Gurk. Es ist das älteste und größte dieser Fastentücher und wird nur zur vorösterliche Fastenzeit aufgehängt [4]. Das Fastentuch zeigt auf der linken Tuchhälfte „in 50 Bildfeldern 56 Szenen aus dem Alten Testament und auf der rechten Tuchhälfte in zehn Reihen in 49 Bildfeldern 52 Szenen aus dem Neuen Testament“. Und so kommen die Zahlen 99 und 108 zustande. Der Dom zu Gurk wurde zwischen 1140 und 1200 erbaut und gehört,  „dank der geringen baulichen Veränderungen zu den bedeutenden romanischen Bauwerken in Europa“. „Die mit 100 Säulen gestaltete Krypta ist der älteste Teil der Kirche. Im Jahr ihrer Weihe 1174 wurde das Grab der heiligen Hemma von Gurk dorthin verlegt.“ [5]

Wenn man sich den Artikel „Hundertacht“ auf Wikipedia ansieht [6], dann erfährt man etwas über die religiösen Zusammenhänge in Asien, aber auf das Warum geht der Artikel nicht ein. Immerhin veranlaßte er mich, nochmals in der Lankavatara-Sutra nachzulesen [7]. In Kapitel 2.2. unter 9. (S. 23): „I am Mahāmati, Blessed One, and I am well versed in the Mahāyāna. I wish to ask one hundred and eight questions of thee who art most eloquent.“ Das führt uns aber nicht weiter. Es ist interessant, was alles der Zahl 108 von unterschiedlichen Glaubensrichtungen zugeordnet wurde [8]. Ein Ansatz könnte die Harshad-Zahl sein, denn 108 gehört dazu. Harshad ist Sanskrit und bedeutet Freudenspender. Harshad-Zahlen sind solche, die ihre Quersumme teilbar sind. Aber auch das ist eine Sackgasse. Ich fand folgende Antwort: „Aber warum wird 108 als heilig angesehen? Die Antwort ist, genau wie jede andere Antwort, die man von seinen Eltern bekommen wird, daß es in Mathematik und Naturwissenschaften begründet ist.“ [9] Der Kölner würde treffender sagen: „M'r wesse et nit.“ Swami Sivanandameint meint, man müsse immer eine Mala dabei haben („Rudraksha or Tulsi Mala of 108 beads can be used.“), aber über die Zahl 108 läßt er sich nicht weiter aus [10].

Und damit komme ich wieder zurück zu Hans Conrad Zander. Es ist unklar, wie die Zahl zustande gekommen ist, man kann nachträgliche Begründungen liefern, aber die wahrscheinlichste davon ist, daß man sicher sein wollte, auch die gewünscht Menge erreicht zu haben. Dann wird das Unterfangen (egal welches) heilig, denn man hat 100 und ein paar zerquetschte erreicht.


Der Japa-Beutel mit Zählperlen und die hellen, geschnitzten Holzperlen sind dem Hinduismus zuzuordnen, die dunklere Mala ist buddhistischen Ursprungs.


Links und Anmerkungen:
[1] Wie das Khukuri Messer seinen Namen bekam - eine fast wahre Geschichte https://rheumatologe.blogspot.com/2023/04/wie-das-khukuri-messer-seinen-namen.html
[2] Ernst Trost: Das Stift in Gurk. In: Eckhard Bieger (Herausgeber): Wurzeln und Visionen : auf den Spuren einer lebendigen Kirche. [ZDF , ORF]. Claudius-Verlag, München, Pattloch 1999. ISBN 13: 9783532622476. Hier S. 147.
[3] Hans Conrad Zander: Wie der Erzbischof von Köln heiraten musste. Patmos Verlag, Düsseldorf 1995. ISBN: 3-491-72324-8. S. 64-71. Da die Geschichte „Der Computer des heiligen Domenikus“ mit den 20 Pflaumen und ein paar zerquetschten viel schöner ist, lohnt es sich, sie dort nachzulesen.
[4] Rosmarie Schiestl: Das Gurker Fastentuch - eine kunsthistorische Betrachtung. https://de.wikipedia.org/wiki/Dom_zu_Gurk Hier sind auch alle Einzelbilder/-szenen beschrieben.
[5] https://de.wikipedia.org/wiki/Dom_zu_Gurk Hier stehen noch weitere interessante Einzelheiten zum Dom zu Gurk.
[6] https://de.wikipedia.org/wiki/Hundertacht
[7] Daisetz Teitaro Suzuki: The Lankavatara Sutra: A Mahayana Text. Translated for the first time from the original Sanskrit. G. Routledge and Sons, Limited,  London 1932. PDF-Datei einer späteren Ausgabe: https://terebess.hu/zen/mesterek/Lankavatara.pdf
[8] https://www.thezenlife.com/blogs/news/the-significance-of-the-number-108
[9] Vollständig: https://www.hinduamerican.org/blog/heres-how-the-number-108-binds-us-to-the-universe/ „But why is 108 viewed as holy?  The answer, just like every other answer you will get from your parents, is that it lies in math and science. Vedic sages, pre-dating modern mathematical formulas, had it all figured out! According to Vedic cosmology, 108 is the basis of creation, represents the universe and all our existence.“
[10] Swami Sivananda: Japa Yoga. The Sivananda Publication League, Rishikesh 1939. S. 83 ff.


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Wednesday, April 12, 2023

Happy Valley Teeplantage in Darjeeling


 

Bei meiner aktuellen Reise in die Himalaya-Region konnte ich verschiedene Teeplantagen besuchen, besonders aber die Happy Valley Teeplantage in Darjeeling (Happy Valley Tea Estate), die am nächsten zur Stadtmitte liegt, bereits sehr alt ist, weiterhin Tee produziert und ein Museum unterhält, in dem alte Gerätschaften zu sehen sind und in dem man auch die verschiedenen Teesorten probieren kann. Später sah ich, daß man die Plantage auch vom Hotel quer über die Stadt sehen kann.



Der Kern von Happy Valley wurde 1854 gegründet und ist Darjeelings zweitälteste Teeplantage. Sie liegt auf einer Höhe von ca. 2.100 Metern und umfasst über 177 Hektar; mehr als 1500 Mitarbeiter sind dort beschäftigt. Die Teesträucher sind bis zu 150 Jahre alt. Die Monate März bis Mai sind die aktivste  Zeit. denn dann wird gepflückt und verarbeitet [1].

Der Engländer David Wilson hatte den Teegarten „Wilson Tea Estate“ genannt. 1903 wurde das Anwesen von Tarapada Banerjee, einem indischen Aristokraten aus Hooghly / Hugli (Distrikt im Bundesstaat Westbengalen), übernommen. 1929 kaufte Banerjee das nahe gelegene Windsor Tea Estate und fusionierte die beiden Ländereien unter dem Namen Happy Valley Tea Estate [2].



Im März 2007 wurde das Anwesen von S. K. Bansal von der Ambootia Tea Group übernommen, die eine neue Fabrik errichtete und insbesondere auf ökologischen Landbau umstellte. Seit 2008 ist die Plantage wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Damals wurde der von Happy Valley hergestellte (handgerollte) Tee bei Harrods in Großbritannien zu 75 US$ pro kg gehandelt.

Die Spezialisierung auf Schwarz- oder Grüntee besteht nicht mehr. Man ist in diesen modernen Betrieben fähig, sämtliche Sorten zu produzieren, wobei ich vorgreifen möchte: mir hat der Grüntee am besten geschmeckt.



Weißer Tee
-: dabei wird nur das erste, knospende Blatt gepflückt, gedämpft (um jegliche Fermentation zu verhindern) und dann getrocknet.
Gelber Tee -: habe ich nicht gesehen bzw. kann ich mich nicht dran erinnern. Ist prinzipiell noch seltener als weißer Tee, weil nicht so sehr nachgefragt, aber er wird auch in Darjeeling hergestellt. Der Prozess ist komplizierter, da nur sehr wenig Oxidation stattfinden darf. Die Teeblätter werden geschmort und dann in feuchte Tücher gerollt, um etwas später als Weißer Tee getrocknet zu werden.
Grüner Tee -: hierbei werden die obersten Blätter gepflückt, durch Hitze (entweder auch Dämpfen oder Rösten in der Pfanne) wird die Fermentation unterbunden, dann wird der Tee gerollt und getrocknet.
Oolong Tee -: habe ich auch in Sikkim gesehen. Die Teeblätter werden geschüttelt und leicht verletzt, so daß eine Fermentation stattfindet, die aber inkomplett bleiben muss, also abgebrochen wird durch Rollen und Trocknen. In meiner Sinoaffinität würde ich allerdings Oolong-Tees aus Taiwan vorziehen.
Schwarzer Tee [3] -: die Teeblätter (two leaves and a bud) werden gerollt und man läßt sie vollständig oxydieren (Fermantation), dann werden sie sehr heiß getrocknet. die unterschiedlichen Sorten ergeeben sich sich zum einen über den Zeitpunkt der Pflückung (First Flush, Summer Tea, Monsun Flush, Autumn Tea, auch bezeichnet als First Flush, In-betweens, Second Flush,  Autumnals [4]) und dann über die Gradierung in SFTGFOP1 (Special Finest Tippy Golden Flowery Orange Pekoe 1., höchste Gradierung), FTGFOP1 (Finest Tippy Golden Flowery Orange Pekoe 1.), TGFOP (Tippy Golden Flowery Orange Pekoe), FOP (Flowery Orange Pekoe), OP (Orange Pekoe), P (Pekoe). Die größte Menge der Tees aus Darjeeling gehören dem Schwarztee an.



Wer nun einen besonders teuren Tee trinken will, könnte mit dem Tee von Darjeelings Makaibari Tea Estate für mehr als 185 US$ pro 100 g glücklich werden, für den Biotee von Happy Valley habe ich eine Quelle für 10,44€ pro 100 g entdeckt [6]. Aber egal, wie teuer oder exklusiv der Tee ist, das Wichtigste am Tee bleibt immer noch der Genuss in Ruhe.


Links und Anmerkungen:
[1] https://darjeeling.gov.in/tourist-place/happy-valley-tea-estate/
[2] https://en.wikipedia.org/wiki/Happy_Valley_Tea_Estate Interessanterweise erwähnt William H.  Ukers diese Unternehmung nicht. William H. Ukers, All About Tea, 2 vol. New York, The Tea and Coffee Trade Journal Company, 1935. https://china-bibliographie.univie.ac.at/2018/03/22/ukers-all-about-tea/  Und über Tarapada Banerjee schweigt das Internet bzw. man „weiß“ nur, daß er 1903 … (s.o.).
[3] Alice Schwarzer scheint keine Teetrinkerin zu sein, denn sonst hätte sie sicherlich einen Alice Schwarzer Tee kreiert. Was für Möglichkeiten liegen da -: besserer Lohn und Emanzipation der Teepflückerinnen.
[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Darjeeling_(Tee)
[5] https://economictimes.indiatimes.com/industry/cons-products/food/darjeelings-makaibari-becomes-most-expensive-tea-in-india/articleshow/41862405.cms
[6] https://www.osterlandsk.de/tee/schwarzer-tee?p=3


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Monday, October 10, 2022

The Grand Tour – Jaipur, Jantar Mantar, 1728


 

Harry Seidler [1] zeigt in seinem Buch auf einer Seite eine Aufnahme des Observatoriums in Jaipur.  Es handelt sich um eine schöne Übersichtsaufnahme. Der Text allerdings ist lakonisch und lautet: „Jaipur, Jantar Mantar (oder Observatorium), 1728“.

Der Maharaja Jai Singh II von Jaipur ließ zu Beginn des 18. Jahrhunderts fünf Jantar Mantar, das sind aus Stein gebaute Instrumente zu astronomischen Beobachtungen [2], bauen, davor natürlich eins in Jaipur. Wie Tycho Brahes Mauerquadrant [3] konnte man damit schon vor der Erfindung des Fernrohrs sehr genaue Beobachtungen anstellen. Jai Singh II lebte von 1681 bis 1743 [4]. Der Maharaja war außer an Astronomie auch an Mathematik und Architektur interessiert, so ließ er  Euklids „Elemente der Geometrie“ sowie Arbeiten zu Trigonometrie und Logarithmen ins Sanskrit übersetzen.



Diese Gebäude des Jantar Mantar (Berechnungs-Instrument) wurden in der indische Astronomie  verwendet, um Finsternisse und andere astronomische Ereignisse genau vorherzusagen. Das ist aber nur die halbe Wahrheit, wie in Europa oder China war die frühe Astronomie immer auch Astrologie, weshalb es besonders Herrschern wichtig war, Astronomie und genaue Messungen zu finanzieren. Die in diesen Observatorien Genauigkeit war besser als die von jesuitischen Astronomen, die Jai Singh II. in seine Observatorien eingeladen hat.

Obwohl die fünf Observatorien bereits architektonische Errungenschaften waren, gereichte der Bau der Stadt Jaipur (später als „Rosa Stadt“ bekannt) Jai Singhs gnoch zu größerem Ruhm. Das wäre allerdings ein Thema für sich; ich bin mir sicher, daß wir uns den Palast der Winde (Hawa Mahal) einmal näher ansehen werden.




Links und Anmerkungen:
[1] Auftakt und Buchbesprechung hier: https://rheumatologe.blogspot.com/2022/06/the-grand-tour-buchbesprechung-und.html
Harry Seidler: The Grand Tour - Reise um die Welt mit dem Blick des Architekten. Taschen GmbH, Köln 2004. ISBN: 3-8228-3871-6
[2] https://en.wikipedia.org/wiki/Jantar_Mantar
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Tycho_Brahe
[4] https://en.wikipedia.org/wiki/Sawai_Jai_Singh


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Tuesday, September 20, 2022

The Grand Tour – Udaipur, Seenpalast, 1754

 


Harry Seidler [1] zeigt in seinem Buch auf einer Seite eine Aufnahme des Seenpalastes aus dem Stadt-Palast heraus fotografiert. Er bezeichnet das Bauwerk mit „die wahrscheinlich romantischste und extravaganteste Kreation der Welt“. Bereits damals war dort ein Luxushotel untergebracht [2].

Der Seenpalast wurde auf einer Insel im Pichhola-See [3] errichtet und der wiederum liegt direkt am Stadtpalast, so daß man von dort die Insel sehen kann. Der See wurde bereits 1362 angelegt. Zwischen 1998 und 2005 trocknete er mehrfach aus. Aber er wurde danach wieder durch Monsun-Regen gefüllt [4]. Im Wikipedia-Artikel über Udaipur [5] steht noch, daß „Der Tiger von Eschnapur“ (1959) [6] dort gedreht wurde. An diesen Film habe ich kaum noch Erinnerungen und schon gar nicht an den Seenpalast (fast hätte ich Feenpalast geschrieben [7]). Ich erinnere mich viel besser an einen anderen Film, an „Octopussy“ [8], ein James Bond Film mit Roger Moore in der Hauptrolle – ich meine, daß er sich da schon mehr als Parodie sah. Ich erinnere mich mehr noch an den Titelsong von Rita Coolidge „All Time High“ [9].


Der Stadt-Palast

"Garten der Jungfrauen" mit jungen Frauen


Der Stadt-Palast hätte ebenso im Buch von Seidler erscheinen können oder der „Garten der Jungfrauen“ (Saheliyon-ki-Bari) [10] am Fateh-See (Fateh Sagar), der nördlich vom Stadt-Palast liegt. Der Stadt-Palast war Sitz des Maharana von Mewar; es scheint neben dem Museum auch noch Privaträume zu geben. Das Wort bedeutet wie Maharaja König der König. Und der Maharana von Mewar erhielt 19 bzw. 21 Kanonenschüsse Salut [11]. Mewar wurde mit der Unabhägigkeit Indien in Rajasthan integriert.



Was mir allerdings mehr als Architektur und Postkarten-Motive in Erinnerung bleibt, ist der Ruf des Muezzins. Von meinem Hotel in der Altstadt blickte ich auf eine Gassen mit grobem Pflaster (wie z.B. in Köln-Buchforst) und im Grau des Abends verschwimmende Fassaden. Ich sehe vor mir einen grünen Anstrich, der immer dunkler wird – die kleine Moschee liegt gleich neben dem Hotel. Und in diese Atmosphäre hallte der Ruf des Muezzins. Dieser Ruf, Allahu akbar - la ilaha illa llah, war gleichzeitig betörend und befehlend. Fast hätte ich die Moschee aufgesucht.

Danke, Harry Seidler!  



Links und Anmerkungen:
[1] Auftakt und Buchbesprechung hier: https://rheumatologe.blogspot.com/2022/06/the-grand-tour-buchbesprechung-und.html
Harry Seidler: The Grand Tour - Reise um die Welt mit dem Blick des Architekten. Taschen GmbH, Köln 2004. ISBN: 3-8228-3871-6
[2] Damals? Die erste Ausgabe des Buches stammt von 2003 und Harry Seidler ist 2006 gestorben. Ich habe Udaipur 1997 besucht. Das Bild vom Palast im Buch ist aber nicht datiert. Im englischen Wikipedia-Artikel zum Seenpalast wird erwähnt, daß die Renovierung in den 1960iger Jahren erfolgte und es dann Luxuhotel der Taj-Gruppe wurde. https://en.wikipedia.org/wiki/Lake_Palace
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Pichhola-See  
[4] https://udaipurtimes.com/news/water-level-rises-in-fatehsagar-and-pichola-lakes/c74416-w2859-cid139350-s10698.htm  
[5] https://de.wikipedia.org/wiki/Udaipur
[6] https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Tiger_von_Eschnapur_(1959)
[7] Da ist wieder einmal Arno Schmidt dran schuld, denn er berichtete einmal über eine Frau, die abends eine beleuchtete Raffinerie mit den Worten „also wie ein Feenpalast“ bedachte. Da muss ich immer dran denken, wenn ich in Wesseling vorbeifahre.
[8] https://de.wikipedia.org/wiki/James_Bond_007_%E2%80%93_Octopussy Der Film kam 1983 in die Kinos!
[9] https://www.youtube.com/watch?v=bFurkDf6WXg (mit Szenen aus dem Bond-Film)
[10] Im deutschen Wikipedia-Artikel steht „Garten der Jungfern“, also ich denke „Garten der Jungfrauen“ ist besser, allerdings finde ich „Garden of the Maidens“ am besten. Vielleicht, weil mir  dazu eine Parodie zu Dragnet einfällt „Yes, the dragon again, devouring maidens“. Die Parodie hieß The Dragonet (Stan Freberg - St. George & The Dragonet, 1953 Capitol record). https://www.youtube.com/watch?v=oUdFLyNCeI4
[11] Hereditary salute of 19-guns (21-guns local): the Maharana of Udaipur State (Mewar). https://en.wikipedia.org/wiki/Maharana


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Saturday, September 17, 2022

The Grand Tour – Fatehpur Sikri, Indien, 1571-1585

 



Harry Seidler [1] zeigt in seinem Buch zwei Seiten mit drei Bildern von Fatehpur Sikri, der Hauptstadt des Mogul-Reiches (Mughal). Große, offene Plätze und Wasserläufe sowie freistehende Gebäude zeichnen die Anlage aus. Seidler geht auch auf die kurze Zeitspanne ein, nach der die Stadt verlassen wurde. Er nimmt eine fehlende Wasserversorgung an.



Fatehpur Sikri [2] (ca. 30.000 Einwohner) liegt etwa 39 km von Agra (ca. 1.7 Mio. Einwohner) mit Taj Mahal [3] entfernt. Fatehpur Sikri gehört wie das Taj Mahal zum UNESCO Weltkulturerbe [4]. Der Name Fatehpur Sikri kommt von Sieg (Fateh) und Dank an Gott (Sikri). Akbar bezog Fatehpur Sikri 1571, verlegte aber bereits 1585 den Hof nach Lahore; Fatehpur Sikri wurde allerdings erst später verlassen, denn es diente noch als Besuchsort für die Moguln. Der Wassermangel könnte ein Grund gewesen sein, aber wahrscheinlicher ist die Nähe zu den Orten seiner Feldzüge im Nordwesten Indiens. Der Sandstein im Kontrast mit Marmor machen einerseits die Schönheit des Ortes aus, tragen aber auch zur Langlebigkeit bei. Regen fällt fast ausschließlich in der Zeit des Monsuns, so daß der Einfluß des Klimas auf den Erhalt des Komplexes überschaubar bleibt. Ich meine aber, daß sich die geringe Bevölkerungsdichte und die Tatsache, daß die Stadt nicht erobert werden mußte, zu ihrem Erhalt beigetragen haben.



Links und Anmerkungen:
[1] Auftakt und Buchbesprechung hier: https://rheumatologe.blogspot.com/2022/06/the-grand-tour-buchbesprechung-und.html
Harry Seidler: The Grand Tour - Reise um die Welt mit dem Blick des Architekten. Taschen GmbH, Köln 2004. ISBN: 3-8228-3871-6
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Fatehpur_Sikri
[3] Der Taj Mahal wurde bereits in dieser Reihe vorgestellt: https://rheumatologe.blogspot.com/2022/07/the-grand-tour-taj-mahal-indien.html
[4] https://whc.unesco.org/en/list/255/


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Sunday, July 10, 2022

The Grand Tour – Taj Mahal, Indien



Harry Seidler [1] hat in seinem Buch dem Taj Mahal eine Doppelseite gewidmet. Eine sehr schöne Aufnahme übrigens. Ich habe den Taj Mahal vor 25 Jahren besucht, so daß ich nur Aufnahmen habe, die ich einscannen mußte. Eine Freundin sagte einmal, daß man zwei Baudenkmäler gesehen haben müßte: den Taj Mahal und den Kölner Dom. Harry Seidler hebt den „axialen, reflektierenden Wasserlauf“ und das kunstvolle Arrangement von Kuppel, Türmen und Spitzbögen hervor.


Taj Mahal [2] bedeutet  Krone des Palastes. Der Großmogul Shah Jahan ließ das Mausoleum für seine im 1631 verstorbene Gattin Mumtaz Mahal errichten. Der Gebäudekern aus gebrannten Ziegelsteinen wurde mit weißem Marmor verkleidet. Die Arbeiten zogen sich bis 1648 [3] hin. 20.000 Arbeiter wurden beschäftigt. Materialien wurden über große Strecken transportiert. Seit 1983 ist der Taj Mahal UNESCO-Weltkulturerbe. Der englische Wikipedia-Artikel schätzt die Kosten auf 1 Mrd. US$ [4]. Die Elbphilharmonie (ich hätte jetzt fast Elbmoschee geschrieben) hat nicht viel weniger gekostet. Na gut, dann haben wir in 350 Jahren ein schönes Baudenkmal [5].



Der Taj Mahal hat mich schon damals sehr fasziniert, weshalb ich deutlich mehr Fotos gemacht hatte, als ich dies zu Zeiten der Analogfotografie gewöhnlich tat.




Links und Anmerkungen:
[1] Auftakt und Buchbesprechung hier: https://rheumatologe.blogspot.com/2022/06/the-grand-tour-buchbesprechung-und.html
Harry Seidler: The Grand Tour - Reise um die Welt mit dem Blick des Architekten. Taschen GmbH, Köln 2004. ISBN: 3-8228-3871-6
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Taj_Mahal
[3] Das Ende des Dreißigjährigen Krieges mit dem Westfälischen Frieden hat allerdings nichts damit zu tun. Aber ich kann doch über so eine wichtige Zahl nicht hinweg gehen! Paul Gerhardt dichtete: Gott Lob! Nun ist erschollen / das edle Fried- und Freudenwort, / daß nunmehr ruhen sollen die Spieß / und Schwerter und ihr Mord. ...“
[4] https://en.wikipedia.org/wiki/Taj_Mahal
[5] Ich dachte sofort an den Schneller Brüter in Kalkar, der 7 Mrd. DM gekostet hatte. https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Kalkar Und Nachtrag Elbphilharmonie: https://de.wikipedia.org/wiki/Elbphilharmonie. Und noch eine Abschweifung mehr zu den Orgeln. Der Kölner Dom besitzt eine Anlage mit über 11.000 Pfeifen. https://de.wikipedia.org/wiki/Orgeln_des_K%C3%B6lner_Domes. Da in Hamburg an der Waterkant der Wind schon selbst stärker pfeift, reichen dort 4.765 Pfeifen, wobei gewisse Pfeifen nicht der Orgel zugerechnet werden können.


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