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Wednesday, January 13, 2021

LYRIK-Taschenkalender 2017 51. KW 13.01.2021



Michael Braun hat den LYRIK-Taschenkalender 2017 herausgegeben. Dieser Kalender lädt ein zum Annotieren und Assoziieren, zum Erstellen von GegenEntwürfen. Vielleicht so auch ein wenig wie Daniel Spoerris: An Anecdoted Topography of Chance (1966 Something Else Press, New York / Cologne).

Warnung – unten wird es anzüglich – obwohl, eigentlich müsste es auszüglich heißen.


51. KW
Hans Magnus Enzensberger: Eventuell

Ich fühle mich mehr zu Alfred Leobold hingezogen: „Evendöll!“ Genau – Enzensberger harrte aus wie der schwarze NachtFalter. Gibt es eigentlich schwarze Nachtfalter? Sind die nicht von einem bräunlichen Grau? [Ich habe nachträglich recherchiert: es gibt den Schwarzen Spanner und das ist ein Nachtfalter.] „Das „jüngste Gericht“ läßt nur hier auf sich warten. Wahrscheinlich werden in der Ewigkeit die Pforten ins Jenseits zu verschiedenen Zeiten geöffnet aber gleichzeitig durchschritten.

Das Palimpsest des eigenen Textes „Das jüngste Gedicht“ läßt nur hier auf sich warten.

Das Parfüm verduftet unGleich -: erst verSchwinden die OberNoten und die schweren UnterNoten halten länger.


51. KW
Kommentar: Michael Braun

Wenn man die Öffnungen eines Raumes geschlossen läßt, wirbelt der Staub noch kurz, bleibt in der Schwebe, sinkt ab und setzt sich. Auch das Leben wirbelt, bleibt etwas in der Schwebe, sinkt ab und endet in absoluter Stille.

Bei mir kommt immer Arno Schmidt durch -: aus „hinter der Vorhut herzutrippeln“ wird „hinter der Vorhaut herzutrippern“.



(Jetzt ist der LYRIK-Taschenkalender 2017 aber auch abgeschlossen.)


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LYRIK-Taschenkalender 2017 50. KW 13.01.2021


Michael Braun hat den LYRIK-Taschenkalender 2017 herausgegeben. Dieser Kalender lädt ein zum Annotieren und Assoziieren, zum Erstellen von GegenEntwürfen. Vielleicht so auch ein wenig wie Daniel Spoerris: An Anecdoted Topography of Chance (1966 Something Else Press, New York / Cologne).


50. KW
Jürgen Nendza: Na und?


Minute
    die
Mi-
Nu-
Te
Geht
Immer
Auf die
    Silbe
GeNau

Viel „Und“ und ein „Na und?“, oder? Od'r?

„... unter Brücken // kauert, ausgehärtet Schlaf. ...“ Es fehlen die Tauben und Möven.

Dauern Tick und Tack genau die gleichen ZeitSpannen? Nur wenn sie auch einzeln existieren könnten, wäre das notwendig. Wenn sie immer zusammen kommen, dann gäbe es eine Weile ein Tieeeck/Tack und eine Weile eine Tick/Taaack. Aber am besten schlagen das Tick, Trick und Track im PfadfinderHandbuch nach.


50. KW
Kommentar: Michael Braun


Aber Nendzas Risse sind nicht die „Risse des Himmels“ (Johannes Poethen). VerAchtet nicht die Genitiv-Metapher.

Wittgenstein ist anGesprochen. Und als letzte RückzusMöglichkeit des Sprechens zeigt sich auch im letzten Satz des Tractatus logico-philosophicus Schweigen.

Auch die Physik kennt die schwache Kraft.


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LYRIK-Taschenkalender 2017 49. KW 13.01.2021

 



Michael Braun hat den LYRIK-Taschenkalender 2017 herausgegeben. Dieser Kalender lädt ein zum Annotieren und Assoziieren, zum Erstellen von GegenEntwürfen. Vielleicht so auch ein wenig wie Daniel Spoerris: An Anecdoted Topography of Chance (1966 Something Else Press, New York / Cologne).


49. KW
Günter Eich: Und


Und
    und wieder
Kaffee
Noch
Ein
Kaffee
Beim
Kuchen
Aber
Heißt
    Es
Klares Nein

Nebel
    die Nebel
Haben
Sich
Wieder
VerZogen
Goldener Oktober
Und
Nicht
Die wein-
    Artige
Plörre

Was zusammenGehört, darf man ruhig trennen, soLange es nicht von Gott zusammenGefügt wurde -: Papier in den PapierContainer.

Ist mit Nebel nicht Leben gemeint? Denn das Leben reicht soLange, bis es reicht. Und Nebel ist ein Anagramm von Leben – oder sollte man sagen: das Pisogramm?


49. KW
Kommentar: Jürgen Nendza

„Zeichen für eine Sinnhaftigkeit von der Welt“ soll Günter Eich gesucht haben. „Zeichen  und Wunder sahen wir geschehn“. Später aber, so meint Jürgen Nendza, habe er einen universellen Sinnzusammenhang bestritten. Nicht „Und“ sonder „Na und?!“ ist die Antwort.

PS. Jetzt habe ich umgeblättert und sehe das Gedicht „Na und?“ von Jürgen Nendza. So wird ein Schuh daraus.

„Das Gedicht endet mit einer abwinkenden Geste“. Es endet mit „Es reicht, es reicht, danke, es reicht.“ Im AbWinken liegt Resignation. Die aber sehe ich nicht.

Jürgen Nendza zitierte einmal ein zweites Gedicht mit dem Titel „Und“ von Günter Eich [1]:

Und
macht die Welt begreiflich:
Der Schlieffenplan und
eine Klingelanlage für Scheintote.





Links:
[1] https://www.poetenladen.de/michael-braun-juergen-nendza.htm

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LYRIK-Taschenkalender 2017 48. KW 13.01.2021




Michael Braun hat den LYRIK-Taschenkalender 2017 herausgegeben. Dieser Kalender lädt ein zum Annotieren und Assoziieren, zum Erstellen von GegenEntwürfen. Vielleicht so auch ein wenig wie Daniel Spoerris: An Anecdoted Topography of Chance (1966 Something Else Press, New York / Cologne).



48. KW
Wolfgang Dietrich: Ins schräge Leben hinein

Warum nur Gott bin ich der Hahn auf dem KirchTurm, muss laufend dem Wind nachSchaun?

Wenn Du dem Wind nachBlickst, weht er Dir nicht die Fäkalien ins Gesicht.

Kräh' nicht so laut, Hahn, und schon gar nicht dreimal.

Auch ich erntete wieder Hopfen; war noch fällig.

… die Großmutter samelte BlauBeeren.


48. KW
Kommentar: Dieter M. Gräf

„Warum bin ich heikel? / Alles schappt um mich herum / wie in die Muschel Wasser“. Ich hatte am Stand von Hyannis Park schwarze Muschen beseite gelegt, fotografierte dann und vergaß die Muscheln. Bin ich nu heikel? Ich hatte dann ein interessantes Buch über Linguistik gefunden und bn weiter nach Plymouth. Dort ging dann krein Zug mehr zurück nach Boston. Das war heikel. Ich wurde von der Besitzein eine KostümVerleihs und ZaubererZubehörLadens mit in den nächsten Ort genommen und fuhr dann nach Boston.

Wahrscheinlich könnte man mit Wolfgang Dietrich zusammen die Sonne putzen.
 

 


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LYRIK-Taschenkalender 2017 47. KW 13.01.2021



Michael Braun hat den LYRIK-Taschenkalender 2017 herausgegeben. Dieser Kalender lädt ein zum Annotieren und Assoziieren, zum Erstellen von GegenEntwürfen. Vielleicht so auch ein wenig wie Daniel Spoerris: An Anecdoted Topography of Chance (1966 Something Else Press, New York / Cologne).

47. KW
Ernst Herbeck: das Leben.

Das Leben
    das Leben
Sind
Nur
Schritte
Von
  A
Nach
  B
Und
Wörter
GeHört
Oder
    Eben
Nicht geHört

Und von wem sind die Spinnen abHängig? Wahrscheinlich von den Schnecken, die von den Enten geFressen werden.

„So wie ein Stall, für ein Pferd, einen Hund und ein Küken.“


47. KW
Kommentar: Sonja vom Brocke

WahnSinn -: da sind die Enten also von Greisen abHängig.

„Die spinnen, die Enten!“ würde Asterix sagen.

„Ente gut, alles gut!“ -: ich allerdings habe den Enten und Hühnern entsagt.

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Tuesday, January 12, 2021

LYRIK-Taschenkalender 2017 46. KW 12.01.2021

 

Michael Braun hat den LYRIK-Taschenkalender 2017 herausgegeben. Dieser Kalender lädt ein zum Annotieren und Assoziieren, zum Erstellen von GegenEntwürfen. Vielleicht so auch ein wenig wie Daniel Spoerris: An Anecdoted Topography of Chance (1966 Something Else Press, New York / Cologne).




46. KW

Guy Helminger: Die Wünsche

Man hat VorStellungen von Menschen aus Berlin, München, Hamburg, Köln, selbst Düsseldorf, aber Mönchengladbach?

„Die Freiheit nehm' ich mir“ - die Zeit nehme ich mir.

Geh durch die Nacht, aber gehe festen Schrittes. Immer mit der Ruhe. Die Nacht kommt von selbst zu Dir.

Bitte beachten: TiefKühltruhen werden warm, wenn man eine Leiche hineinLegt.

HängeBrücken -: ich muss über HängeBrücken schreiben: Tibet, Hunza … habe ich inzwischen [1].


46. KW
Kommentar: Sina Klein

Zukunft
    die Zukunft
Ist
Das Land
Das
Dem Meer
Bei
Flut
Ein
Wenig
Mit dem
    Hintern
Wackelt

Man kann Dichtung auch in Barcode drucken lassen und im SuperMarkt an der Kasse einlesen lassen.



„Welttonalität“ und „Teerpappe“ -: mit dem WeltEmpfänger in der Laube.
 
Sansibar, Timbuktu, Hunza, Hadramaut -: das sind Utopien und auch mögliche Ziele – vielleicht waren sie es.




Links:


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LYRIK-Taschenkalender 2017 45. KW 12.01.2021



Michael Braun hat den LYRIK-Taschenkalender 2017 herausgegeben. Dieser Kalender lädt ein zum Annotieren und Assoziieren, zum Erstellen von GegenEntwürfen. Vielleicht so auch ein wenig wie Daniel Spoerris: An Anecdoted Topography of Chance (1966 Something Else Press, New York / Cologne).


45. KW
Hertha Kräftner: Wie meine Tag ihr ...

Wenn man sich nicht im Gesicht des anderen erKennen kann, wozu lebt man dann?

Vielleicht doch nicht zu lange in den Spiegel schauen, sonst fährt das Leben fort auf der anderen Seite des Spiegels.

Die Tage scheinen in der AnEinAnderReihung der VerGangenheit zu verLieren, erst an Bedeutung, dann an Farbe (Sepia?), aber ihr Gewicht erst mit dem Tod.

Nach Emmanuel Levinas besteht zwischen Ich und Du keine dialogische Beziehung, also kann sich der Mensch auch nicht widerSpiegelnd im Gesicht des Anderen fassen.

„Wo haben die Tage deines Lebens ihre Farbe verloren?“
Jóhann Jónsson


45. KW
Kommentar: Sina Klein

Schatten
    die Nacht
BeSteht
Aus
Schatten
Die
Man
ÜberSieht
Der Tag
Aber
    Präzisiert
Die Schatten

Weint nicht über die Toten, sondern lacht, denn Lachen ist so viel schöner.

Warum sollte man sich nicht in ErInnerungen Spiegeln können?



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LYRIK-Taschenkalender 2017 44. KW 12.01.2021

Michael Braun hat den LYRIK-Taschenkalender 2017 herausgegeben. Dieser Kalender lädt ein zum Annotieren und Assoziieren, zum Erstellen von GegenEntwürfen. Vielleicht so auch ein wenig wie Daniel Spoerris: An Anecdoted Topography of Chance (1966 Something Else Press, New York / Cologne).

44. KW
Christina Lavant: Das Zittern in ...

Vielleicht am besten kommentiert mit: Die Anatomie von „Am Brunnen vor dem Tore“.

Wir sind über, über flüssig und überFlüssig. Aber 70% des Körpers sind H2O. „ach – überflüssig ist in mir viel, eigentlich alles. Flüssig ist viel, überflüssig ist alles. Damit kann ich leben.

Wenn man täglich HandWurzeln zieht und umFäßt, dann ist die BeGegnung in einem Gedicht beFremdlich. Aber es war doch nicht überFlüssig.

Zittern in der Handwurzel -: wieso nicht die gante Hand oder der gesamte Arm?


44. KW
Kommentar: Daniela Seel

Abgründe -: zu schwach, wenn sich AbSchlünde öffnen.

Wenn wir das WeltAll betrachten, ist das Leben zu verNachlässigen, aber verGeblich ist es deshalb nicht.

Der KehlKopfBrunnen ist lichter, als D. Seel sich das vorstellt.

„bemerkenswert unduldsame Vergeblichkeit“ -: also „in einer Art“ verGeblicher VerGeblichkeit?!

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LYRIK-Taschenkalender 2017 43. KW 12.01.2021

 


Michael Braun hat den LYRIK-Taschenkalender 2017 herausgegeben. Dieser Kalender lädt ein zum Annotieren und Assoziieren, zum Erstellen von GegenEntwürfen. Vielleicht so auch ein wenig wie Daniel Spoerris: An Anecdoted Topography of Chance (1966 Something Else Press, New York / Cologne).

43. KW
Dominik Dombrowski: Ich blieb im Abend stecken & und allein ...

LebensLänglich
    mit der
Geburt
Werden
Wir
VerUrteilt
LebensLänglich
Das
Sitzt
Du
Auf einer
    Backe
Ab

„deshalb war es völlig ausgeschlossen“ -: ich halte nie etwas für völlig ausgeschlossen. Auf „Könnte es ...“ oder „Kann es ...“ Fragen antworte ich: „So muß ich die Frage mit Ja beantantworten, aber wahrscheinlich ist es nicht.“

„brannten vom Gin“ / „dieser Ring“ / „Zigarettenlänge“ -: Reinhard Mey, Helmut Schmidt und Johnny Cash „Burning Ring of Fire“.


43. KW
Kommentar: Sina Klein

Ich lehnte mich an den Ginster, als er hellgelb blüte, und er gab nicht nach. Warum sich dann an schwarze Gitter lehnen? Und trage den schwarzen Gürtel.

Saß man nicht auch auf der Treppe bei der Reise nach Petuschki*?

„Die Nacht ist allen gleich“ / „Die einen sagen so, die anderen sagen so“ -: Nein, der eine schwoft (tut man das heute noch?), die andere schläft, der eine liest, die andere läuft**.

Ob in dem alten Haus die Treppen so knarren wie einst?




* Wenedikt Jerofejew: Die Reise nach Petuschki. Ein Poem. Hiermit empfohlen.

** Oder rennt vielmehr.
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LYRIK-Taschenkalender 2017 42. KW 12.01.2021



Michael Braun hat den LYRIK-Taschenkalender 2017 herausgegeben. Dieser Kalender lädt ein zum Annotieren und Assoziieren, zum Erstellen von GegenEntwürfen. Vielleicht so auch ein wenig wie Daniel Spoerris: An Anecdoted Topography of Chance (1966 Something Else Press, New York / Cologne).

42. KW
Gottfried Benn: O, Nacht

Nein, die Jahre fliehen nicht. Es stapelt sich eins aufs andere.

Jahre
    man stapelt
Jahr
Um
Jahr
Aufs
Andere
Die wächserner
Jahre
Grohen
Unter der
    Last
Zu schmelzen

Die Wallung im Teich Shiloah. Oder gleich ein Ritt durch ein WurmLoch. Zu den Leuten von der Shiloh Ranch.

Steine
    In-
Sekten
Flügeln
Im
Sturm
Brausen
Und
Tanzen
Die Steine
    Lachen
Im Wasser

42. KW
Kommentar: Guy Helminger

Kontrolle ist das Letzte, was man in Kokain sucht; eher die beschriebene Explosion.
Explosion -: die bleibt aus, denn der Rausch kann das ExploionsNiveau kaum halten und bittet in den O-Strophen um Verlängerung.
Nicht, „was am Ende der Nacht liegt“, sondern was am Ende der Nacht daVor gelegen hat, denn das Ende Nacht ist der AbSturz aus dem Rausch.

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LYRIK-Taschenkalender 2017 41. KW 12.01.2021



Michael Braun hat den LYRIK-Taschenkalender 2017 herausgegeben. Dieser Kalender lädt ein zum Annotieren und Assoziieren, zum Erstellen von GegenEntwürfen. Vielleicht so auch ein wenig wie Daniel Spoerris: An Anecdoted Topography of Chance (1966 Something Else Press, New York / Cologne).

41. KW
Sonja vom Brocke: Le Luxe

Man kann Gorillaz schmuggeln aber doch keine Grizzlys. Die haben einen US-Pass und kommen nur in Nord-Korea und in den Iran nicht rein.

Das Gift der HerbstZeitlosen und das Gichttal.

Jordan, Wupper, Lethe -: immer muss man über einen Fluss.
Ist ein Lethegrab ein Grab in den Lüften?

Vegane Vaganten. Urbane Trabanten. Tunten & Tanten.


41. KW
Kommentar: Michael Braun

W und M stehen eng beiEinander.
Wasser, Wind, Winter, Welle, Wolken, Watt.
Meer, Mensch, Montag, Marsch, Mond, Matinée.

Die Menschen gehen in Solarien, vielleicht sollten sie mehr in Lunarien gehen.

Lunatika -: Instrumente des Wahnsinns? 
 
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LYRIK-Taschenkalender 2017 40. KW 12.01.2021


Michael Braun hat den LYRIK-Taschenkalender 2017 herausgegeben. Dieser Kalender lädt ein zum Annotieren und Assoziieren, zum Erstellen von GegenEntwürfen. Vielleicht so auch ein wenig wie Daniel Spoerris: An Anecdoted Topography of Chance (1966 Something Else Press, New York / Cologne).

40. KW
Kathy Zarnegin: Nackt 4

Muskat fast zivilisiert, aber der Jemen unBeReisBar. Aber ich danke für den Konrad Muskatblut (Muskatblüte / um 1390-1438).

Tricu(s)pidal-Klappe -: die Klappe für den dreifachen Cupido [sofort wieder streichen].

Klappe für Gabriela Mistral. Ich kannte sie nur von düsteren gedichten. Aber sie auch KinderBücher geschrieben, wie ich auf der letzten ChileReise erfuhr.


40. KW
Kommentar: Michael Braun

Das Gedicht sollte in enigmatischer Metaphorik die Verbrechen an der Sprache analysieren, um sie in einer Energetik von Chiffren zu deklinieren.*

Der Mistral -: aber auch und gerade Gabriela Mistral.
Nackt -: gibt es nicht auch NacktBlütler? [Nein, natürlich nicht!] Aber es gibt Nacktsamer. Ja, wie denn sonst. Stopp! Bevor es weiter abGleitet. OMG!

Mohn ist mit Paul Celan verBandelt.


Zugabe: * Das Ergebnis ist ausnahmsweise nicht 42, sondern, weil man sich hier im Kreise dreht: 1,15573.

Zugabe 2: hier steht mehr über Muskat nicht Muskatblut -: https://rheumatologe.blogspot.com/2021/01/keinkantinentweet-nr-44.html – was allerdings Zufall ist.

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LYRIK-Taschenkalender 2017 39. KW 12.01.2021



Michael Braun hat den LYRIK-Taschenkalender 2017 herausgegeben. Dieser Kalender lädt ein zum Annotieren und Assoziieren, zum Erstellen von GegenEntwürfen. Vielleicht so auch ein wenig wie Daniel Spoerris: An Anecdoted Topography of Chance (1966 Something Else Press, New York / Cologne).


39. KW
Carolin Callies: ein sommerwo (fortsatz)


Der Regen
    der Regen
Im
Blade Runner
Zeigt
Wo
Leben
Ist
Und doch
    Ver-
Rinnt

Die Wege
    die Wege
Haben
Sich ein-
Getreten
Von
Menschen
Hunden
Rädern
Aber auch
    Nicht
Richtig

BirkenSaft
    die Birken
Stehen
ImMoRast
Und
Ihren
Saft
Haben
Wir
    Bereits
GeTrunken

Sommer
    nach dem
Sommer
Bleibt
Nur
Der Blick
Auf
VerWahrloste
GrundStücke
    Oder
Den See

„& palisaden in schwalbenfarben“ -: ich ziehe ja die falben Farben vor, aber wenn es Palisaden sind ...

39. KW
Kommentar: Guy Helminger

Triptychon -: nie hörte ich von einem Diptychon. Vielleicht auch, weil Tiny Tim sang: „Tiptoe through the tulips“.

Regenfäden und Nylon? -: vielleicht Nylons. Oder AngelLeinen.


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LYRIK-Taschenkalender 2017 38. KW 12.01.2021

Michael Braun hat den LYRIK-Taschenkalender 2017 herausgegeben. Dieser Kalender lädt ein zum Annotieren und Assoziieren, zum Erstellen von GegenEntwürfen. Vielleicht so auch ein wenig wie Daniel Spoerris: An Anecdoted Topography of Chance (1966 Something Else Press, New York / Cologne).


38. KW
Thomas Kunst: Ich hätte gerne mit ihr was angefangen


Vielleicht erst besser nur die TelefonNummern tauschen.

Anfangen ist leicht, WeiterMachen ist schwer und ZuEndeBringen die hohe Kunst.

„Sie war dann weg“ - „Denn sie ist weg weg“


38. KW
Kommentar: Uwe Kolbe


„Das Sonett wäre so gesehen ein Tango“ -: nein, kein Tango, nach Udo Lindenberg Cha Cha Cha.

Für einen Tango fehlt die Rose. Außerdem hätte der Hund gejault.

Hat man eigentlich die „hingeworfenen Blätter“ des „kranken Hölderlin“ gesammelt?


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Sunday, January 10, 2021

LYRIK-Taschenkalender 2017 37. KW 10.01.2021


Michael Braun hat den LYRIK-Taschenkalender 2017 herausgegeben. Dieser Kalender lädt ein zum Annotieren und Assoziieren, zum Erstellen von GegenEntwürfen. Vielleicht so auch ein wenig wie Daniel Spoerris: An Anecdoted Topography of Chance (1966 Something Else Press, New York / Cologne).


37. KW
Tom Schulz: Apfelschrot


Laut und leise
    es gibt
Gegenden
In
Denen
Man
Ameisen
Singen
Und
Schnecken
Auf
Dem Salat-
    Blatt
Hören kann

Fische
    wenn
Fische
Steine
Wären
Dann
Wären
Sie
Die Marionetten
    Des
Wassers

Born to be Köln – mit dem Soundtrack von Easy Rider.

„und ich wünsche uns / eine glücklich Reise“, „when I'm 64“ - na, das ist schon vorbei.

„im Urin steckt Ruin“ -: dann aber auch im Leben Nebel.

Der letzte Reiher, den ich sah, der tobte richtig herum (Park in Santiago de Chile), und stand stand nicht zwei Stunden regungsLos auf einem Bein. Vielleicht 20-30 Sekunden, dann schritt er weiter.



37. KW
Kommentar: Kathy Zarnegin


Grünes Aug -: grünes Auge, eine andere Art von blauem Auge [], blauÄugig, black eye, black eyed peas [Black Eyed Peas], das rote Auge Saurons.


Vielleicht noch the living daylights.

Oder auch medizinisch gesehen, wird ein blaues Auge zu einem grünen Auge.


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LYRIK-Taschenkalender 2017 36. KW 10.01.2021

 



Michael Braun hat den LYRIK-Taschenkalender 2017 herausgegeben. Dieser Kalender lädt ein zum Annotieren und Assoziieren, zum Erstellen von GegenEntwürfen. Vielleicht so auch ein wenig wie Daniel Spoerris: An Anecdoted Topography of Chance (1966 Something Else Press, New York / Cologne).

36. KW
Christoph Friedrich Heinle: Portrait

Der schönste Bogen kann nicht wettEifern mit der FlamingoSchwinge, die der Himmel in den Herbst zaubern kann.

BergWeg
    nach
Stunden
Werden
Pfad-
Windungen
Und
Der
Hals
DaVor
Zu
    Einem
Wesen

Je nun kann schon der Auftakt zu jäher Jagd sein.

36. KW
Kommentar: Sonja vom Brocke

Wenn es einmal niederGeschrieben wurde, heißt das noch lange nicht, daß es auch bewahrt werden kann.

Erweiterte der gemeinsame Suizide -: Christopf Friedrich „Fritz“ Heinle und Rika Seligson oder Heinrich von Kleist und Henriette Vogel. Warum nur? Glsubt man, in einem anderen Leben gemeinsam weiter machen zu können?

Und warum dichtete Jakob von Hoddis nicht: „Toren töten die Titanen / Täppisch tätowierte Trolle“?

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LYRIK-Taschenkalender 2017 35. KW 10.01.2021



Michael Braun hat den LYRIK-Taschenkalender 2017 herausgegeben. Dieser Kalender lädt ein zum Annotieren und Assoziieren, zum Erstellen von GegenEntwürfen. Vielleicht so auch ein wenig wie Daniel Spoerris: An Anecdoted Topography of Chance (1966 Something Else Press, New York / Cologne).



35. KW
Volker Sielaff: Kleine Seenot, nach Paul Klee


Es ist es nicht, aber ich dachte schon daran, daß es doch toll sein könnte, ein inverses Sonett zu verfassen.

Ich will doch gar nicht, dass die Bilder aus dem Kopf gehen. BleistiftKimono am Kinkakuji [1].

Gezeiten – Zeiten
Scheitel – eitel („Es ist alles eitel“)
Kalender - Ende



35. KW
Kommentar: Michael Braun


Die Idylle, die Angst einflößt [2].

Komm auf meinen Diwan, Diwan.

Glossar zum Voynich Manuskript.




Links und so weiter:
[1] Wirklich vor dem Kinkakuji in Kyoto aufgenommen
[2] Ausschnitt eines Bildes aus dem Zen-Rätsel „Eine einsame Insel im Pazifik“ https://rheumatologe.blogspot.com/2017/09/eine-einsame-insel-im-pazifik.html
 
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LYRIK-Taschenkalender 2017 34. KW 10.01.2021

Michael Braun hat den LYRIK-Taschenkalender 2017 herausgegeben. Dieser Kalender lädt ein zum Annotieren und Assoziieren, zum Erstellen von GegenEntwürfen. Vielleicht so auch ein wenig wie Daniel Spoerris: An Anecdoted Topography of Chance (1966 Something Else Press, New York / Cologne).


34. KW
Marcus Roloff: uhrenvergleich

Der Bembel -: Inbegriff einer verOrdneten Fröhlichkeit. Grausam.

WabenLicht -: oder FacettenAuge.

MispelGilb fehlt in meiner AufStellung von Farben; wie auch KotzGallenGelb oder BlutigeNasenRot [1].

UhrenVergleich -: das ist auch das Problem beim Zen-Rätsel mit den zwei Uhren [2].

Warum sollte ich verSuchen, die verSchiedenen Ichs, die ich der Welt entGegenHalte, zu zählen?


34. KW
Kommentar: Alexandru Bulucz


/ weit herabgezogene stunde der imker“ -: und erst die noch weiter hinabGezogene Stunde der Zeidler! Oder die Wedda [3], die früher wilden Honig sammelten, um getrocknetes Fleisch damit zu umhüllen und in einem hohlen BaumStamm zu lagern.

Mele“, nicht doch mene? Mene mene tekel u-parsin? Oder vielleicht eher mele mele techno uff-party?

Melopoioi -: ojojoj.


Links und so weiter:
[1] https://rheumatologe.blogspot.com/2020/08/farben-und-farbnamen-version-40.html

[2]
https://rheumatologe.blogspot.com/2017/10/das-ratsel-der-zwei-uhren.html
[3] Wedda – Ureinwohner in Sri Lanka; es leben noch einige abgeschieden im Urlaub ähm Urwald. Jan Veulemans berichtete mir einmal, als wir in Hikkaduwa zusammensaßen, wie er einen halben Tag mit Bussen unterwegs war, dann in einem Jeep, und danach ging es noch Stunden durch den Busch. Und dann kamen er und sein Führer zu einem Wedda, die mit Pfeil und Bogen possierte und fünf Rupien haben wollte.


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